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Im Oktober und November werden durch den Monsunregen und heftige Westwinde tonnenweise Abfälle aus dem Meer und von Schiffen an Balis Küsten gespült.

Im Oktober und November werden durch den Monsunregen und heftige Westwinde tonnenweise Abfälle aus dem Meer und von Schiffen an Balis Küsten gespült. Foto: Carola Frentzen/dpa

Plastik im Paradies Wie «Trash Heroes» auf Bali die Müllberge bekämpfen

Bali ist für viele das Paradies auf Erden. Die Kehrseite: Gerade in der Monsunzeit werden ganze Müllteppiche an die Strände gespült. Das Umweltbewusstsein ist mangelhaft, Recycling-Anlagen sind rar. «Trash Heroes» gehen das Problem an - und einer macht aus Müll sogar Kunst.
Weinberge entlang des Ufers - der Douro fließt in der Nähe von Pinhão mitten durch die Region, aus der die Trauben für den berühmten Portwein kommen.

Weinberge entlang des Ufers - der Douro fließt in der Nähe von Pinhão mitten durch die Region, aus der die Trauben für den berühmten Portwein kommen. Foto: Hilke Segbers/dpa-tmn

Ursprung des Portweins Porto: Eine Reise auf den Spuren von Tawny und Ruby

Wer nach Porto reist, stößt zum Ursprung des Portweins vor. Und erfährt, wozu der Tropfen am besten passt. Aus alten Portweinlagern ist dort auch ein neuer Kulturdistrikt erwachsen.
Malta

Malta lockt mit einer bunten Mischung aus Kultur, Natur und Badespaß

Ryanair Neue Direktflüge von Memmingen nach Malta

Am 27. März fällt der Startschuss für die neue Nonstop-Verbindung von Ryanair zwischen Memmingen und Malta.
Urlaub - läuft? Hoffentlich. Mit einer Reiserücktrittsversicherung können sich Reisende im Stornofall absichern.

Urlaub - läuft? Hoffentlich. Mit einer Reiserücktrittsversicherung können sich Reisende im Stornofall absichern. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Stornogebühren Die Details zählen: Reiserücktrittsversicherungen im Test

Es gibt viele Gründe, die den Antritt einer gebuchten Urlaubsreise vereiteln. Eine Reiserücktrittsversicherung hält den finanziellen Schaden gering - doch Details sind wichtig.
Insgesamt hat die Deutsche Bahn 73 ICE 3neo bestellt.

Insgesamt hat die Deutsche Bahn 73 ICE 3neo bestellt. Foto: Boris Roessler/dpa

Mehr Platz ICE 3 Neo gestartet

Im Fernverkehr setzt die Deutsche Bahn weiter auf Siemens-Züge. Die neueste Version des Klassikers ICE3 ging in Frankfurt auf die erste planmäßige Fahrt. Die Verbesserungen stecken im Detail.
In Kambodscha gelten gebratene Vogelspinnen in pikanter Sauce als Delikatesse.

In Kambodscha gelten gebratene Vogelspinnen in pikanter Sauce als Delikatesse. Foto: Chris Humphrey/dpa

Vogelspinne gefällig? Gebratene Achtbeiner als Snack in Kambodscha

Die asiatische Küche ist oft betörend und köstlich - aber manchmal gehört Mut dazu. In Kambodscha gelten gebratene Vogelspinnen in pikanter Sauce als Delikatesse.
Klein, aber mitteilungsbedürftig: Die Zwergpinguine auf Phillip Island sorgen in der Dämmerung für ordentlich Geschnatter am Strand.

Klein, aber mitteilungsbedürftig: Die Zwergpinguine auf Phillip Island sorgen in der Dämmerung für ordentlich Geschnatter am Strand. Foto: Visit Victoria/dpa-tmn

Von Koala zu Pinguin Tierischer Trip von Sydney nach Melbourne

Auf den rund 1300 Kilometern zwischen Australiens größten Städten gibt es zahlreiche idyllische Örtchen, endlos lange Strände - und all die Tiere, die so typisch sind für Down Under.
Am britischen Flughafen Heathrow wollen Beschäftigte des Bodenpersonals ab dem 16. Dezember streiken. Das könnte die Pläne vieler Reisenden durcheinanderbringen.

Am britischen Flughafen Heathrow wollen Beschäftigte des Bodenpersonals ab dem 16. Dezember streiken. Das könnte die Pläne vieler Reisenden durcheinanderbringen. Foto: Jonathan Brady/PA Wire/dpa/Archiv

Neue Streiks angekündigt Großbritannien: Reisechaos vor Weihnachten erwartet

Großbritannien droht vor Weihnachten ein landesweites Reisechaos. Nicht nur das Bodenpersonal am Flughafen Heathrow hat einen Streik angekündigt. Auch beim Zugbetreiber Eurostar und bei mehreren britischen Bahnunternehmen wollen Beschäftigte in den Ausstand treten.
Ein Teil der TGV- und ICE-Züge zwischen Frankfurt sowie Stuttgart und Paris fällt aufgrund eines Bahnstreiks in Frankreich aus, teilte die SNCF mit.

Ein Teil der TGV- und ICE-Züge zwischen Frankfurt sowie Stuttgart und Paris fällt aufgrund eines Bahnstreiks in Frankreich aus, teilte die SNCF mit. Foto: Marijan Murat/dpa

Gestörte Zugverbindungen Bahnstreik in Frankreich bremst Verkehr nach Deutschland aus

Ein Bahnstreik in Frankreich beeinträchtigt nicht nur den dortigen Schienenverkehr. Auch der Fernverkehr nach Deutschland ist betroffen. Gleich auf mehrerern wichtigen Strecken kann es zu Unregelmäßigkeiten kommen.
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Südostasien ist ein wichtiger Geschäfts- und Reisemarkt für China Airlines

China Airlines Neue Südostasien-Verbindung Taipeh - Cebu

China Airlines hat am 1. Dezember 2023 die neue Verbindung Taipeh-Cebu in ihr Südostasien-Portfolio aufgenommen.
San Juan verbindet Vergangenheit und Gegenwart zu einer abwechslungsreichen Mischung.

San Juan verbindet Vergangenheit und Gegenwart zu einer abwechslungsreichen Mischung. Foto: Heike Schmidt Windhoff/dpa-tmn

Schatzinsel mit buntem Mix Puerto Rico: Kaleidoskop der Kulturen in der Karibik

«Reicher Hafen» heißt die smaragdgrüne Antilleninsel Puerto Rico auf Spanisch. Viele begehrten das Karibik-Kleinod in seiner nicht immer friedlichen Geschichte. Heute fasziniert ein kultureller Mix.

Sie lesen das hier an einem grauen, nasskalten Tag im Spätherbst? Gut, dann Szenenwechsel. Wir nehmen Sie mit auf eine immergrüne Antilleninsel zwischen Atlantik und karibischer See.

Es dämmert über Fajardo am Nordostzipfel von Puerto Rico als die Kajak-Kolonne vom Sandstrand ablegt und leise plätschernd in den düsteren Mangrovenwald gleitet.

«Immer schön hintereinander», tönt Tourguide Noel Cruz munter von weit, weit vorn. So ein Paddelprofi hat gut rufen. Schmal und kurvig ist der zwei Kilometer lange Kanal zur Laguna Grande. In der starken Strömung rumpeln die roten Plastikboote lustig zusammen und verfangen sich im Dschungel kniedicker Uferwurzeln. Schrill schimpfend fliegt ein weiβer Reiher auf, als die Karawane aus dem dichten Blättertunnel endlich in die groβe Lagune einbiegt. Blass flimmern erste Sterne.

Auch im dunklen Wasser blitzen grünblaue Galaxien auf, wenn man die Hände eintaucht und mikroskopisch kleine Geiβeltierchen ordentlich aufmischt: Zu Milliarden leben sie in dieser gut geschützten Bucht. Dinoflagellaten glimmen wie Glühwürmchen der Meere. Bei mechanischer Stimulation geben sie ein wundersames biologisches Neonlicht ab.

Isla del Encanto nennen die spanisch sprechenden Einheimischen ihre Heimat stolz. Und wirklich scheint auf dieser Insel ein natürlicher «Zauber» zu liegen mit ihren leuchtenden Lagunen, märchenhaften Stränden und den uralten Baumriesen im El Yunque-Regenwald. Dort leben Zwergfrösche so klein wie ein Daumennagel.

Statt Hilfe folgten Zwangsarbeit und Untergang

Die geballte Charmeattacke ist zugleich Verhängnis. Puerto Rico heiβt zu Recht «reicher Hafen». Konquistador Juan Ponce de Léon und sein Chef Christoph Kolumbus beschlagnahmten das rechteckige Eiland 1493 für die kastilische Krone. Bedrängt von kriegerischen Karibenstämmen hofften die lokalen Taínos auf Verstärkung und empfingen die Fremden mit offenen Armen. Doch Zwangsarbeit und eingeschleppte Krankheiten beschleunigten nur ihren Untergang.

Im archäologischen Freilichtmuseum Centro Ceremonial Indígena sind ihre struppigen Strohhütten nachgebaut. Lehnworte wie Hurrikan, Kanu und Mais blieben von den Ureinwohnern übrig. Ungerührt importierten die Kolonialherren fortan aus Westafrika frische Arbeitskräfte für ihre florierenden Plantagen - Tabak, Kaffee und Zuckerrohr. Aus dessen Restprodukt Melasse wurde bald kostbarer Rum produziert. Heute betreibt die Bacardí-Familie hier die weltgröβte Destillerie mit Probiertouren für Touristen. Lokalfavorit bleibt jedoch Don Q-Rum aus der Serrallés Brennerei an der Südküste in Ponce.

Proviantstopp, Handelsplatz, Militärstützpunkt und Trophäe - ihre Schatzinsel schützten die Spanier mit mächtigen Steinfestungen wie dem 1539 begonnenen Castillo San Felipe del Morro. Auf sechs Stockwerke wuchs das Fort über die nächsten 250 Jahre mit meterdicken Mauern, runden Wachhäuschen, Leuchtturm und einem wirren Labyrinth von Tunneln, Kasematten und Kasernen.

Heute ist die Zitadelle Unesco-Weltkulturerbe und mit US-Dollars sorgfältig restauriertes Nationaldenkmal. Als Kriegsverlierer mussten die Spanier ihre Insel 1899 herausrücken. Seither ist Puerto Rico ein US-Auβenterritorium.

Das Paradies und seine Schattenseiten

«Älteste Kolonie der Welt» passt besser, sagt Margarita Pastor leise. Mit Ehemann Eddie eröffnete sie 2013 das sonnengelbe «Casa Sol» als erstes Bed & Breakfast im historischen Teil der Hauptstadt San Juan.

Dank amerikanischer Fördermittel ist das relativ reiche Puerto Rico ein sicheres Reiseziel mit guter Infrastruktur in einer oft instabilen Region. Trotzdem sind die Menschen hier ärmer als auf dem Festland. Ohne nationales Wahlrecht fühlen sich viele Puerto Ricaner besonders bei mangelhafter Hilfe während Naturkatastrophen wie Wirbelsturm Maria 2017 als US-Staatsbürger zweiter Klasse.

Bunte Fassaden und gusseiserne Laternen

Schatten verweilen nicht lang unter heiterem Tropenhimmel. Karibische Leichtigkeit verschmolz mit spanischem Erbe und amerikanischer Moderne zu einer einzigartigen kulturellen Identität - wohl nirgends besser verkörpert als in Viejo San Juan, einem Altstadtviertel wie aus dem Bilderbuch. In Bonbonfarben sind die Putzfassaden der zweistöckigen Reihenhäuser im Kolonialstil angemalt, mit weiβen Rahmen um die Fenster und eisernen Straβenlaternen neben den Türen.

500 Jahre - die älteste Stadt in den USA

1521 gegründet, ist San Juan die älteste Stadt in den USA. Eigentlich findet fast jedes Wochenende irgendwo auf der lebensfrohen Insel eine Party statt - ein Karnevalsumzug in Ponce, ein Ananasfest in La Parguera, die Maskenparade für Schutzpatron Santiago Apóstol in Loíza.

Wegen der Coronapandemie beschränkt sich die Geburtstagsfeier erst auf geführte Gratis-Rundgänge durch 500 Jahre lebendige Geschichte: An der zwölf Meter hohen Stadtmauer El Muralla entlang und durch das einzig noch erhaltene Tor La Puerta de San Juan hindurch, wo rostrote Leguane in schattigen Nischen faulenzen.

An der für eine Wunderrettung erbauten barocken Christus-Kapelle mit kleinem Turm und groβem Kreuz tragen flatternde Tauben Dankgebete himmelwärts. Straβenmusiker spielen Gitarre auf den Treppen der mittelalterlichen Catedral de San Juan. Doch das Herz der Stadt schlägt auf den vielen quirligen Plätzen wie dem Plaza de Armas mit dem vanillefarbenen Rathaus, Marmorbrunnen, den Straβencafés und vielen Restaurants.

Frittierte Kochbananen und Piña Colada

Fast alle servieren das geheime Nationalgericht Mofongo, ein kulinarisches Allerlei aus Taíno, spanischen und afrikanischen Zutaten - sogar eine Pizzeria wie Barí. Die frittierten grünen Kochbananen zerstampft man hier selber in einem groben Holzmörser. Dazu gibt es natürlich eine Piña Colada aus Kokosmilch, Sahne, Ananassaft und Rum. Seit über 50 Jahren streitet das Hotel «Caribe Hilton» mit dem Restaurant Barrachina, an wessen Bar der Kult-Cocktail nun erfunden wurde. Am besten probiert man beide aus.

Am Wochenende schwappt Livemusik aus Bars und Clubs bis auf die Straβen. Tagsüber noch braver Marktplatz mit unscheinbaren Obst- und Gemüseständen, verwandelt sich La Placita de Santurce nachts in eine hippe Freiluft-Disco. Eine weitere, musikalische Facette der Insel.

Klima und Reisezeit: Das Klima in Puerto Rico ist warm, feucht und tropisch. Hauptreisezeit ist von Dezember bis März.

Einreise und Corona-Lage: Das Robert-Koch-Institut stuft die USA aktuell als Hochrisikogebiet ein. Die Pandemie-Maßnahmen liegen in der Verantwortung der einzelnen Bundesstaaten. Ab dem 8. November sind touristische Einreisen für vollständig Geimpfte wieder möglich. Darüber hinaus ist ein negativer Corona-Test (PCR oder Antigen) nicht älter als drei Tage oder ein Bescheid über eine überstandene Corona-Krankheit in den vergangenen 90 Tagen vorgeschrieben.

Übernachtung: Im Großraum San Juan säumen Hotelburgen amerikanischer Ketten - oft mit Spielkasinos - in vielen Preisklassen besonders die Nordküste zwischen Flughafen und Altstadt. In Old San Juan sind einige historische Kolonialgebäude zu Herbergen umgebaut. Weitläufige Luxusresorts gibt es meist außerhalb der Metropole. Das lokale Fremdenverkehrsamt führt außerdem eine inselweite Liste von Paradores, kleinere Gasthäusern im Familienbetrieb.

Informationen: Discover Puerto Rico c/o Lieb Management, Bavariaring 38, 80336 München (Tel.: 089/68 90 638 723, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.discoverpuertorico.com)

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