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USA-REISEN

Einreisebestimmungen verschärft

Die Einreisebestimmungen wurden erneut verschärft.

Die amerikanischen Behörden haben die Einreisebestimmungen für die Vereinigten Staaten erneut verschärft - jetzt soll auch noch eine Einreisegebühr kommen. REISE & PREISE sagt Ihnen, was sich ändert.
 
USA-Reisende haben es in diesen Tagen nicht leicht. Seit dem vereitelten Terroranschlag eines Nigerianers am ersten Weihnachtsfeiertag auf einen Airbus A330 der amerikanischen Fluggesellschaft Northwest Airlines auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit müssen sie erheblich schärfere Sicherheitskontrollen über sich ergehen lassen. Laut einer Anordnung der US-amerikanischen Transport Security Administration (TSA) dürfen Flugpassagiere auf dem Weg in die USA ihren Sitzplatz ab einer Stunde vor der Landung nicht mehr verlassen. Außerdem sind sie angehalten, keine Gegenstände mehr auf dem Schoß zu haben. An den Flughäfen muss wegen verstärkter Leibesvisitationen und Kontrollen des Handgepäcks beim Einchecken mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Passagiere in die USA sollten deshalb mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein.

Auch Fluggäste in den USA müssen sich ab sofort auf deutlich schärfere Kontrollen einstellen: Demnach gibt es für alle Passagiere beim Einchecken stichprobenartige Kontrollen ihres Handgepäcks und verschärfte Passkontrollen. Reisende aus insgesamt 14 Ländern, darunter Afghanistan, Irak, Iran, Jemen, Libanon, Libyen, Pakistan, Nigeria, Somalia, Saudi Arabien und Kuba, werden ab sofort systematisch abgetastet und mit einem Körperscanner durchleuchtet. Die Maßnahmen der US-Sicherheitsbehörde sind als direkte Reaktion auf den versuchten Terroranschlag zu verstehen. Doch sie sind längst nicht alles, was USA-Reisende in Zukunft erwartet. Wer 2010 in die USA einreist, der wird auch noch zur Kasse gebeten. Der US-Senat hat im Herbst einen Gesetzentwurf zur Erhebung eines Einreiseentgelts von zehn US-Dollar, umgerechnet etwa sieben Euro, beschlossen. Diesen Betrag sollen künftig alle Reisenden zahlen, deren Länder zum so genannten Visa-Waiver-Programm gehören, darunter auch Deutschland sowie 28 weitere europäische Staaten.

Urlauber finanzieren die Werbung der USA als touristisches Ziel

Somit müssen nun auch Bürger aus Ländern, die bei Aufenthalten bis 90 Tagen bislang ohne Visum und Einreisegebühren in die USA einreisen konnten, eine Einreisesteuer bezahlen. Ziel der Gebühr, die voraussichtlich ab dem Frühjahr 2010 erhoben wird, ist es unter anderem, Gelder für die Werbung der USA als touristisches Ziel im Ausland einzuspielen ohne den US-Steuerzahler zu belasten. In den vergangenen Jahren hatte die US-Tourismusindustrie mit stark sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen. Für Urlauber wie Geschäftsreisende bedeutet die neue Regelung einen erheblichen Mehraufwand, denn schon jetzt ist die Einreise in die USA alles andere als einfach: Seit Januar 2009 müssen Reisende aus Visa-Waiver-Ländern wie der Bundesrepublik eine elektronische Einreisegenehmigung beantragen, die so genannte Electronic System for Travel Authorization (ESTA). Dafür ist ein maschinenlesbarer Reisepass erforderlich. Die Genehmigung wird über ein Online-Formular beantragt. Die Daten werden dann durch das US-Ministerium für Innere Sicherheit geprüft und die Einreisegenehmigung erteilt - oder eben nicht. Von jedem Reisenden werden am Einreiseflughafen zudem die Fingerabdrücke gescannt und ein digitales Passbild erstellt. Seit 2003 sind die europäischen Fluggesellschaften zusätzlich dazu verpflichtet, den Zollbehörden der USA Flug- und Reservierungsangaben aller Passagiere zur Verfügung zu stellen. Außerdem verlangen die US-Behörden die vollständige Adresse des Passagiers, an der er sich während seines Aufenthalts in die USA befindet.

»Was mit den Daten geschieht, ist völlig unklar.«

Die EU und führende Wirtschaftsverbände der deutschen Reiseindustrie kritisieren die geplante Gebühr scharf. »Bei allem gebotenen Verständnis für die Anliegen der USA muss eine möglichst hürdenfreie Einreisepolitik das oberste Ziel sein«, sagt Klaus Laepple, Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), der Reisebüros und Reiseveranstalter unter seinem Dach vereint. »Das ist sehr kontraproduktiv, denn man sollte doch nicht ausgerechnet diejenigen Urlauber an den Werbekosten beteiligen, die bereit sind, in das Land zu reisen und dort Geld auszugeben.« Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) sieht noch ganz andere Nachteile auf USA-Reisende zukommen, denn die US-Politiker planen, das Entgelt bei Abflug per Kreditkartenzahlung zu kassieren. »Wird das umgesetzt, erhalten die USA von allen Flugreisenden die Kreditkartendaten - und damit weitere persönliche Informationen, die einen Staat eigentlich nichts angehen«, sagt Dirk Gerdom, Präsident des VDR. »Was mit diesen Daten geschieht, ist derzeit noch völlig unklar.« Bei Geschäftsreisenden sorgt die Einreisesteuer zudem für unnötige Abwicklungskosten. Unternehmen müssen diese Ausgabe nämlich korrekt als Reisekosten verbuchen. Zwar entfallen nach derzeitiger Planung offenbar rund sieben Dollar Entgelt, die bisher pro Einreise über Flugtickets eingezogen werden.

Für Urlauber bedeutet die neue Regelung mehr Aufwand

»Es ist aber schwer abzuschätzen, wie die finanziellen Auswirkungen genau aussehen«, sagt Gerdom. Sollten die Flugkosten um sieben Dollar sinken, bedeutet die neue Regelung zunächst einmal eine Mehrbelastung von drei Dollar bei der ersten Einreise. Für Vielreisende, besonders also Geschäftsreisende, können die Entgelte auf Dauer sogar niedriger liegen als bisher. »Dass die Flugpreise tatsächlich sinken, ist aber noch lange nicht gesagt.« Für den normalen Urlauber hingegen bedeutet die neue Steuer vor allem zwei Dinge: nämlich noch mehr Aufwand bei der Einreise als bisher und die Preisgabe weiterer persönlicher Daten.

(Januar 2010, Fabian von Poser)

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