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Am britischen Flughafen Heathrow wollen Beschäftigte des Bodenpersonals ab dem 16. Dezember streiken. Das könnte die Pläne vieler Reisenden durcheinanderbringen.

Am britischen Flughafen Heathrow wollen Beschäftigte des Bodenpersonals ab dem 16. Dezember streiken. Das könnte die Pläne vieler Reisenden durcheinanderbringen. Foto: Jonathan Brady/PA Wire/dpa/Archiv

Neue Streiks angekündigt Großbritannien: Reisechaos vor Weihnachten erwartet

Großbritannien droht vor Weihnachten ein landesweites Reisechaos. Nicht nur das Bodenpersonal am Flughafen Heathrow hat einen Streik angekündigt. Auch beim Zugbetreiber Eurostar und bei mehreren britischen Bahnunternehmen wollen Beschäftigte in den Ausstand treten.
Ein Teil der TGV- und ICE-Züge zwischen Frankfurt sowie Stuttgart und Paris fällt aufgrund eines Bahnstreiks in Frankreich aus, teilte die SNCF mit.

Ein Teil der TGV- und ICE-Züge zwischen Frankfurt sowie Stuttgart und Paris fällt aufgrund eines Bahnstreiks in Frankreich aus, teilte die SNCF mit. Foto: Marijan Murat/dpa

Gestörte Zugverbindungen Bahnstreik in Frankreich bremst Verkehr nach Deutschland aus

Ein Bahnstreik in Frankreich beeinträchtigt nicht nur den dortigen Schienenverkehr. Auch der Fernverkehr nach Deutschland ist betroffen. Gleich auf mehrerern wichtigen Strecken kann es zu Unregelmäßigkeiten kommen.
China Airlines

Südostasien ist ein wichtiger Geschäfts- und Reisemarkt für China Airlines

China Airlines Neue Südostasien-Verbindung Taipeh - Cebu

China Airlines hat am 1. Dezember 2023 die neue Verbindung Taipeh-Cebu in ihr Südostasien-Portfolio aufgenommen.
Zum Themendienst-Bericht vom 1. Dezember 2022: Auf der «Costa Deliziosa» läuft im Oktober nächsten Jahres eine Woche lang viel Schlager.

Zum Themendienst-Bericht vom 1. Dezember 2022: Auf der «Costa Deliziosa» läuft im Oktober nächsten Jahres eine Woche lang viel Schlager. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Viel los für Reisende Von Schlagern auf See und der Bibel - die Reisenews

Es gibt Reisenews: Eine berühmte Kirche in den Vogesen wird saniert, auf dem Dachstein stehen die Lifte diesen Winter still und bei Costa Kreuzfahrten ist im nächsten Herbst Party angesagt.
Jersey

Jersey besticht durch eine außergewöhnliche Kombination aus britischem Stil und französischer Lebensart

Direkte Verbindung Mit Lufthansa und Eurowings nonstop nach Jersey

Wer im kommenden Jahr Urlaub auf Jersey plant, darf sich auf direkte Linienfluganbindungen ex Deutschland freuen.
Die Zugspitze startet in die Wintersaison.

Die Zugspitze startet in die Wintersaison. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Energiekrise und Inflation Skistart an der Zugspitze - Zuversicht in schwierigen Zeiten

Ab Freitag können Skifahrer an Deutschlands höchstem Berg ihre Schwünge ziehen. Die Zugspitze startet in die Wintersaison. Die Corona-Auflagen sind erstmals weg - eine normale Skisaison wird es trotzdem nicht.
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Das schmucke Veszprem nahe des ungarischen Plattensees ist Kulturhauptstadt 2023. Foto: -/Veszprem-Balaton 2023/dpa

Weitgehend unentdeckte Perlen Südosten Europas will 2023 mit Kulturhauptstädten glänzen

Prickelnde Diversität im rumänischen Temeswar, Musik und Wein im ungarischen Veszprem und Mysterien aus dem sagenumwobenen griechischen Eleusis - das bringt das Kulturhauptstadt-Jahr 2023.
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Innovation und PR: Viermal im Jahr werden die Ispo-Awards vergeben. Foto: Thomas Plettenberg/Messe München GmbH/dpa-tmn

ISPO Funktional und nachhaltig: Neues für die Skipiste

Eine Snowboard-Bindung für alle Fälle oder Skier mit Algen-Technologie: Hier sind sechs Innovationen für den Einsatz im Schnee, die bei der Sportartikelmesse Ispo besonders ins Auge fielen.
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So weiß wird «MSC Euribia» nicht bleiben: Der Rumpf bekommt einen Anstrich in Türkis und Blau mit dem Aufruf #savethesea. Foto: Bernard Biger/Chantiers de l’Atlantique/MSC Cruises/dpa-tmn

Achterbahn und Magic Carpet Die neuen Kreuzfahrtschiffe 2023

Sie haben klangvolle Namen wie Ascent, Jubilee und Viva und ihr Fassungsvermögen reicht von Dörflein (192 Passagiere) bis Kleinstadt (6300 Passagiere). Hier sind die Neuzugänge der Reedereien.
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Das Winchester Mystery House gibt sich äußerlich eindrucksvoll, aber innen warten diverse bauliche Kuriositäten. Foto: Michael Halberstad/Visit California/dpa-tmn

USA-Reise Silicon Valley: Urlaub zwischen Hightech und Mystery-Villa

Google, Apple, Facebook: Das Silicon Valley südlich von San Francisco ist als Nabel der Tech-Industrie bekannt. Ist es deshalb nur ein Reiseziel für Computernerds? Unsere Autorin ist hingefahren.
Nicht nur Achtsamkeit bei der Lebensmittelwahl, sondern auch Schutz vor Mücken ist wichtig

Nicht nur Achtsamkeit bei der Lebensmittelwahl, sondern auch Schutz vor Mücken ist wichtig

Fernreisen Wie kann man sich vor Reisekrankheiten schützen?

Egal ob Durchfall oder Fieber - manche Reise macht krank. Doch das Risiko, sich anzustecken, kann jeder selbst beeinflussen. Oft helfen schon einfache Maßnahmen gegen eine Infektion.

Steht eine Fernreise an, ist der prophylaktische Besuch beim Arzt für viele Reisende selbstverständlich. Doch auch in europäischen Ländern sollte man nicht völlig unbedarft reisen.

Einige Reisekrankheiten, die wir nur in der Ferne vermuten, treten auch in Europa auf. Daher ist vernünftige Körperhygiene, Achtsamkeit bei der Lebensmittelwahl und Schutz vor Mücken und Zecken wichtig.

Unter Reisekrankheiten versteht man all die gesundheitlichen Risiken, «mit denen ein Reisender in seiner Heimat eher nichts zu tun hat», erklärt Christian Schönfeld, der als Arzt für Reise- und Tropenmedizin für die Charité Berlin arbeitet. Abhängig sind diese immer von den Hygienestandards und dem Klima am Reiseziel.

Gründliches Händewaschen ist guter Schutz

So kann eine Durchfallerkrankung sowohl in der Heimat, als auch im europäischen Ausland auftreten. «Von Norden nach Süden gibt es in Europa ein Hygienegefälle», sagt Schönfeld. Daher sind Infektionskrankheiten in Südeuropa wahrscheinlicher. Auch mit der Grippe beschäftigt sich der Reisemediziner, weil sie zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten an verschiedenen Orten der Welt ausbricht.

Um diese Krankheiten zu vermeiden, ist das Wichtigste das regelmäßige und gründliche Händewaschen mit Seife. «Seife entfernt Dreck, Fette, sowie die darunterliegenden Keime und Erreger massiv», so Schönfeld. Ist die oberste Schmutzschicht von der Haut entfernt, kann im zweiten Schritt ein Desinfektionsmittel verwendet werden.

Leitungswasser besser abkochen

Einen anderen Tipp gibt der Reisemediziner zum Leitungswasser. «Bei uns sind mehrstufige Kläranlagen die Regel. Woanders kann es passieren, dass Wasser direkt aus dem Erdreich abgepumpt wird.» Und da in jenem Grundwasser mitunter auch Abwässer entsorgt werden, ist Vorsicht geboten.

Reisende sollten Trinkwasser im Zweifel lieber abkochen oder in Plastikflaschen kaufen. Das ist zwar schlecht für den Plastikverbrauch, aber in wärmeren Ländern besser für die eigene Gesundheit.

Siedendes Wasser tötet Krankheitserreger ab

Lebensmittel, die in den betroffenen Ländern mit Grundwasser gewässert werden, sollten eher nicht gegessen werden. Dazu zählt beispielsweise roher Salat. Durch die häufige Wässerung könnten sich viele Bakterien und Viren an den Lebensmitteln befinden.

Obst sollte lieber geschält, Gemüse vor dem Verzehr gut abgekocht werden. Möchte man nicht auf etwas Frisches verzichten, so kann man etwa Tomaten vor der Zubereitung mit siedendem Wasser übergießen. Das tötet die meisten Krankheitserreger ab.

Schönfeld empfiehlt außerdem, vorsichtig zu sein «bei allen Lebensmitteln, die man Zuhause im Kühlschrank lagert». Ungekühlt geht von diesen Lebensmitteln ebenfalls eine Ansteckungsgefahr aus.

Seife hilft auch nach einem Tierbiss

Es empfiehlt sich außerdem immer etwas Seife dabei zu haben. «Seife ist auch der ideale Tipp, wenn man mal von einem Tier gebissen wurde», sagt Schönfeld. Wenn man nach einem Biss durch einen Hund die Wunde 10 bis 15 Minuten mit Seife auswäscht, hat man «viele Keime beseitigt und die Entzündungsgefahr drastisch reduziert», so Schönfeld.

Falls sich in der Wunde auch Tollwutviren befinden, würde man sie durch die Seife teilweise zerstören. Denn dabei werden die «Tollwutviren entfettet und sie verlieren ihre Infektiosität».

Tollwut ist in Europa in den letzten Jahren zwar erheblich zurückgegangen. Inzwischen wird die Krankheit in Deutschland nur noch von Fledermäusen übertragen. In Süd- und Osteuropa sind aber Hunde die Hauptüberträger.

Tollwut können Reisende vor allem durch vorsichtiges Verhalten vermeiden. Wenn Abstand zu wilden Tieren gehalten wird, reduziert sich die Ansteckungsgefahr erheblich. Daher empfiehlt Schönfeld eine Impfung gegen Tollwut nur Langzeitreisenden.

Impfkalender beachten

Wichtig ist, dass sich alle Urlauber entsprechend des Impfkalenders des Robert Koch-Instituts mit den Standardimpfungen schützen. Die ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut empfiehlt in der jährlichen Übersicht zum Beispiel Auffrischungen und die regelmäßige Impfung gegen Grippe für ältere Menschen.

«Südlich der Alpen und östlich der Oder sollte man an Hepatitis A denken und impfen», rät Schönfeld. Gegen Typhus empfiehlt der Experte keine Impfung, da sie «nur zu 60 Prozent Schutz bietet» und es in Europa in den letzten Jahren nur zu wenigen Typhus-Erkrankungen kam. Auch gegen Typhus ist Hygiene der beste Schutz.

Nicht-heimische Mückenarten breiten sich aus

Um den idealen Schutz geht es auch beim Thema Mücken und Zecken. «Weltweit gibt es etwa 3500, hierzulande wohl 50 Stechmückenarten», informiert das Gemeinschaftsprojekt Mückenatlas vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung und vom Friedrich-Loeffler-Institut. Allerdings begünstigen «Klimawandel und Globalisierung die Einschleppung nicht-heimischer Arten».

Generell können Mücken Chikungunya-, Dengue-, Gelbfieber- und West-Nil-Virus übertragen. Da solche Krankheiten in Europa selten vorkommen, ist die Ansteckungsgefahr zwar gering. Dennoch kam es schon in Südeuropa zu Krankheitsfällen von Dengue- und Chikungunya-Fieber.

Lange Kleidung schützt vor Stichen

Gegen Mückenstiche und potentielle Virusinfektionen hilft vor allem lange Kleidung. Moskitonetze sind gegen nachtaktive Mücken nützlich. Grundsätzlich sollte man sich Tag und Nacht schützen, da sowohl tag- als auch nachtaktive Mücken Krankheiten übertragen.

Eine wirkungsvolle Maßnahme sind dabei auch Mückenschutzmittel zum Auftragen auf der Haut. Diese Mittel sorgen dafür, dass die Insekten den Geruch des Menschen nicht mehr wahrnehmen. Sie sind auch wirkungsvoll gegen einheimische Zecken.

«Der Gemeine Holzbock ist blind und kann uns nur chemisch wahrnehmen», erklärt Prof. Dr. Ute Mackenstedt, Parasitologin an der Universität Hohenheim. Er gilt als Lauerzecke und wartet auf Gräsern oder in Sträuchern bis maximal eineinhalb Meter Höhe auf einen neuen Wirt.

Risikogebiete breiten sich in Richtung Norden aus

«Jede Zeckenart hat ihr eigenes Repertoire an Krankheitserregern», sagt Prof. Mackenstedt. Durch den Gemeinen Holzbock werden vor allem Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Es gibt die Zeckenart überall in Deutschland, wobei die «humanen FSME-Fälle zu 90 Prozent in Baden-Württemberg und Bayern» auftreten, so Prof. Mackenstedt.

Warum das so ist, lässt die Forschung rätseln. Doch die FSME-Risikogebiete breiten sich in Richtung Norden aus. Erst in diesem Jahr wurde der Landkreis Emsland durch das Robert Koch-Institut zum Risikogebiet ausgewiesen. In diesen Gebieten gilt besondere Vorsicht. Gegen FSME können sich Reisende impfen. Einen Impfstoff gegen Borreliose gibt es trotz intensiver Forschung noch nicht.

Neu ist die Zecke Hyalomma. «Sie ist in Deutschland nicht beheimatet und wird regelmäßig mit Zugvögeln hergebracht», erklärt Prof. Mackenstedt. Die Ankunft dieser Zecke selbst, ist keine Besonderheit. Die Forscherin beschäftigt nun die Frage, «ob die Hyalomma sich in Deutschland ansiedeln kann.»

Zecken an die Universität melden

Denn mit im Gepäck hat sie neue Krankheiten und kann unter anderem das Krim-Kongo- oder das Alkhurma-Virus übertragen. Beide lösen schwere infektiöse Fiebererkrankungen aus. «Bisher wurden diese Erreger aber in den Hyalomma-Zecken, die in Deutschland auftauchten, noch nie nachgewiesen», so Prof. Mackenstedt.

Um die Forscher bei ihrer Arbeit zu unterstützen, können Verbraucher Hyalomma-Zecken an die Uni Hohenheim senden. Die Hyalomma-Zecke ist etwa fünfmal größer als der Gemeine Holzbock, hat gestreifte Beine und ist wesentlich agiler als unsere heimischen Zecken.

Der Grund: Die Hyalomma gehört zu den «Jagdzecken» und geht «aktiv auf Wirtssuche». Schön, wenn man sich ausreichend geschützt hat und als Jagdobjekt nichts zu befürchten hat.

(20.08.2019, dpa)

 

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