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Brasilien

Beste Reisezeit Brasilien

Brasilien hat aufgrund der gigantischen Ausmaße höchst unterschiedliche klimatische Verhältnisse und somit auch verschiedene Reisezeiten. Während im äußersten Nordosten die für die Äquator-Region beschriebenen Verhältnisse zutreffen, ändert sich das Klima auf der anderen Seite des Äquators. Während in Belem in unmittelbarer Äquatorlage selbst in der »Trockenzeit« (Juni bis November) mehr Regen fällt als hierzulande in den niederschlagreichsten Monaten, wird es, je weiter man nach Osten vordringt, zunehmend trockener.

Von Juli bis Dezember fällt jetzt kaum noch nennenswerter Niederschlag.In Fortaleza pendeln die Temperaturen rund ums Jahr um die 30°C-Achse,am meisten Regen fällt im März und April. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto mehr kühlt es sich zwischen Juni und Oktober ab.Gleichzeitig verlagert sich die Regenzeit nach hinten. In Recife gibt es von März bis August viel Regen.Zwischen Oktober und Februar hingegen zeigt sich die Sonne täglich mindestens 8 Stunden – bei herrlichen 30 °C. Beim Reiseziel Salvador macht man zwischen Oktober bis März nichts falsch.

In Rio de Janeiro schließlich wird es zu einer reinen Geschmacksfrage. Zwischen Juni und September kommt, wer es mit durchschnittlich 25 °C gern etwas lauer hat, die anderen bevorzugen den Zeitraum Dezember bis März (30 °C). Regenreichster Monat ist Dezember. Je weiter man nach Süden kommt,desto mehr Regen fällt zunächst zwischen Dezember und März (São Paulo bis zu 250 mm im Januar), mit Übertreten des südlichen Wendekreises schließlich verteilen sich die Regenmengen zunehmend über das ganze Jahr. Die angenehmere Jahreszeit aber bleibt der europäische Winter. Im zentralen brasilianischen Hinterland zwischen dem 15 und 20 Breitengrad (Brasilia,Pantanal) spielt die kühlere Jahreszeit aufgrund der etwas höheren Temperaturen zunehmend ihre Reize aus, tagsüber ist es hier frühlingshaft warm, selbst im Winter (Mai bis August) fällt das Thermometer selten unter 10 °C. Im Pantanal sind die Monate April/Mai und September/Oktober ein ausgewogener Kompromiss zwischen Regenmengen, Temperaturen und Sonnenscheindauer.

Im Amazonas-Tiefland um Manaus schließlich herrscht wieder tropisches Klima vor:Hier – und westlich davon – sind die Monate Juni und August eine gute Wahl, da regnet es in Maßen und die Temperaturen sind noch erträglich. Danach wird es zunehmend drückender und schwüler. Je weiter man den Amazonas ostwärts befährt, desto trockener wird die zweite Jahreshälfte.

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