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Strandspaziergang auf Koh Kradan mit Panoramablick

Strandspaziergang auf Koh Kradan mit Panoramablick

Insider-REISEBERICHT THAILAND Trauminsel-Hopping an Thailands Westküste

Zwischen Phuket und der rund 200 km südlich gelegenen Grenze zu Malaysia reihen sich Dutzende Trauminseln, die sich mit öffentlichen Fährschiffen zu einem einzigartigen Island Hopping verbinden lassen. Die Ziele: Phuket, Koh Phi Phi, Koh Lanta, Koh Ngai, Koh Kradan, Koh Bulon, Koh Lipe und Koh Mook. Eine Entdeckerreise für Inselfans, wie sie faszinierender nicht sein kann.

 

Beim Frühstück kommt Vorfeude auf, aber auch Ungewissheit. Vorfreude auf den Trip durch die traumhafte Inselwelt der Andamanensee, die es in den nächsten drei Wochen zu entdecken gilt. Auf die vielen Traumstrände, die imposante Meereslandschaft, Schnorcheltouren und die gute Thaiküche. Ungewissheit darüber, ob alles rund läuft auf der Reise, die in Phuket beginnt (aber von Krabi und in umgekehrter Richtung ebenso gut machbar ist) und uns mit öffentlichen Fähren bis nach Koh Lipe im äußersten Süden Thailands führen soll. In welchem Zustand sind die Fähren, finden wir eine passende Unterkunft? Oder müssen wir etwa die ein oder andere Nacht unter freiem Sternenhimmel verbringen? Denn im Voraus gebucht haben wir nichts - mit Absicht.

Erstes Etappenziel ist Phi Phi Island, jene Insel mit der weltberühmten Doppelbucht. In den achtziger Jahren war sie für die Travellergemeinde das Paradies, die schönste Insel der Welt. Gut 20 Euro hat uns das Ticket für die Überfahrt gekostet, inklusive Abholung vom Hotel. Wir sitzen noch nicht im Minibus, da klebt schon ein gelber Sticker auf meiner Brust. »Gelb heißt, du willst nach Phi Phi«, sagt der Fahrer, als ich ihn etwas erstaunt mustere. In Thailand ist eben alles perfekt organisiert.

Am Pier angekommen, wartet schon die »Andaman Princess« auf uns. Ob es sehr schaukelig wird? »Nein, heute nicht«, versichert mir die freundliche Dame in High Heels, die noch mal einen prüfenden Blick auf den Aufkleber wirft, bevor sie grünes Licht fürs Boarding gibt. »In der nächsten Woche wird etwas Wind aufkommen, dann kann es da draußen schon mal etwas ungemütlich werden«. Was sie damit meinte, wird uns später auf der Überfahrt von Koh Lanta nach Koh Ngai klar, als Schwimmwesten und Spucktüten die Runde machen.

Der Diesel brummt, der Käpt'n mit der Spiegelsonnenbrille auf der Nase gibt das Signal zur Abfahrt. Heute ist das Meer ruhig und kristall-klar. Die Quecksilbersäule steht bei 28 Grad. Wir nehmen auf dem Oberdeck Platz und lassen uns die laue Brise um die Nase wehen. Perfekt! Schon nach wenigen Seemeilen hat uns das »Andamanen-Fieber« erfasst.

Nach eineinhalb Stunden erheben sich am Horizont die steilen Felswände von Phi Phi. Am Anleger von Tonsai ist die Hölle los. Auf der einen Seite des Piers warten Dutzende von Hotelguides mit großen Schildern auf die Gäste, die reserviert haben, auf der anderen Seite Dutzende von Passagieren auf die Weiterreise. Wir entgehen der Hektik schnell, denn auf uns wartet hier niemand. Denn wir sind mitten in der Hauptsaison als sogenannte »Walk-in«-Urlauber gekommen, die einfach alles auf sich zukommen lassen.

PHUKET - Für Trauminselsucher nicht mehr als eine Zwischenstation

Phuket ist für uns auf dieser Reise nur eine Durchgangsstation. Startpunkt ist der Rassada-Pier unweit von Phuket Town. Wir beschließen, direkt in die Inselhauptstadt zu fahren. Um vorher etwas Inselluft zu schnuppern, nehmen wir vom Flughafen die Küstenstraße über Naithon, Bang Tao, Ka mala und Patong. Für die nicht einmal 50 Kilometer lange Strecke braucht der Taxifahrer über zwei Stunden. Der Verkehr ist immens, die Baustellen groß, die Luft aber überraschend gut. Die Grenzen zwischen den Badeorten sind kaum noch auszumachen, die Ferieninsel Phuket scheint eine einzige Stadt zu sein. Mit 365.000 Einwohnern und zehnmal so vielen Touristen im Jahr. Wer es hier ruhiger haben will, sollte die Strände der zentralen Westküste meiden. Die Altstadt von Phuket Town kommt uns am Abend dagegen fast ausgestorben vor. Wir laufen die aufgehübschte Yaowarat Road runter und suchen uns ein nettes kleines Restaurant. Wer am Wochenende kommt, kann sich auf den Naka Weekend Markt freuen, ein echtes Highlights für Streetfood-Fans.

Bleibt man zwei, drei Nächte auf Phuket, lohnen Ausflüge zu den weniger überlaufenen Stränden im Süden und nach Patong, dem Zentrum des thailändischen Nachtlebens, wo sich Zehntausende von Besuchern aus aller Welt durch die Bangla Road und die angrenzenden Viertel schieben.

Hoteltipp für Phuket Town

€€€ Das »Memory at On On« in der Altstadt hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, koloniales Flair und liebevoll eingerichtete, etwas hellhörige Zimmer (www.thememoryhotel.com).
 

 

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Die Ausgabe 3-19 mit dem 12-seitigen Beitrag über die Inselwelt der Andamanensee kannst Du hier portofrei bestellen .


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