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Fehlerhafte Angaben Reisebüros haften nicht immer

Ein Reiseveranstalter haftet nicht für fehlerhafte Angaben eines Reisebüros, wenn diese im offenen Widerspruch zu den Beschreibungen im Reisekatalog stehen. (LG Hannover, AZ 8 S 189/95).

Reiserücktrittsversicherung Reise unverzüglich stornieren

Wer vor Beginn der Reise erkrankt und eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat, sollte unverzüglich stornieren. Ansonsten kann der Versicherungsschutz verfallen. Ein Kunde musste sechs Wochen vor einer geplanten Kreuzfahrt ins Krankenhaus, die Reise aber erst drei Wochen vor dem Reisetermin stornierte. Zu spät, urteilten die Richter. Der Kunde musste die Stornokosten deshalb selbst tragen (AG Koblenz, AZ 14 C 1798/96).  

Billigreisen Abstriche bei Komfort und Pünktlichkeit

Bei einer Pauschalreise für 325,– Euro in die Türkei seien selbst ein um sechs Stunden verspäteter Abflug und das Fehlen jeglichen Services an Bord kein Reisemangel.  Es sind hinzunehmende Unzulänglichkeiten (AG Düsseldorf, AZ 46 C 548/97).

Schnellere Abwicklung Dringende Faxbuchung darf nicht liegenbleiben

Bucht ein Reisender per Fax in einem Reisebüro und bittet um schnellstmögliche Antwort, muss das Reisebüro binnen vier Tagen reagieren. Ansonsten kann die Agentur keine Stornogebühren verlangen, auch wenn nach den Allgemeinen Reisebedingungen das Reisebüro zehn Tage Zeit zur Bestätigung hat. Sei es dem Kunden dringlich, könne er eine schnellere Abwicklung erwarten, so die Richter (AG Frankfurt a.M., AZ 31 C 2672/88).

Reiseabbruchversicherung Eingeschränkte Aufklärungspflicht

Die Informationspflicht des Reisebüros umfaßt nur die Aufklärung über die Reiserücktrittskosten- und Reisekrankenversicherung. Ein Reisebüro hatte einen Kunden nicht über eine Reiseabbruchversicherung informiert.Wegen einer Verletzung wurde der Urlaub abgebrochen. Die Versicherung zahlte nur den vorzeitigen Rückflug. Der Kunde verklagte daraufhin das Reisebüro auf Zahlung des Differenzbetrages zum vollen Reisepreis. Die Klage wurde abgewiesen. Das Reisebüro sei seiner Informationspflicht nachgekommen. Eine weitergehende Pflicht bestehe nur, w

Insolvenz des Schuldners Ehepartner haftet nicht für Stornokosten

Ein Unternehmer hatte für sich und seine Frau eine Reise auf die Malediven gebucht. Er ging pleite, stornierte die Reise und konnte die Stornokosten nicht zahlen. Der Reiseveranstalter versuchte nun, sein Geld bei der Ehefrau einzutreiben, scheiterte aber vor Gericht. Gläubiger können sich nur bei »Geschäften zur Deckung des täglichen Lebensbedarfs« ohne weiteres an den Ehepartner des Schuldners wenden (OLG Köln, AZ 2 U 86/90).  

Frankfurter Tabelle Keine gleichen Schadensersatzansprüche

Die Frankfurter Tabelle ist nicht immer massgeblich für die Höhe von Schadensersatzansprüchen. Wer im Reisebüro eine Reise bucht, bei der die Auswahl des Hotels dem Veranstalter überlassen bleibt, hat bei einem vorliegenden Reisemangel nicht die gleichen Schadensersatzansprüche nach der sogenannten »Frankfurter Tabelle« wie beim Kauf eines regulären Katalogangebotes. Bei diesen Sonderangeboten könnten an die Unterkunft nicht die gleichen Anforderungen gestellt werden bei Angeboten, bei denen das Hotel von vornherein feststeht und im Katalog

Zuzüglich Mehrwertsteuer Höhere Kosten bei Umbuchungen

Weil der Bundesfinanzhof entschieden hat, dass Fluggesellschaften Mehrwertsteuer auf Umbuchungsgebühren erheben müssen, könnten Stornos und Umbuchungen bald teurer werden. Wenn die Airlines die Kosten auf die Kundschaft abwälzen, wird die Gebühr statt meist 50,– Euro, künftig zuzüglich 19%  rund 60,– Euro kosten. In der Urteilsbegründung heißt es, dass Gebühreneinnahmen nicht als umsatzsteuerfreier Schadenersatz anzusehen seien. Es handle sich vielmehr um ein normales, umsatzsteuerpflichtiges Entgelt (BFH, AZ: V R 16/99).

Minderung gerechtfertigt Umbuchung kurz vor Abreise

Bucht ein Reiseveranstalter vier Tage vor Abreise in ein anderes als das ursprünglich gewählte Hotel um, verliert der Urlauber auch dann nicht sein Recht auf Minderung des Reisepreises, wenn er der Umbuchung zustimmt. Der Betroffene, so die Richter, müsse in der Kürze der Zeit fast zwangsläufig zustimmen, um seine Ferien sicherzustellen. So sei sein Einverständnis lediglich die Einwilligung zur Abhilfemaßnahme des Reiseveranstalters, jedoch kein Einverständnis zur Änderung des Vertrages. 15 Prozent Minderung sind gerechtfertigt. (AG Kleve, AZ: 28

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