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Höhere Gewalt

Ersatzreise muss nicht akzeptiert werden

Sagt ein Veranstalter eine Reise beispielsweise wegen politischer Unruhen, Naturkatastrophen oder Epidemien am Zielort ab, muss er den verhinderten Urlaubern die Kosten erstatten. Eine Ersatzreise müssen die Betroffenen nicht akzeptieren. Darauf wies die Verbraucherzentrale Sachsen hin. Im Fall höherer Gewalt sind nämlich sowohl Reisende als auch Veranstalter zur Stornierung berechtigt. Möchten die Urlauber unterwegs die Reise abbrechen, erhalten sie nur noch die Resttage erstattet. Zusatzkosten wie für einen teuren Rückflug müssen die Veranstalter zu 50 Pro

11. September

Als Stornogrund anerkannt

Als »höhere Gewalt« stuften die Richter des Landgerichtes Frankfurt die Terroranschläge vom 11.9.2001 ein. Damit sind die Anschläge als wichtiger Stornierungsgrund für Reisen in die USA anerkannt und berechtigten zum kostenlosen Rücktritt von einem gebuchten Urlaub. Eine Frau hatte für November 2001 eine Pauschalreise nach New York gebucht und sie nach den Anschlägen storniert, woraufhin der Veranstalter die Anzahlung nicht zurückzahlen wollte. Die Richter erklärten, dass die für eine Stornierung notwendigen »flächendeck

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