Den Traumurlaub perfekt planen & buchen
Kataloge
Den Traumurlaub perfekt planen & buchen
 
Auf direktem Wege nach Malta: Ab Ende März geht das zweimal die Woche von Memmingen aus.

Auf direktem Wege nach Malta: Ab Ende März geht das zweimal die Woche von Memmingen aus. Foto: viewingmalta/dpa-tmn

Reisenews Neue Flüge in die Ferne und Folkmusik in Irland


Noch bis Mitte Januar können Reisende und Einheimische hier mit Kuna bezahlen. Dann löst auch in Dubrovnik der Euro die kroatische Währung ab.

Noch bis Mitte Januar können Reisende und Einheimische hier mit Kuna bezahlen. Dann löst auch in Dubrovnik der Euro die kroatische Währung ab. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Ende der Kuna Hier gibt es Euro für kroatisches Urlaubs-Restgeld

In Kroatien löst demnächst der Euro die bisherige Landeswährung Kuna ab. Das macht es für Urlauber einfacher. Doch was tun mit übrig gebliebenen Münzen und Scheinen früherer Reisen?
Auf geht\'s: Gerade Familien freuen sich über mehr Geld in der Urlaubskasse, wenn sie beim Mietwagen sparen konnten.

Auf geht\'s: Gerade Familien freuen sich über mehr Geld in der Urlaubskasse, wenn sie beim Mietwagen sparen konnten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Stiftung Warentest Vergleichsseiten für Mietwagen lohnen sich

Ob kurzer Städtetrip oder ausgedehnter Urlaub: Wer kein Auto hat oder in die Ferien fliegt, braucht oft einen Mietwagen. Den bucht man am besten einige Zeit vor Abreise. Nur wo? Und worauf muss man achten?
Damit es nicht zu Verzögerungen kommt, sollten sich Fluggäste die Nutzungsbedingungen von «Easypass» ganau anschauen.

Damit es nicht zu Verzögerungen kommt, sollten sich Fluggäste die Nutzungsbedingungen von «Easypass» ganau anschauen. Foto: Marius Becker/dpa

BGH-Urteil Kein Schadenersatz wegen elektronischer Passkontrolle

Weil die zwölfjährige Tochter die elektronische Passkontrolle nicht nutzen durfte, verpasste eine Familie ihren Flieger. Sie verlangte daraufhin vom Flughafen Schadenersatz, doch der Bundesgerichtshof entschied anders.
Kroatien tritt 2023 dem Schengen-Raum bei. Die Kontrollen an den Landgrenzen des beliebten Urlaubslands sollen bereits Anfang des kommenden Jahres wegfallen.

Kroatien tritt 2023 dem Schengen-Raum bei. Die Kontrollen an den Landgrenzen des beliebten Urlaubslands sollen bereits Anfang des kommenden Jahres wegfallen. Foto: pixabay.com

Keine Grenzkontrollen mehr Kroatien tritt 2023 dem Schengen-Raum bei

Jeden Sommer stehen Touristen an der Grenze zu Kroatien stundenlang im Stau. Damit dürfte bald Schluss sein. Schon 2023 wird das Adria-Land dem Schengen-Raum ohne Grenzkontrollen beitreten.
Die norwegische Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways fliegt ab jetzt dreimal pro Woche vom Hauptstadtflughafen BER nach Fort Lauderdale.

Die norwegische Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways fliegt ab jetzt dreimal pro Woche vom Hauptstadtflughafen BER nach Fort Lauderdale. Foto: Patrick Pleul/dpa

Neues Angebot Fluggesellschaft Norse fliegt vom BER nach Florida

Die junge Billig-Airline Norse Atlantic Airways weitet ihr Angebot aus: Vom Hauptstadtflughafen BER aus geht es nun dreimal pro Woche direkt nach Florida.
Die «Wonder of the Seas» ist das aktuelle Flaggschiff der Reederei Royal Caribbean.

Die «Wonder of the Seas» ist das aktuelle Flaggschiff der Reederei Royal Caribbean. Foto: Michel Verdure/Royal Caribbean/dpa-tmn

Urlaub auf dem Schiff Kreuzfahrt-Überblick für Einsteiger

«Mein Schiff», «Wonder of the Seas», «Norwegian Bliss»: Schon die Namen der Kreuzfahrtschiffe klingen nach Erlebnissen auf den Weltmeeren. Eine Reise durch die Angebote der Anbieter.
Bei Stornierungen seitens der Airline hat man bestimmte Rechte mit Blick auf Ersatzflüge und kann im Zweifel auch selbst tätig werden.

Bei Stornierungen seitens der Airline hat man bestimmte Rechte mit Blick auf Ersatzflüge und kann im Zweifel auch selbst tätig werden. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

REISERECHT Nach Flug-Storno auch höhere Sitzklasse erstattungsfähig

Ein Flug wird storniert und man bekommt keine Ersatzbeförderung angeboten? Dann kann man selbst tätig werden. Ein Urteil zeigt: Im Einzelfall sind auch höherwertige Tickets erstattungsfähig.
British Virgin Islands

Ab Juni 2023 geht es per Direktflug von Miami ins Inselparadies

American Airlines Direktflug von Miami auf die British Virgin Islands

American Airlines hat angekündigt, ab dem 1. Juni 2023 die Strecke von Miami nach Beef Island/Tortola, British Virgin Islands, einzuführen.
Im Oktober und November werden durch den Monsunregen und heftige Westwinde tonnenweise Abfälle aus dem Meer und von Schiffen an Balis Küsten gespült.

Im Oktober und November werden durch den Monsunregen und heftige Westwinde tonnenweise Abfälle aus dem Meer und von Schiffen an Balis Küsten gespült. Foto: Carola Frentzen/dpa

Plastik im Paradies Wie «Trash Heroes» auf Bali die Müllberge bekämpfen

Bali ist für viele das Paradies auf Erden. Die Kehrseite: Gerade in der Monsunzeit werden ganze Müllteppiche an die Strände gespült. Das Umweltbewusstsein ist mangelhaft, Recycling-Anlagen sind rar. «Trash Heroes» gehen das Problem an - und einer macht aus Müll sogar Kunst.
Der Kite Beach ist noch ruhiger und weniger verbaut als die Hauptbucht von Cabarete

Der Kite Beach ist noch ruhiger und weniger verbaut als die Hauptbucht von Cabarete

Karibik-Urlaub Das Traumziel Dominikanische Republik wartet

Cabarete hat sich vom Fischerdorf zur dominikanischen Surf-Hochburg gemausert. Der Deutsche Marcus Böhm hat den Aufstieg und Wandel begleitet. Das meiste ist besser geworden - aber nicht alles.

Wegen der Corona-Pandemie warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in die Dominikanische Republik. Doch wenn Reisen dorthin wieder möglich sind, wird der karibische Inselstaat wohl für viele ein Traumziel geblieben sein - vor allem für Windsurfer.

Als Marcus Böhm in Cabarete ankam, surfte er 60 Tage durch. Bis ihn die Blasen an den Händen zu einer Pause zwangen. Es war der Sommer 1990. «Windsurfen war damals der coolste Sport der Welt», erzählt Böhm. «Und ich war mit 20 der Jüngste hier.»


Die besten Reiseangebote für die Dominikanische Republik DER METAPREISVERGLEICH VON REISE-PREISE.de

Heute ist Böhm, aufgewachsen in Neu-Ulm, 50 Jahre alt und lebt hier an der Nordküste der Dominikanischen Republik noch immer den karibischen Surfertraum. Blonde Locken unter einer Trucker-Kappe, das Gesicht gut gegerbt, die Augen blau wie das Meer.

«Du kannst hier morgens wellenreiten, zu Mittag essen und danach windsurfen oder kiten», sagt Böhm. Erst dann blasen die Passatwinde, aber das zuverlässig und im perfekten rechten Winkel zum Strand. Dazu ein Riff, das vor Wellen schützt: ideale Bedingungen für den weltweit wohl einzigartigen Vierkampf, den Böhm hier gestartet hat.

Beim Master of The Ocean treten die Teilnehmer im Wellenreiten, Standup-Paddling, Wind- und Kitesurfen gegeneinander an. Wer den Titel erringen will, muss alle vier Sportarten meistern. «Pro Sport gibt es 200 bis 300 Leute in Cabarete», sagt Böhm. Die Szenen mischten sich kaum. Der Wettbewerb soll die Wassersportler der vier Disziplinen zusammenbringen. «Und die großen Egos eindampfen.»

Vom Aussteiger-Paradies zur Touri-Hochburg

Nebenbei soll das Event Cabaretes Reputation in der Surfwelt polieren und Gäste anlocken. Denn die Zeiten des romantischen Fischerdorfs sind vorbei, Cabarete ist längst ein voll entwickelter Urlaubsort. Wer heute die kilometerweite Bucht entlang spaziert, passiert eine Surfschule nach der anderen. In der Mitte des Strandes wuchert ein wilder Mix aus Restaurants und Bars, mehrstöckige Hotels haben sich die Premiumlagen hinter den elegant geneigten Palmen gesichert.

Rolf Kientsch kam schon 1979 nach Cabarete. «Wegen der Liebe», wie er sagt. «Die Häuser waren damals aus Palmbrettern», erzählt der 68-Jährige. «Das Wasser schöpfte man aus einem Brunnen, abends zündete man die Kerosinlampe an.» Die Zeit ärmlicher Idylle endete Anfang der 1990er Jahre. Als Charterflieger Urlauber in die Bettenburgen von Playa Dorada flogen, boomte auch Cabarete.

Windsurf-Profi: Fiona Wylde beim Wettbewerb Master of the Ocean

Windsurf-Profi: Fiona Wylde beim Wettbewerb Master of the Ocean

Neuer Sport, neues Glück

Irgendwann tauchten in Cabarete die ersten Typen auf, die sich von Lenkdrachen übers Meer ziehen ließen. Die Windsurfer waren alles andere als begeistert - außer Marcus Böhm. Er kaufte einem der Neulinge seine Ausrüstung ab und legte los. Der Sport ist viel schneller zu lernen als Windsurfen, das Equipment günstiger und leichter, Touristen können es im Flugzeug mitbringen.

«Die Mädchen liebten es, wie wir durch die Luft flogen», erinnert sich Wilson Taveras breit grinsend. Der kräftige Rastamann, 37, war einer der ersten dominikanischen Kiter. Und zwar vor allem, weil er an jenem Strand aufwuchs, an den die Windsurfer die Emporkömmlinge mit ihren Drachen verbannten. «Nach ein paar Wochen konnten wir schon über Wellen springen, jeden Tag entdeckten wir neue Tricks», erzählt Taveras. «Wer ein paar Tage Pause machte, verlor den Anschluss.»

Heute heißt sein Heimatstrand Kite Beach, auch hier reiht sich nun ein Hotel an das andere. Das Kitesurfen hat ganz Cabarete im Sturm erobert. Böhm schätzt, dass heute mehr als 90 Prozent der Surfer kiten. Ein Wandel, der für Cabarete ein Segen war. «Das Kiten hat für alle die Tür zum Ozean geöffnet», sagt Taveras. Zuvor waren die Surflehrer Frankokanadier, Europäer oder Amerikaner. Nun übernahmen die Dominikaner und eröffneten eigene Surfschulen.

Investmentbanker im mobilen Office

Marcus Böhm war da schon wieder weiter gezogen. Zum nächsten Strand, zum nächsten Sport. An der Playa Encuentro, wo das Riff nahe an den Strand heran kommt, eröffnete er ein Camp für Wellenreiter. Das Meer hier ist rauer, der Strand noch unverbaut, das Flair hip und alternativ. Im Schatten der Seemandelbäume fläzen sich Gäste in Hängematten zwischen Reihen bunter Boards.

Böhm scheint hier jeden zu kennen. Er grüßt Gäste, ruft alten Freunden einen Scherz zu und plaudert mit einem reichen Investmentbanker, der seine Firma lieber von Cabarete als von an der Wall Street aus leitet. Doch auch das Refugium Encuentro scheint bedroht. «Der Luxusmarkt floriert», sagt der Immobilienmakler Anton Lvov, 36, in seinem klimatisierten Büro in der Stadtmitte. Es gebe jetzt gute Restaurants, in denen man Champagner bekommt. Mancher seiner Kunden für ein Wochenende fliegen aus New York oder Miami ein.

Zum Surfen komme heute nur noch die Hälfte der Gäste, schätzt Böhm. An diesen windstillen Tagen scheinen es sogar deutlich weniger zu sein. In der Bucht von Cabarete hüpfen schmerbäuchige Lederhäute in den Wellenschaum, Jungs und Mädchen spielen Volleyball.

Die meisten Gäste aber spazieren einfach die Bucht entlang oder arbeiten auf Liegestühlen an ihrem Nachmittagsschwips. Und träumen vielleicht davon, wie es wäre, dort draußen über das Meer zu gleiten.

Allgemeine Reiseinformationen zu Cabarete

Reisezeit: Von Februar bis September weht der Wind am beständigsten, im Winter kann man am besten wellenreiten.

Anreise: Von deutschen Flughäfen gibt es in normalen Zeiten Direktflüge nach Puerto Plata. Von dort fahren Busse nach Cabarete.

Übernachtung: In Cabarete gib es die ganze Bandbreite von günstigen Hostels über Ferienwohnungen bis zu gehobenen Hotels.

Wassersport: Die besten Bedingungen zum Windsurfen findet man in der Hauptbucht von Cabarete, wo zahlreiche Surfschulen Kurse und Leihequipment anbieten. Am Kite Beach flitzen die Surfer mit ihren Drachen übers Meer, auch hier gibt es einige Schulen. Und die Wellenreiter treffen sich früh morgens an der Playa Encuentro.

Corona-Lage: Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Dominikanische Republik. Die Grenzen für Ausländer sind aber geöffnet, es gibt derzeit nur sehr wenige Flüge.

Informationen: Dominikanische Republik Tourist Board (Tel.: 069/91 39 78 78, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.godominicanrepublic.com/de).

(28.01.2021, dpa)

 

Reiseberichte

»
»Rush Hour« am Seventy-Five Mile Beach auf Fraser Island

»Rush Hour« am Seventy-Five Mile Beach auf Fraser Island

Reisebericht Australien Brisbane, Great Barrier Reef und das südliche Queensland

Endlich mal gute Nachrichten vom Great Barrier Reef: Im Süden Queenslands hat sich das größte Korallenriff der Erde sichtbar erholt. Und der Sonnenscheinstaat hat noch viel mehr zu bieten - von Touren mit Aborigine-Guides und Surfstränden bis hin zu köstlichem Seafood. Ein Stück Australien, das auch in zwei Wochen machbar ist.