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Ägypten

Touristen meiden Kairo und die Pyramiden von Gizeh

Wie das ägyptische Tourismusministerium mitteilte, sind die Besucherzahlen im ganzen Land im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel zurück gegangen.

Doch diese Rechnung wird durch den Tourismus am Roten Meer noch geschönt, schließlich liegen die Urlauberresorts fernab jeglicher Demonstrationen und Ausschreitungen. In Kairo liegt das Geschäft mit den Touristen derzeit indes völlig brach. Läuft man über den Tahir-Platz, sieht man nur noch vereinzelnd ausländische Besucher. Und auch im nahegelegenen Ägyptischen Museum, wo sich normalerweise um diese Jahreszeit Schlangen vor der Kasse bilden, herrscht gähnende Leere. Die Totenmaske von Tutanchamun hat vorerst ihre magische Anziehungskraft verloren. Obwohl es derzeit keine Unruhen zu beobachten gibt, ist auch an den weltberühmten Pyramiden von Gizeh so wenig los wie schon lange nicht. Die ägyptischen Geschäftsleute, vom professionellen Tour Operator bis zum einfachen Touristenführer, machen eine schwere Zeit durch. Die Preise sind am Boden und dennoch lässt sich nichts verkaufen. Den Aussagen der Islamisten nach, die die Wahlen für sich entscheiden konnten, in Ägypten möglicherweise eine Religionspolizei nach saudischem Vorbild und ein Bikini-Verbot einführen zu wollen, dürften nicht dazu beitragen, dass sich die Lage in absehbarer Zeit entscheidend ändert.

(24.05.12, rp)

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