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Die Cayos sind Kubas kleine Paradiese

Die Cayos sind Kubas kleine Paradiese (oto: flickr.com; neijls)

INSELN VOR KUBA

Die Cayos - Reisen zu den Koralleninseln

Reisen nach Kuba und das Paradies der Mininseln erleben: Fast 4.200 Inselchen und Inseln finden sich rund um die Zuckerinsel. Die meisten davon sind unbewohnte, mit Mangroven bewachsene Koralleninseln. Einige der schönsten allerdings sind für (Pauschal-) Touristen reserviert. Sie bieten fantastische Strände, nahezu unberührte Natur und gehobene Hotelerie. Ein Reisebericht über Kuba.

Die Mutter Bankangestellte, der Vater Bankdirektor. Der Sohn: zuerst Bankangestellter, später Animateur. Der Kubaner Ruben hat mit Mitte dreißig noch einmal umgesattelt. Nun kümmert er sich um die Urlauber auf Cayo Largo, einer Koralleninsel, die bei Reisen nach Kuba anmutet wie ein Südseeparadies und das mitten in der Karibik. Ihr Sand ist puderzuckerfein und so weiß, dass man schneeblind davon werden könnte. Eine Insel vor Kuba, ideal zum Baden, Langustenessen, Entspannen und Tauchen. Stets gut gelaunte Kubaner wie Ruben sorgen unaufdringlich dafür, dass auch an den äußerst seltenen Regentagen keine Lethargie ausbricht. Ruben arbeitet zwanzig Tage am Stück, dann fliegt er für zehn Tage nach Hause zu Frau und Kindern. »Wir haben wunderschöne Strände, wir haben ruhige Plätze, an denen man die Natur genießen kann. Aber typisch kubanisches Nightlife – wer das sucht, geht besser in die Städte«, beschreibt Ruben seine »Arbeitsinsel«. Die Inselparadise haben Urlauber auf ihren Reisen nach Kuba für sich, denn Kubaner leben auf Cayo Largo nicht – sie dürfen hier nur arbeiten. Die Jobs sind begehrt. Was Wunder, denn ein kubanischer Arzt beispielsweise verdient gerade mal 20 Dollar im Monat – ein diensteifriger Kellner bekommt ein Vielfaches als Trinkgeld. In der Hoteldisko erklingt natürlich kubanische Musik, aber ob der Funke überspringt, ist abhängig von den Gästen. Die meisten kommen derzeit aus Kanada, Argentinien und Italien. Ähnlich ist die Situation auf den anderen touristisch bedeutsamen Cayos. Sie befinden sich im Unterschied zu Cayo Largo allerdings an der Nordküste und haben überwiegend kanadisches Publikum. Cayo Coco, ein flaches, von Mangroven, Dünen und Lagunen bedecktes Naturparadies, verdankt seinen Namen den vielen Coco-Vögeln, die dort leben. Im Naturpark El Bagá lassen sich außerdem Flamingos und Seeschildkröten, Krokodile und Leguane beobachten. Der von haushohen Dünen umgebene Sandstrand gehört zu den schönsten Stränden Kubas und ist einer Reise wert. Mittlerweile finden sich auf Cayo Coco und dem benachbarten Mini-Eiland Cayo Guillermo rund ein Dutzend zumeist von ausländischen Hotelketten gemanagte All-inclusive-Resorts. Abendliche Animationsprogramme mit Musik, Tanz und Show lassen fast schon echtes Kuba-Feeling aufkommen. Rund 230 Straßenkilometer weiter westlich, in der Provinz Santa Clara, findet sich eine weitere bezaubernde Inselgruppe, auf der sich Urlauber auf Reisen in Kuba wohlfühlen, die gern unter sich bleiben und Komfort, gutes Essen und Sicherheit zu schätzen wissen: die Cayos de Villa Clara.

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