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Aufgeräumte Atmosphäre auf Koh Samet.

Aufgeräumte Atmosphäre auf Koh Samet (Foto: wikipedia.org Bjorn Erik Petersen)

THAILAND-Reisen

Koh Samet - Bangkoks Hausinsel

Bangkoks Badewanne Koh Samet ist bei Reisen nach Thailand noch ein wenig bekanntes Ziel. In den Reisekatalogen ist die thailändische Insel Koh Samet kaum zu finden. Von Bangkok ist die kleine Strandinsel nur 200 Kilometer entfernt, daher bei den Hauptstädtern ein beliebtes Wochenendziel.

In den letzten Jahren wurde viel investiert, sodass das Eiland auch immer mehr westliche Urlauber anzieht. Herrliche, von dichtem Grün aus Palmen und Kasuarinen gesäumte Badestrände mit strahlend weißem Sand, meist glasklare Meeresfluten, ganzjährig Wassertemperaturen um die 30 Grad sowie verblüffend wenig Niederschlag sogar während des Monsuns - das sind starke Argumente für Reisen nach Koh Samet. Und auch aufgrund seiner Nähe zu Bangkok bzw .zum Suvarnabhumi-Airport lockt Koh Samet als ideales Ziel, um auf Reisen die ersten unbeschwerten Badefreuden des Thailand-Urlaubs zu genießen oder die letzten tropischen Sonnenstrahlen vor dem Rückflug einzufangen.

Offiziell ist die T-förmige, knapp sieben Kilometer lange Insel seit 1981 bis auf die kleine Siedlung Ban Nadan Nationalparkgebiet. Doch konnten sich die Hotelbetreiber in zähen Verhandlungen mit den Behörden weitgehend durchsetzen. Als Folge wurde - vor allem abseits des trubeligen Hauptstrandes -der größte Teil der Hotels renoviert, entstanden neue, stilvolle Luxusresorts. Einige Buchten sind eng bebaut, doch fügen sich die meisten Anlagen harmonisch in die ursprüngliche Natur ein. Und wer Ruhe sucht, findet immer noch idyllische Buchten mit nur einem einzigen Strandresort.

Koh Samet hat weder dichten Wald noch rauschende Wasserfälle zu bieten. Die Insel ist trocken und relativ flach, im Inneren vornehmlich mit Buschwerk bedeckt. Als Sonnen-, Strand und Schlemmerparadies erfreut sich Samet bei Reisen in Thailand großer Beliebtheit, was aber auch Probleme mit sich bringt. Die Entsorgung der Abfälle hat sich durch regelmäßige Recycling-Transporte zum Festland verbessert. Über eine erweiterte Straße dringen sie nun auch bis in den tiefen Südzipfel vor, vorbei an den allgegenwärtigen Cajeput-Bäumen, die der Insel ihren Namen gegeben haben. Das künstlich angelegte Wasserreservoir jedoch reicht bei weitem nicht aus, so dass das Wasser weiterhin von Tank schiffen herbeigeschafft werden muss. Die Mücken und reichlich vorhandenen streunenden Hunde können zuweilen nerven. Wegen des Andrangs aus Bangkok empfiehlt es sich, Reisen auf die Insel nicht unbedingt an Wochenenden oder an thailändischen Feiertagen zu anzutreten. Zudem kann man bei den Hotels unter der Woche -und erst recht jenseits der Hochsaison - mit Nachlässen von 30 bis 50 Prozent rechnen.

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