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Die chinesische Sonderverwaltungszone wird immer wieder mit Las Vegas verglichen

Die chinesische Sonderverwaltungszone wird immer wieder mit Las Vegas verglichen

MACAU

Fernöstlicher Schmelztigel

Portugiesische Eiertörtchen und chinesische Dim Sum, altehrwürdige katholische Gotteshäuser und taoistische Tempel, glitzernde Kasinos, Leuchttürme und Luxushotels. Kunst, Kultur und Kulinarik. Wer in Hongkong weilt, sollte Macau nicht missen.

Hochkonzentriert und mit ernster Miene sitzen chinesische Touristen an den Baccarat-Tischen in den Kasinos. Junge, schick gemachte Asiatinnen versuchen ihr Glück an einarmigen Banditen. Rund um die Uhr kann man hier sein Geld loswerden – oder reich werden.

Macau hat Las Vegas längst überholt. Das Glücksspiel und die glitzernden Konsumtempel locken vor allem asiatische Besucher. Nur wenige Meter entfernt wandeln Touristen aus Europa auf den Spuren der Kolonialzeit. Und sie schwelgen in kulinarischen Genüssen: Hier werden duftende portugiesische Eiertörtchen angeboten, dort Bambuskörbe mit frisch gedämpften Dim Sum. Garküchen verkaufen Nudelgerichte, kleine Cafés portugiesische Mandelkekse zu günstigen Preisen. In Macau verbinden sich Ost und West eben nicht nur architektonisch. Die Mischung aus chinesischer Geschäftstüchtigkeit und mediterraner Gelassenheit ist einzigartig. Shows und Kunstwelten sind nur wenige Meter entfernt von stillen Parks und Gassen, die zum Bummeln und Flanieren einladen.

Wer die Vielfalt Macaus erleben möchte, kommt nicht auf einen Tagesausflug, sondern bleibt zwei, drei Tage. Die chinesische Sonderverwaltungszone mit rund 640.000 Einwohnern ist nämlich weit mehr als nur ein Las Vegas des Ostens.

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