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Der Rainbow Mountain ist ein noch eher unbekanntes Reiseziel in Peru – doch er könnte noch ganz groß rauskommen

Der Rainbow Mountain ist ein noch eher unbekanntes Reiseziel in Peru – doch er könnte noch ganz groß rauskommen

Foto: Steffen Trupmf/ dpa-tmn

Peru

Zu Gast am Rainbow Mountain

Der knallbunte Vinicunca im Süden Perus hat sich den Namen Rainbow Mountain mehr als verdient. Touristen pilgern erst seit kurzem zu ihm hinauf. Eine besondere Überraschung wartet im Tal hinter dem Berg. Guillermo drückt aufs Tempo. Der Guide aus der peruanischen Touristenhochburg Cusco hat einen strikten Zeitplan für den heutigen Tagesausflug. Auf den ersten Touren, die er auf den Vinicunca angeboten hat, ist er immer mal wieder in Verzug geraten. Manche schaffen den Aufstieg in drei Stunden, andere brauchen länger – und wollen am liebsten gar nicht mehr herunter, nachdem sie einen Blick auf

Eine endlose Parade von Trajineras schiebt sich durch die Kanäle – manchmal im vier- bis fünfspurigen Gegenverkehr

Foto:

Mexiko-Stadt

Die Insel der verstümmelten Puppen

Wer sehen will, wie die Menschen in Mexiko-Stadt das Wochenende verbringen, muss nach Xochimilco fahren. In der Oase aus Kanälen und künstlichen Inseln steigt dann ein Volksfest. Afterhour geht in Mexiko-Stadt so: Wenn die Clubs um 3.00 Uhr morgens schließen, fährt man über die dreistöckige Stadtautobahn nach Xochimilco, klingelt an der Anlegestelle den Nachtwärter heraus, und der ruft einen Kapitän an. Und schon geht die Party auf dem Boot weiter. Jetzt ist es 9.00 Uhr morgens, und von der Partymeute ist nichts zu sehen. In langen Reihen dümpeln

Koloniale Pracht: Campeche wurde einst von den Spaniern gegründet

Koloniale Pracht: Campeche wurde einst von den Spaniern gegründet

Foto: Turismo del Estado de Campeche/dpa

Campeche in Mexiko

Das Welterbe ist außergewöhnlich  intakt

Campeche war lange der wichtigste Hafen Yucatáns, nach vielen Piratenattacken wurde die Stadt zur Festung ausgebaut. Nun soll die Welterbe-Altstadt mehr Touristen locken. Damit Campeche erwacht, muss die Sonne untergehen. Wenn die schwüle Hitze nachlässt und eine Brise vom Karibischen Meer durch die Gassen streicht, kommen die Campechanos aus ihren Häusern.  Auf der zentralen Plaza spielt eine Gitarrengruppe vor der Kulisse der angestrahlten Kathedrale und Arkaden. Junge Paare kuscheln, Kinder spielen Ball. Und sorgfältig frisierte Herrschaften in Hemd und Klei

Im Jardin Botanico-Bosque de Guadua kann man riesigen Bambus bestaunen. Dieser botanische Garten ist für seine Artenvielfalt bekannt und punktet mit seinen vielen verschiedenen Orchideen.

Im Jardin Botanico-Bosque de Guadua kann man riesigen Bambus bestaunen. Dieser botanische Garten ist

Foto: jcbga

Kolumbien

Medellín – Raus aus Escobars Schatten

Die Stadt gilt plötzlich weltweit als Vorbild und hip. Sie verdient mit dem Verkauf ihrer Konzepte für ein besseres Medellín sogar Geld. Der Bürgermeister kämpft vehement gegen den Schatten Pablo Escobars. Es ist unvermeidlich, diese Geschichte muss beim alten Medellín beginnen. Federico

Die kolumbianischen Karibikstadt Riohacha könnte bei Touristen bald zu einem beliebten Badeort werden

Die kolumbianischen Karibikstadt Riohacha könnte bei Touristen bald zu einem beliebten Badeort werde

Foto: Georg Ismar/dpa

Kolumbien

Hoffnung auf Tourismusboom

Rund 200 deutsche Unternehmen sind bisher in Kolumbien tätig. Wegen des Friedensprozesses gilt das südamerikanische Land als neuer »Tigerstaat« - ein Zweig weckt besonderes Interesse. Ein Deutscher hat eine gewagte Vision. Es gehört ein Schuss Verrücktheit dazu, hier ein zehnstöckiges Hotel zu bauen, mit 60 Zimmern. Migele Cinque steht oben im Rohbau, im Hintergrund raus

An dieser Schienenstrecke würde der künftige »Ozean-Zug« anschließen. Geplant ist eine 3750 Kilometer lange Strecke von Brasilien über Bolivien bis Peru

An dieser Schienenstrecke würde der künftige »Ozean-Zug« anschließen. Geplant ist eine 3750 Kilometer lange Strecke von Brasilien über Bolivien bis Peru

Foto: Cynthia Terrazas/Ferroviaria Oriental/dpa

Bioceanico-Zug

Panama-Kanal auf Schienen durch Südamerika

Mindestens 13 Milliarden Euro Kosten, eines der größten Bahnprojekte der Welt. Deutsche und Schweizer Unternehmen zeigen Interesse am Bau einer Strecke vom Atlantik zum Pazifik in Südamerika. Und nun kommt Zug rein - eine der bislang größten Hürden scheint überwunden. Südamerika gleicht heute eher einem Eisenbahnmuseum. Hochgeschwindigkeitszüge? Fehlanzeige. Züge wie der Andean Explorer in Peru oder der Tren a las Nubes (»Zug zu den Wolken«) von Chile nach Argentinien lassen viel Nostalgie aufkommen.   Durch das Massiv der

Ausblick auf Vulkane: Wer mit der Teleferiquo hinauf zum Rucu Pichincha gefahren ist, hat einen großartigen Blick auf den Cotopaxi

Ausblick auf Vulkane: Wer mit der Teleferiquo hinauf zum Rucu Pichincha gefahren ist, hat einen großartigen Blick auf den Cotopaxi

Foto: Philipp Laage

Ecuador-Reise

Vier Reiseziele in der Hauptstadt Quito

Quito ist eine Art koloniales Freilichtmuseum für Kulturtouristen, Partyzone für Backpacker, Spielplatz für Familien und raue Andenstadt, ständig bedroht durch Vulkane. Eine Annäherung in vier Szenen. Die Mitteilung klang etwas exzentrisch: Quito feiert 38 Jahre Unesco-Weltkulturerbe. Ein seltsam krummes Jubiläum. Doch weil die Altstadt der ecuadorianischen Hauptstadt 1978 als erste überhaupt mit dem Unesco-Titel geadelt wurde, relativiert sich der Eindruck.   Jedes Jahr bedeutet einen neuen Rekord. Das verpflichtet zum Feiern. Unabhängig von krumm

Wer mit der Gondel-Seilbahn auf den Zuckerhut fährt, wird mit einem grandiosen Stadtpanorama belohnt

Wer mit der Gondel-Seilbahn auf den Zuckerhut fährt, wird mit einem grandiosen Stadtpanorama belohnt

Foto: Manuel Meyer

Rio de Janeiro

Wegen Sport-Events fehlt das Geld

Copacabana, Zuckerhut, Samba. Rio de Janeiro, Südamerikas vielleicht faszinierendste Metropole, hübscht sich auf für die Olympischen Spiele im August. Schön für Touristen - doch das Geld für das Sportspektakel fehlt woanders. Und das merkt der Besucher. Rio de Janeiros weltberühmte Strände Copacabana und Ipanema können deprimierende Orte sein. Zumindest für schneeweiße Europäer mit Bürosesselfigur, die einfach nur zum Relaxen gekommen sind. Natürlich gibt es hier nicht nur durchtrainierte Muskelpakete, Ballkünstler un

Mit Booten fahren die Agenturen in Iquitos ihre Kunden in die wilde Natur des Amazonasbeckens - es ist der einzige Weg in die Wildnis

Mit Booten fahren die Agenturen in Iquitos ihre Kunden in die wilde Natur des Amazonasbeckens - es i

Foto: PromPerú/ Michael Tweddle

Peru-Reise

Im Dschungel Perus: Iquitos

Wer in Peru den Amazonas sehen möchte, fliegt nach Iquitos. Wer keine teure Kreuzfahrt oder Lodge buchen will, muss sich auf Entbehrungen einstellen. Iquitos ist eine Anomalie. Der abgelegene Vorposten der Missionare im peruanischen Regenwald ist auf mehr als 400 000 Menschen angewachsen. Es ist die größte Stadt der Welt, die nur per Boot und Flugzeug zu erreichen ist. Der Grund dafür war ein Kautschuk-Boom. Dann wurde Öl gefunden, heute floriert die Holzindustrie - und nun auch der Tourismus.   Rings um Iquitos wurden in den vergangenen zehn Jahren Lodges in

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