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Pleite bestätigt

Bei der indischen Kingfisher gehen die Lichter aus

Nachdem es zuletzt noch Spekulationen über den Einstieg eines Golf-Carriers gab, haben die indischen Behörden der Airline nun endgültig die Fluglizenz.

Alle nationalen Slots werden ab sofort neu vergeben. Die Flotte von Kingfisher Airlines wurde im Oktober letzten Jahres gegroundet, nachdem Arbeiter in den Streik gingen, um höhere Löhne durchzusetzen. Bis dato hat sich ein Schuldenberg von 870 Millionen Pfund (970 Millionen Euro) aufgetürmt. Dem Carrier bleibt jetzt noch bis Ende 2014 Zeit, um einen Sanierungsversuch zu starten. Doch dass der indische Milliardär Vijay Mally, dem u.a. der weltgrößte Spirituosenhersteller und eine Großbrauerei gleichen Namens gehört, dies in Erwägung zieht, daran glaubt in Indien niemand so recht. Kingfisher Airlines wurde erst 2005 gegründet und Getränkebaron Mally wollte aus Kingfisher eine der größten Airlines der Welt machen. Um die internationale Expansion voranzutreiben und um die Wende vom Billigflieger zum Qualitärscarrier zu schaffen, wurden vor fünf Jahren gleich zehn A 380 geordert.

(26.02.13, rp)

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