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Überschwemmte Königsstadt Ayutthaya

Im Wat Chai Wat Tanaram steht das Wasser noch immer kniehoch.

Zwei Monate lang mussten die Tempelruinen in Thailands ehemaliger Hauptstadt geschlossen bleiben. So langsam öffnen sie wieder - doch das Hochwasser ist noch da.

Ayutthayas Chancen, die jüngsten Überschwemmungen unbeschadet zu überstehen, waren von vornherein überschaubar. Die historische Stadt liegt rund 80 Kilometer nördlich von Bangkok inmitten dreier Flussläufe und ist somit von Wasser umgeben. Auf dem Weg dorthin passiert man Reisfelder, die - soweit das Auge reicht - noch immer überflutet sind. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man sich in einer thailändischen Seenplatte wähnen. Für die Bewohner eigentlich kein ungewöhnliches Bild: Fast jedes Jahr zur Regenzeit treten die Flüsse in der Provinz über ihre Ufer und setzen Teile der Umgebung unter Wasser. Die letzte schwere Flut hatte es 1996 gegeben. Doch selbst die sei im Vergleich zum jetzigen Bild nahezu harmlos gewesen, sagen die Menschen.

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Grundsätzlich waren die Verantwortlichen der Tempelruinen vorbereitet und haben versucht, ihr UNESCO-Weltkulturerbe rechtzeitig mit Mauern aus Sandsäcken zu schützen. Allerdings waren die Überschwemmungen in diesem Jahr derart stark, dass viele der Barrieren nicht standhielten und sich das Wasser seinen Weg zu den heiligen Stätten bahnen konnte.

Ayutthaya
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Von den rund 550 Tempeln in Ayutthaya ist nur ein einziger trocken geblieben. Wat Phanang Choeng, dessen Augenfang eine etwa 20 Meter hohe Buddhastatue ist, liegt am Ufer des Pa Sak auf einem kleinen Hügel, so dass man mit dem geschickten Einsatz von Sandsäcken jeglichen Schaden verhindern konnte. Der Tempel musste zu keiner Zeit schließen - bedeutender für den Tourismus sind allerdings andere Anlagen.

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Den besten Eindruck macht zur Zeit Wat Yai Chai Mongkol, an dem bereits wieder reger Betrieb herrscht. Rund um den »Liegenden Buddha« zünden Gläubige Räucherkerzen an, spenden für die Aufräumarbeiten und lassen sich mithilfe von Glücksstäbchen die Zukunft voraussagen. Anders sieht es dagegen am Wat Mahathat aus, dessen Tore seit Anfang Dezember wieder geöffnet sind. Die Tempelruine ist von den Überschwemmungen schwer gezeichnet. An den Pagoden aus roten Ziegelsteinen gibt es Verfärbungen, die von den Wassermassen stammen und teilweise noch in 1,70 Meter Höhe zu erkennen sind. Die sonst grünen Grasflächen sind seit dem Rückgang des Wassers verdörrt, große Bäume liegen entwurzelt im Weg herum - und kaum ein Besucher verirrt sich hierhin. Ein ähnliches Bild bietet sich am alten Grand Palace Wat Phra Si Samphet.

Besonders ins Auge fällt im Moment Wat Chai Wat Tanaram. Im Eingangsbereich steht noch immer kniehoch das Wasser, weshalb der Tempel offiziell geschlossen ist. Trotzdem kann man sich seinen Weg in die Ruine bahnen und einen Überblick über die verbliebenen Ausmaße des Hochwassers gewinnen. Was man mit bloßem Auge nicht sieht: Die tatsächlichen Schäden, die die Fluten angerichtet haben. Die UNESCO hat bei Untersuchungen Algen, Salze und sogar Pilze in den Mauerwerken gefunden. Inwieweit diese das Weltkulturerbe langfristig schädigen, wird die Zukunft zeigen. Für die Menschen in Ayutthaya ist es zur Zeit am wichtigsten, dass die Tempelanlagen wieder öffnen können. Und das tun sie - jeden Tag ein paar mehr.

(14.12.2011, Christoph Pfaff)

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