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Die Zwillingsbucht Pórto Timóni auf Korfu ist nur per Boot oder zu Fuß vom kleinen Dorf Afióni aus zu erreichen

Die Zwillingsbucht Pórto Timóni auf Korfu ist nur per Boot oder zu Fuß vom kleinen Dorf Afióni aus zu erreichen


GRIECHENLAND Santorin, Korfu, Rhodos - Inseln für die Sinne

REISE & PREISE führt Sie zu den schönsten Urlaubsplätzen auf Santorin, Korfu, und Rhodos, die wieder direkt angeflogen werden.

Die schönsten griechischen Inseln

Santorin, Korfu und Rhodos


Oía auf Santorín ist für seine einzigartige Architektur und die Sonnenuntergänge vor malerischer Kulisse bekannt

Oía auf Santorín ist für seine einzigartige Architektur und die Sonnenuntergänge vor malerischer Kulisse bekannt

GRIECHISCHE INSELN
Santorín – Der Balkon der Ägäis

Die weltberühmte Kykladeninsel Santorín hat zwei Seiten. Eine äußerst fotogene mit weiß getünchten Häusern, blauen Kuppeln und Blick in die geflutete Caldera - die bei Besuchern aus aller Welt und Kreuzfahrttouristen besonders gefragt ist. Und eine unbekannte, die für den meisten verborgen bleibt, mit schönen Wanderwegen und abgelegenen Badestellen, an denen man ungestört schwimmen kann.

Am schönsten ist die Insel gegen Abend, wenn die untergehende Sonne die weißen Häuserfassaden in ein warmes Gelb taucht. Am späten Nachmittag sind die engen Straßen und Wege in Oía oben auf dem Kraterrand, dem für viele hübschesten Ort der gesamten Ägäis, derart verstopft, dass die Insulaner mit Overtourism zu kämpfen haben. Mit Horden fotografierender Menschen, die der Sonne Beifall spenden, während sie blutrot im Meer versinkt. Das wird wohl nach Corona auf absehbare Zeit erst einmal anders sein. Die Romantik wird auf die Insel zurückkehren.

Auf den Wanderwegen der Insel wird man es wohl erst einmal noch einsamer werden. Und in den kleinen, abgelegenen Buchten auch. Die Wanderung von Firá nach Oía, die immerfort am Kraterrand entlangführt, dauert knapp vier Stunden. Wer sich nachmittags auf den Weg macht, bekommt den Sonnenuntergang trotzdem mit. An irgendeinem idyllischen Plätzchen, etwa am Kastell von Argyri.

Der Strände wegen nach Santorín zu fahren, wäre viel zu schade. Da gibt es auf den Nachbarinseln schönere. Auf der Vulkaninsel Santorín sind die Strände eher schwarz als weiß. Und heizen sich in der Mittagshitze derart auf, dass die Temperaturen an heißen Hochsommertagen gefühlt bei 40 Grad liegen. Doch schön baden lässt es sich trotzdem auf der weltberühmten Kykladeninsel: Im flach zum Meer abfallenden Inselosten findet man am kilometerlangen Hauptstrand von Períssa - umgeben von Bars und Restaurants - Liegen für faule Stunden und Tage. Ruhiger geht es am Red Beach bei Akrotíri mit dem roten Felsgestein zu und am steinigen White Beach, der von imposanten Bimssteinklippen umgeben ist.

Einen guten Blick auf die Insel liefert der Berg Profitis Ilías, der auch mit Mietwagen und Moped erreichbar ist. Etwas Kondition erfordert hingegen der Aufstieg zum Felsen von Skaros, der einen wunderschönen Panoramablick auf den Kraterrand von Oía bis Firá eröffnet und herrliche Fotoshootings ermöglicht. Um die Caldera zu erleben, nimmt man in Firá die Seilbahn (Euro 6,50) oder steigt ein paar Hundert Treppenstufen hinunter zum alten Hafen. Dort starten auch die Ausflugsboote zum Vulkan Néa Kaméni und zu den heißen Quellen von Paliá Kaméni (Halbtagstouren ab Euro 26, www.santorini-seaexcursions.com).

Santorín lässt sich auch individuell mit dem Scooter (Euro 25-30) oder per E-Bike erkunden, dann sind auch die vielen Hügel kein Problem (ab Euro 20/Tag, www.e-bikesantorini.gr). Wer keinen Mietwagen hat (ab Euro 150/Woche), nimmt vom Flughafen den Airport-Shuttle (ab Euro 13/Pers.) zum Hotel, ein Taxi kostet in etwa das Doppelte. Wer sich mit den Abfahrtszeiten vertraut macht, fährt mit dem Bus (Euro 1-3).

 HOTEL-TIPPS Die Studios »Merovigliosso«, die »Panorama Studios« und das »Samsons Village«

Am Kraterrand: Wer nicht unbedingt in Oía wohnen möchte und sich mit dem zwischen Oía und Firá gelegenem Imerovígli zufriedengibt, findet mit den Studios und Apartments von »Merovigliosso« eine bezahlbare und trotzdem sehr nette und schöne Unterkunft mit kleinem Pool und Blick auf die Caldera (0030-22860-25950, www.merovigliosso.com, Budget-Studio ab Euro 80 ÜF).

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Firá: Pauschal: Die »Panorama Studios« liegen oben am Kraterrand. Wer sich eines der Meerblick-Studios gönnt, genießt den phänomenalen Panoramablick von Anfang bis Ende. Mit kleinem Pool. 1 Wo Studio mit Meerblick inkl. Flug ab Euro 985 ÜF, Jahn Reisen.


Períssa: Urgemütlich und typisch griechisch: Das »Samsons Village« bietet Studios und Pool quasi direkt am Strand (0030-22860-83325, www.samsons.gr, Studio ab Euro 54).

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Blick auf den Tsambíka Beach an der Ostküste von Rhódos

Blick auf den Tsambíka Beach an der Ostküste von Rhódos

GRIECHISCHE INSELN
Rhódos – Die ganze Schönheit der Roseninsel erleben

Spitzt man am Airport Rhódos die Lauscher, scheint es gefühlt jeden zweiten Besucher nach Faliráki zu ziehen, dem »Ballermann « der größten Insel im Dodekanes in der südöstlichen Ägäis. Die für Griechenland eher untypischen Betonburgen hinter dem gräulichen Sandstrand und dem Meer aus Liegen scheinen viele nicht weiter zu stören - Spaß scheint es auch in Faliráki zu machen und das ist ja das Wichtigste im Urlaub.

Uns aber zieht es in die schönsten Ecken der Roseninsel. Aus diesem Grund bleiben wir erst einmal ein paar Nächte in Rhódos-Stadt, der schönen Inselhauptstadt mit mittelalterlicher Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Beim Flanieren auf dem zentralen Hippokrates-Platz und den angrenzenden Gassen fühlt man sich wie in einem Freilichtmuseum.

Auch wenn an den bronzenen Koloss von Rhodos, der zu den sieben Weltwundern zählte und schon lange vor Christi Geburt nach einem Erdbeben in sich zusammenfiel, heute nur noch die Plastikkopien in den Souvenirshops erinnern. Zum Baden geht man in Rhódos-Stadt an den Aktí Kanári Beach im Westen der Stadt.

Doch an Stränden hat die Insel außerhalb von Rhódos-Stadt Besseres zu bieten. Der schöne Tsambíka Beach mit seinen Tavernen und Kantinas liegt eine halbe Autostunde südlich. Nach Unterkünften sucht man dort aber vergeblich. Wer diesen Traumstrand gern in der Nähe weiß, schlägt sein Lager am besten am 20 Autominuten entfernten Ladikó Beach in direkter Nachbarschaft der berühmten Antony-Quinn-Bucht auf, wo einst Szenen für den Hollywood-Film »Die Kanonen von Navarone« gedreht wurde, es aber im Hochsommer auch ziemlich voll werden kann.

35 Kilometer weiter südlich liegt das malerische Líndos, außerhalb der Saison der perfekte Ort für den romantischen Badeurlaub. Wie an einer Krempe reihen sich die weißen Würfelhäuser des Dorfes über der türkisschimmernden Ägäis, darüber thront eine antike Akropolis. Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen stößt man auf kleine Tavernen, urige Bars, blühende Innenhöfe, allerlei Souvenirshops und kleine Kirchen. Zu Füßen des Dorfes breitet sich der herrliche Líndos Beach aus. Einzigartigkeit zeichnet den nahegelegenen Strand von Ágios-Pávlos aus: Die kreisrunde, auch Saint Paul’s Bay genannte Bucht ist nur durch eine schmale Felsschleuse mit dem offenen Meer verbunden. Je weiter man nach Süden kommt, desto feinsandiger und breiter werden die Strände. Am traumhaften Prasonísi Beach weht allerdings zumeist eine steife Brise, was den Strand zu einem Dorado der Surfer und Kiter macht.

Nun aber genug der Strände: Auf Rhódos ist der Russische Bär heimisch. Das ist nicht etwa ein eingeschlepptes Raubtier aus dem fernen Sibirien, sondern eine heimische Schmetterlingsart, die von Juli bis Mitte September in Schwärmen auftritt. Aber nur in den harzigen Amber-Bäumen im Butterfly Valley, eine halbe Stunde westlich vom Badeort Faliráki. Vom Parkplatz führt ein schöner Waldweg entlang RHÓDOS eines kleinen Bachs. Wer Lust hat auf eine Flasche Rhódos-Wein, fährt ins Weindorf Émbona zu Füßen des 1.215 Meter hohen Inselbergs Atavyros. Auf dem Weingut Emerykönnen zwischen 10 und 16:30 Uhr gratis weiße und rote Weine verkostet werden (Flasche Euro 10-12).

 HOTEL-TIPPS Das »Zacosta Villa Hotel«, das »Atalanti Boutique Hotel«, das »Lindos Seaside Suite« und die »Del Mar Studios«

Rhódos-Stadt: Im ruhigeren Teil der Altstadt nahe der Hamsa-Bei-Moschee liegt das zauberhafte »Zacosta Villa Hotel« mit schönen Suiten, stilvollen Zimmerunikaten und Holzmöbeln, Innenhof und gut sortiertem Weinkeller in altem Gemäuer (0030-22410-33450, www.zacosta.com, EZ/DZ ab Euro 113 ÜF).

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Ladikó: Auf einem Hügel oberhalb der Anthony-Quinn-Bucht liegt das »Atalanti Boutique Hotel«, ein weiteres aus der Reihe der weißen Loungehotels, die in Griechenland in Mode gekommen sind (0030-22410-85684, www.hotelatalanti.gr, EZ/DZ ab Euro 48/53 ÜF).

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Líndos:Das »Lindos Seaside Suite« hat sehr geschmackvolle helle Apartments in ruhiger Lage mit schönem Ausblick, nur 100 Meter vom Strand entfernt (www.lindos-seaside-suite.hotels-in-rhodes-greece.com, Apt. ab Euro 120).

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Pauschal: Die »Del Mar Studios« überzeugen durch die gute Lage zwischen Saint Paul’s Bay und dem Ort Líndos (jeweils rund 500 m entfernt). Schöne helle Studios und Apartments. 1 Wo ab Euro 582 inkl. Flug, TUI.

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Auf der Insel Korfu findet man traumhafte Buchten

Auf der Insel Korfu findet man traumhafte Buchten

GRIECHISCHE INSELN
Korfu – Griechenlands individuelle Reiseperle

Korfu ist irgendwie anders als andere griechische Inseln. Grüner, lieblicher und italienischer. In der »Inselmetropole« Kérkyra wähnt man sich in Bella Italia: venezianische Architektur, hübsche Fußgängerzone, gut sortierte Eisdielen, enge Gassen mit schönen Torbögen und großen Plätzen mit stilvollen Arkaden-Cafés, die bis weit in die Nacht gut besucht sind.

Doch der Charme der Insel setzt sich auch außerhalb der Hauptstadt fort. Griechische Traditionen treffen auf Korfu nicht nur auf italienische, sondern auch auf französische und britische Einflüsse. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts stand die Insel unter venezianischer Herrschaft, dann kamen die Engländer, danach die Franzosen. Neben Kaiserin Sissi verbrachten auch Königin Elisabeth, Kaiser Wilhelm II. und die griechische Königsfamilie gern ihren Urlaub auf Korfu.

Die natürliche Schönheit der Insel erstaunt, die zerklüfteten Küstenstreifen im Norden und Westen erscheinen trotz des traditionsreichen Tourismus immer noch recht jungfräulich, so gibt es auf Korfu mehr Naturschutzgebiete als auf den meisten Ägäisinseln. Wer motorisiert ist und auf Entdeckertour geht, findet neben geschichtsträchtigen Villen, Palästen, Gärten und dem nach Kaiser Wilhem II. benannten Aussichtspunkt Kaiser’s Throne einsame Buchten und idyllische Plätze. Zum Baden allein ist Griechenlands grünste Insel eigentlich viel zu schade: Im Schatten der vier Millionen Olivenbäume und duftenden Pinienwälder lässt es sich wunderbar wandern. Der 200 Kilometer lange Corfu Trail durchquert die Insel von Süd nach Nord - hier geht’s auf alten Pfaden über felsige Pässe zu Bergdörfern und Klöstern. Besonders schön ist der rund 15 Kilometer lange Abschnitt von Paleokastrítsa nach Ágios Geórgios (3,5 Std.). Aktivurlauber, Mountain-Biker (Euro 15/Tag) und Ornithologen wissen die Bergwelt zu schätzen. Auf den fantastischen Blick vom Gipfel des 906 Meter hohen Berges Pantokrátor übers Ionische Meer zum griechischen Festland und nach Albanien brauchen aber auch Mietwagen-Urlauber nicht zu verzichten. Ein Auto lohnt sich in jedem Fall, die Insel misst von Nord nach Süd immerhin 60 Kilometer und ist landschaftlich sehr abwechslungsreich.

Aber wie findet man den besten St(r)andort? Die Antwort ist am Ende auch eine Geschmackssache:

Kieselstrand oder Sandstrand ist die alles entscheidende Frage. Die Ostküste nördlich von Korfu-Stadt und der Nordosten der Insel besteht fast ausschließlich aus Kieselstränden. Hier leuchtet das Meer in allen erdenklichen Türkistönen und ist zudem besonders klar. Nissáki, Kerasía und Aflakí sind unsere Favoriten in dieser Kategorie. Und der urige Akoli Beach, der nach einem 15-minütigen Marsch durch ein Naturschutzgebiet erreicht ist.

Der Kalamaki Beach im zerklüfteten Inselnorden gehört dagegen zu den Sandstränden. Bei Individualisten sehr beliebt ist der drei Kilometer lange Sandstrand von Ágios Geórgios im Nordwesten mit einer guten Auswahl an Unterkünften, Bars und Restaurants. Ein gewachsener Ort, umgeben von einer malerischen felsigen Kulisse, findet sich mit Paleokastrítsa. Mit menschenleeren Buchten in der näheren Umgebung, die sich mit dem Leihboot entdecken lassen. Ein Stück weiter südlich liegt der kleine Rovinia Beach, ein echter Hingucker, der die 500 Meter Fußmarsch vom Parkplatz wert ist.

Viel Flair verbreitet auch der kleine Inselort Pélekas mit dem schönen Strand von Kontogialos und dem herrlichen Mirtiótissa Beach als Alternative. Vorteil: Von Pélakas ist es mit dem Auto nur eine Viertelstunde nach Korfu-Stadt. Vom äußersten Nordwesten (und vom tiefsten Süden) sind es 45 Minuten. Das macht man mal tagsüber, aber nicht auf ein Glas Wein am Abend.

Einen Strand haben wir noch in petto: Der imposante Dünenstrand Issos Beach an der Lagune im Südwesten ist so weitläufig, dass hier der Surfer dem FKK-Urlauber nicht auf die Pelle rückt und selbst Liebespärchen ein ungestörtes Plätzchen finden.

Der Inselsüden indes ist nicht jedermanns Sache. Fest in der Hand von britischen Touristen ist der Badeort Kávos. So manchem Korfuaner dürfte aufgefallen sein, dass der Lieferwagen mit dem Ouzo im Sommer die Inselstraße 25 in den Süden öfter nimmt als die 24 in den Norden.

 HOTEL-TIPPS Das »Mar Bella«, das »Bella Vista« und das »San Antonio«

Nahe Korfú-Stadt:Das charmante Erwachsenen-Hotel »Mar Bella«, gelegen 17 km südlich von Korfu-Stadt, hat einen aufgeschütteten Sandstrand mit Beachbar (0030-26610-71183, www.marbella.gr, EZ/DZ ab Euro 86/96 HP). Es gibt eine Roof-Top-Bar und ein Spa. Das Hotel ist auch pauschal buchbar: 1 Wo ab Euro 660 HP inkl. Flug, LMX Touristik.

Pélekas: Vom Aparthotel »Bella Vista« sind es 200 m zum Kontogialos Beach. Die Zimmer und Studios sind hell und schön, haben einen Balkon mit super Meerblick, dazu kommt eine Cocktailbar und ein gutes Restaurant (0030-26610-94927, www.bellavistacorfu.com, EZ/DZ ab Euro 56 ÜF).

Kalámi: Das Hotel »San Antonio« im Nordosten Korfus liegt in Hanglage über einem flach abfallenden Kieselstrand mit mehreren Restaurants und Sonnenliegen. Schöner Blick, toller Pool. Pauschal gebucht 1 Woche ab Euro 552 ÜF inkl. Flug, ITS.

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Reiseberichte »
Panoramablick auf die Ägäis von einem Restaurant in Monemvasia

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Europas schönste Plätze 25 traumhafte Urlaubsorte, preiswerte Boutiquehotels

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