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FLUGREISEN

In Afrika am gefährlichsten

Passagiere gehen in Afrika das größte Risiko ein: Dort liegt die Unfallquote bei Flugreisen zwölf Mal höher als im weltweiten Durchschnitt.

Das zeigt der aktuelle Sicherheitsbericht für 2010 der International Air Transport Association (IATA). Der Report zählt alle Unglücke auf mit Flugzeugen westlicher Bauart, die sich nach einem Unfall nicht mehr reparieren lassen. Die Unfallquote liegt danach weltweit im Schnitt bei 0,61 Totalverlusten pro einer Million Flüge. Das bedeutet: Auf 1,6 Millionen Passagen kommt ein schweres Unglück.

Neben Afrika mit 7,41 Totalverlusten pro einer Million Flüge besteht auch in der Region Lateinamerika/Karibik (1,87) ein gewisses Risiko, am sichersten geraten Passagen in Russland (0,00), Nordamerika (0,10), Nordasien (0,34) und Europa (0,45). Insgesamt zählte der Weltluftfahrtverband, dessen 230 Mitglieder 93 Prozent des internationalen Luftverkehrs repräsentieren, im vergangenen Jahr auf 36,8 Millionen Flügen 2,4 Milliarden Passagiere.

Dabei kam es – alle Flugzeuge mitgezählt – zu 23 Abstürzen mit 786 Todesopfern, 2009 ließen 685 Menschen bei 18 Katastrophen ihr Leben. Die Zahl der Flugunfälle stieg um vier auf 94.  

(26.2.11 ,tdt)

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