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Reiseabbruchversicherung

Eingeschränkte Aufklärungspflicht

Die Informationspflicht des Reisebüros umfaßt nur die Aufklärung über die Reiserücktrittskosten- und Reisekrankenversicherung. Ein Reisebüro hatte einen Kunden nicht über eine Reiseabbruchversicherung informiert.Wegen einer Verletzung wurde der Urlaub abgebrochen. Die Versicherung zahlte nur den vorzeitigen Rückflug. Der Kunde verklagte daraufhin das Reisebüro auf Zahlung des Differenzbetrages zum vollen Reisepreis. Die Klage wurde abgewiesen. Das Reisebüro sei seiner Informationspflicht nachgekommen. Eine weitergehende Pflicht bestehe nur, w

Insolvenz des Schuldners

Ehepartner haftet nicht für Stornokosten

Ein Unternehmer hatte für sich und seine Frau eine Reise auf die Malediven gebucht. Er ging pleite, stornierte die Reise und konnte die Stornokosten nicht zahlen. Der Reiseveranstalter versuchte nun, sein Geld bei der Ehefrau einzutreiben, scheiterte aber vor Gericht. Gläubiger können sich nur bei »Geschäften zur Deckung des täglichen Lebensbedarfs« ohne weiteres an den Ehepartner des Schuldners wenden (OLG Köln, AZ 2 U 86/90).  

Frankfurter Tabelle

Keine gleichen Schadensersatzansprüche

Die Frankfurter Tabelle ist nicht immer massgeblich für die Höhe von Schadensersatzansprüchen. Wer im Reisebüro eine Reise bucht, bei der die Auswahl des Hotels dem Veranstalter überlassen bleibt, hat bei einem vorliegenden Reisemangel nicht die gleichen Schadensersatzansprüche nach der sogenannten »Frankfurter Tabelle« wie beim Kauf eines regulären Katalogangebotes. Bei diesen Sonderangeboten könnten an die Unterkunft nicht die gleichen Anforderungen gestellt werden bei Angeboten, bei denen das Hotel von vornherein feststeht und im Katalog

Zuzüglich Mehrwertsteuer

Höhere Kosten bei Umbuchungen

Weil der Bundesfinanzhof entschieden hat, dass Fluggesellschaften Mehrwertsteuer auf Umbuchungsgebühren erheben müssen, könnten Stornos und Umbuchungen bald teurer werden. Wenn die Airlines die Kosten auf die Kundschaft abwälzen, wird die Gebühr statt meist 50,– Euro, künftig zuzüglich 19%  rund 60,– Euro kosten. In der Urteilsbegründung heißt es, dass Gebühreneinnahmen nicht als umsatzsteuerfreier Schadenersatz anzusehen seien. Es handle sich vielmehr um ein normales, umsatzsteuerpflichtiges Entgelt (BFH, AZ: V R 16/99).

Minderung gerechtfertigt

Umbuchung kurz vor Abreise

Bucht ein Reiseveranstalter vier Tage vor Abreise in ein anderes als das ursprünglich gewählte Hotel um, verliert der Urlauber auch dann nicht sein Recht auf Minderung des Reisepreises, wenn er der Umbuchung zustimmt. Der Betroffene, so die Richter, müsse in der Kürze der Zeit fast zwangsläufig zustimmen, um seine Ferien sicherzustellen. So sei sein Einverständnis lediglich die Einwilligung zur Abhilfemaßnahme des Reiseveranstalters, jedoch kein Einverständnis zur Änderung des Vertrages. 15 Prozent Minderung sind gerechtfertigt. (AG Kleve, AZ: 28

Geld zurück

Reiseleiter ohne Ortskenntnisse

Geld zurück erhalten Urlauber, wenn sie eine Busreise buchen, der Reiseleiter aber keinerlei Ortskenntnisse besitzt. So geschehen im Fall eines Ehepaares, das für insgesamt 4.175,– Euro eine einmonatige USA-Rundtour gebucht hatte. Die versprochene deutschsprachige Betreuung durch eine qualifizierte Reiseleitung erwies sich allerdings als eine ahnungslose, aus einem Reiseführer vorlesende Bushostess. Erhielt zunächst der Veranstalter recht, da die Urlauber keine »Studienreise« gebucht hatten, sprach ihnen das Landgericht Düsseldorf in der Berufung f&u

Wer ist Vertragspartner

Den Richtigen verklagen

Schlecht beraten war ein Türkei-Urlauber. Er hatte mit seiner vierköpfigen Familie trotz gültiger Tickets nicht abfliegen können, da der Flug erst verschoben und dann storniert worden war. Für die Umbuchung auf eine andere Airline sowie vertane Urlaubszeit sollte ihm der Reiseveranstalter  685 Euro überweisen. Doch der Familienvater hatte Pech: Er hatte die Flugtickets zwar bei dem Veranstalter gekauft, Vertragspartner wäre dieser aber nur bei der Buchung einer Pauschalreise gewesen. Im Urteil heißt es, Vertragspartner sei die türkische Airli

Verschiedene Konditionen

Aufpassen bei Last-Minute-Leistungen

Ein Ehepaar hatte für sich und sein 13-jähriges Kind eine zweiwöchige Last-Minute-Reise in die Dominikanische Republik gebucht. Das Angebot stammte von einem Flugblatt, das im Reisebüro am Flughafen auslag. Da die gleiche Reise im Katalog des Veranstalters inklusive einer kostenlosen Mitreisemöglichkeit für Kinder unter 14 Jahren angeboten wurde, wollte das Ehepaar den Reisepreis für das Kind zurück. Das Gericht schmetterte das Anliegen aus zwei Gründen ab: Ein Veranstalter könne seine Reisen zu verschiedenen Konditionen und Preisen anbieten.

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