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Reges Treiben an der sechs Kilometer langen Beachfront von Durban

Reges Treiben an der sechs Kilometer langen Beachfront von Durban

SÜDAFRIKA FÜR KENNER

KwaZulu-Natal: Wilde Küste, wilde Tiere

Vom pulsierenden Durban ist es nur ein Katzensprung in Südafrikas Wildnis. In den Wetlands rund um St. Lucia am Indischen Ozean tummeln sich die Big 5 neben Flusspferden, Krokodile neben Riesen-Schildkröten und Stachelrochen. Gut möglich, dass Sie an diesem Ort mehr Tiere als Menschen zu Gesicht bekommen.

Als ich an dem scheinbar endlosen Strand von St. Lucia spazieren gehe, muss ich unweigerlich an das Gewusel an so manch anderen Stränden denken: fliegende Händler mit Sonnenbrillen, Verleih von Liegen und Sonnenschirmen, bebautes Hinterland mit Hotels oder Hütten. Von alledem ist hier am Indischen Ozean im Nordosten Südafrikas nichts zu spüren. Keine lauten Beachbars, nichts wurde begradigt, die Natur wächst hier noch, wie sie möchte – kurz: Bis auf einen Parkplatz, über den man den Strand erreicht, fehlt jegliche Infrastruktur. Ist das nicht herrlich?

Der Küstenstreifen der Provinz KwaZulu- Natal, deren urbanes Aushängeschild Südafrikas drittgrößte Stadt Durban ist, zieht sich auf fast 600 Kilometern bis hoch zur Grenze nach Mosambik und ist wunderbar unberührt. Der kleine Ort St. Lucia hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zum gemütlichen Zentrum für den Tourismus gemausert – und ist ein idealer Ausgangspunkt für Tagesausflüge entlang der wilden Küste und zu den Big 5 sowie weiteren wilden Tieren, die sich in den nahegelegenen Nationalparks tummeln. Übrigens ist KwaZulu-Natal, was Ort der Zulu bedeutet, mit über zehn Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Provinz nach Johannesburg/Gauteng. Und das möchte man kaum glauben, wenn man den Highway immer weiter nach Norden Richtung Mosambik fährt und dabei kaum noch eine Menschenseele trifft.

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