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Großraumflugzeuge bieten sogar Platz für Bars

Großraumflugzeuge bieten sogar Platz für Bars

FernreisenDer Komfort in der Business- und First Class

Vor einem Jahr fegte Hurrikan «Irma» über St. Martin und zerstörte weite Teile der kleinen Karibikinsel. Der Wiederaufbau dauert noch an, doch viele Hotels sind schon wieder offen. Was erwartet Urlauber, die jetzt auf die Insel kommen? Ein Besuch vor Ort.

Zum Glück kostet das Träumen ja nichts. Und wer sagt, dass das große Los demnächst nicht auch den eigenen Lottoschein berücksichtigt? Dann, ja dann wären Gelder reichlich vorhanden, um von der Holzklasse Abschied zu nehmen. Die besseren Flugklassen sind schließlich nicht nur für Scheichs, Firmenvorstände oder Hedgefonds-Manager reserviert. Deswegen lohnt sich schon mal der Blick in die besseren Klassen.

Das A und O auf einem Flug sind genügend Platz und ein bequemer Sitz. Wer Business fliegt, wird sich in der Regel nicht über zu wenig Beinfreiheit beklagen können. Auf Fernstrecken lassen sich die Sitze der meisten Airlines in dieser Klasse zu Betten ausziehen. Aber SAS und Turkish Airlines setzen mit ihren Schlafsitzen inklusive eingebauter Massagefunktion noch einen drauf. Je nach Lust und Laune können sich Passagiere durchkneten lassen. So fängt der Wellnessurlaub schon über den Wolken an.

Lesen, Filme sehen, Musik hören, spielen - auf langen Flügen gibt es irgendwann den Moment, wo man zu gar nichts mehr Lust hat. Dann ist ein gepflegtes Essen die kurzweiligste Art des Zeitvertreibs. Air France tischt in seiner First Class La Première Menüs von französischen Sterneköchen auf. Singapore Airlines toppt den Service mit seinem „Book the Cook“-Angebot. Business- und First-Class-Gäste können sich bereits im Voraus aus einer Auswahl von Gourmet-Gerichten ihre ganz persönlichen Mahlzeiten zusammenstellen.

Apropos Genießen: Vorzugsweise in Großraumflugzeugen wie dem Airbus A380 gibt es genug Platz für Bars. Korean Air, Emirates und Virgin Atlantics bieten ihren Passagieren der Business- und First Class in diesem Flugzeugmodell Lounges mit Drinks. Füße vertreten, am Cocktail nippen und sich unterhalten. Als besonders gelungen gilt die Bar der Qatar Airways nicht nur wegen des elegant geschwungenen Bartresens, sondern ihres feinen Champagners und der exquisiten Canapés.

Heiß duschen in 10000 Meter Höhe

Wer vornehm fliegt, muss auch vornehm aussehen. Zum Glück ermöglichen da Emirates oder Etihad Airways in der Ersten Klasse des Airbus A380 die Reservierung der Dusch-Suite für jeweils eine halbe Stunde. Heiß zu duschen in 10000 Meter Höhe, sich mit luxuriösen Pflegeprodukten namhafter Marken zu verwöhnen und nach einem langen Flug frisch und erholt ankommen, das hat doch was. Es gibt lediglich eine kleine Einschränkung: Jeder Gast bekommt nur für fünf Minuten Wasser zugeteilt.

Sehr weite Fernstrecken kosten auf den preiswerteren Plätzen viel Sitzfleisch. Nicht so für Fluggäste, die sich für eine private Suite entschieden haben. Air France nennt diese voll ausgestatteten Mini-Zimmer, die sich durch einen Vorhang abtrennen lassen, in seiner Boeing 777-300 La Première Cabin. Noch mehr Privatsphäre garantieren die Suiten von Singapore Airlines im A380 mit extra Bett, bequemem Sessel und einer Schiebetür. Die Abteile lassen sich auch zu Doppelkabinen zusammenlegen, falls Paare reisen.

Emirates bietet ebenfalls eine komplett abtrennbare Kabine an. Gäste der Airlines kommen zudem in den Genuss eines Schlafanzugs mit Hydra-Active-Microcapsule-Technologie. Der Stoff verhindert die Dehydrierung, indem er bei jeder Bewegung Seetangpartikel abgibt, sodass der Träger frisch und erholt wieder aufwacht.

Wem all diese Suiten jedoch eher wie begehbare Einbauschränke vorkommen, der gönnt sich am besten ein fliegendes Apartment. The Residence von Etihad Airways bietet ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer mit Doppelbett sowie ein Duschbad an. Selbstredend kümmert sich ein Butler um das Wohl des Bewohners dieser Residenz. Für ernsthafte Interessenten an dieser Art von Komfortflug lohnt es sich durchaus noch eine Begleitung mitzunehmen. Denn zum Beispiel kostet der rund 20 Stunden lange Flug von London nach Sydney für zwei „nur“ rund 22900 Euro. Singles müssen dagegen 18000 Euro hinblättern.

(19.09.2018, srt)

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