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Kenia

Verbrennung von Elfenbein

Die kenianische Regierung verbrannte vor kurzem fast fünf Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein. Die Aktion gilt als Symbol für einen konsequenten Kampf gegen Wilderei und Elfenbeinschmuggel. Das Elfenbein stammt ursprünglich aus Sambia und Malawi und wurde in Singapur beschlagnahmt. »Die Wilderei von Elefanten droht erneut zu eskalieren: Über 30.000 Elefanten werden jährlich gewildert, um die Nachfrage nach Elfenbein, vor allem in Asien, zu decken«, so Daniela Freyer, Elefanten-Expertin der Artenschutz-Organisation Pro Wildlife. Die Elfenbein-Verbrennung ist eine gemeinsame Aktion der kenianischen Artenschutzbehörde Kenya Wildlife Service und der Lusaka Agreement Task Force, einem Bündnis afrikanischer Staaten gegen den illegalen Wildtierhandel. »Wir hoffen, dass die medienwirksame Verbrennung ein Signal für einen besseren Elefantenschutz setzt«, sagt Freyer. »In den letzten Jahren haben wir einen alarmierenden Anstieg des illegalen Elfenbeinhandels beobachtet. Die internationale Staatengemeinschaft muss gezielter und mit vereinten Kräften gegen kriminell organisierte Schmugglerbanden vorgehen.« Bereits 1989 ließ die kenianische Regierung 12 Tonnen Elfenbein verbrennen. Für die damalige Zeit war Kenai damit Vorreiter - wenige Monate später wurde ein weltweites Handelsverbot für Elfenbein beschlossen, dies wurde im letzten Jahrzehnt jedoch immer wieder aufgeweicht.

(03.08.11, rp)
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