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Panoramablick auf die Ägäis von einem Restaurant in Monemvasia

Panoramablick auf die Ägäis von einem Restaurant in Monemvasia

Europas schönste Plätze 25 traumhafte Urlaubsorte, preiswerte Boutiquehotels

REISE & PREISE-Autoren verraten ihre Lieblingsziele. Dazu bezahlbare Unterkünfte mit besonders viel Flair.

Planen Sie gerade die nächste Reise und brauchen dafür noch Inspiration? REISE & PREISE stellt Ihnen ganz besondere Reiseziele in neun Ländern vor für den entspannten Bade- und Wohlfühlurlaub - am Mittelmeer, Atlantik, aber auch Südengland und Irland sind dort vertreten. Versprochen: Die Namen von einigen Urlaubsorten haben Sie noch niemals gehört! Für Genießer und Romantiker liefert die Redaktion den perfekten Hoteltipp gleich mit.

Ein Tipp von Oliver Kühn, Chefredakteur REISE & PREISE

 TIPP 1  TROPEA – ITALIEN

La Dolce Vita an der Stiefelspitze

Tropea ist für mich einer der schönsten Urlaubsplätze Europas, einzigartig und malerisch, dazu ohne Allüren und Schickimicki-Publikum. Die beiden Stadtstrände, mal kieselig, mal sandig, haben Klasse, das Wasser ist türkis und kristallklar. Als ich vom Balkon hoch oben über den Klippen zum ersten Mal die Sonne blutrot hinter dem rauchenden Vulkan von Stromboli im Meer versinken sah, wusste ich, dass ich wiederkomme. Am besten ab Mitte September, wenn die große Sommerhitze vorüber ist, sich die Urlaubermassen verzogen haben und die Wassertemperaturen noch bei angenehmen 23 Grad liegen. Wer es sich tagsüber unten am Spiaggia mit einem Buch in der Hand auf der Sonnenliege gemütlich macht und abends das Altstadtleben schnuppert, ist bereits nach einem Tag im Urlaubsmodus. Sportlich bleibt’s trotzdem: Geht es zweimal am Tag runter ans Meer, kommt man schnell auf 1.000 Treppenstufen. Und: Auch das Smartphone macht Urlaub, die WLAN-Verbindungen sind fast durchweg grottig!

Mein Lieblingsrestaurant
Das schlichte »Ristorante Marina Dell’Isola« unten am Strand beim Wohnmobilstellplatz mit perfekter Pizza, famosen Calamari fritti und gutem lokalen Wein.

Der besondere Hoteltipp
Das einfache »Terrazzo sul Mar« 800 Meter südlich vom Altstadtkern mit Frühstücksterrasse hoch über dem Meer ist ruhig gelegen. Zimmer mit Meerblick buchen (www.hotelterrazzosulmare.it). Zum Strand führt eine Treppe mit 170 Stufen. Mehr Komfort bietet das 4-Sterne- Hotel »Rocca della Sena« 50 Meter weiter (www.hotelroccadellasena.it).

Unternehmungen
Für zwei Tage einen Mietwagen (ab € 50/Tag) nehmen und die Gegend erkunden. Einen Tag geht’s nach Süden, zum Capo Vaticano (super Strände) und weiter nach Scilla (wunderschöne Altstadt), tags darauf zur Caronti-Therme bei Lamezia Terme mit 35° warmen Naturbecken und kleinem Wasserfall (kleine Spende!).

Anreise
Tropea ist am besten über den Flughafen Lamezia Terme zu erreichen. Wird von mehreren Flughäfen z. B. von Ryanair und Condor angeflogen.

 TIPP 2  SAMOS – GRIECHENLAND

Grüne Insel mit zwei schönen Seiten

Trotz des hohen Bekanntheitsgrades konnte sich Sámos seinen Charme bis heute erhalten. Die Ägäisinsel ist zu zwei Dritteln von Wald bedeckt und hat gleich zwei flairreiche Städtchen zu bieten: Pythagório (Sámos-Stadt) unweit des kleinen Inselflughafens und das von drei Seiten vom Meer umflutete Kokkári im Norden. Welcher Ort ist besser geeignet? Wer sandige Strände bevorzugt, wählt den Süden, im Norden dominieren Kieselstrände und es gibt Wind – im Hochsommer ein großer Vorteil. Unweit von Kokkári finden sich mit Tsamadou und Lemonákia Beach zwei wunderschöne Badeplätze. Ein Muss ist die Mietwagentour durchs Schmetterlingstal nach Vourliótes, einem Bergdorf am Nordhang des Ambelos-Gebirges.

Der besondere Hoteltipp
14 helle Zimmer mit großen Fensterfronten und dazu einen Pool hat das neue »Semeli Boutique Hotel« oberhalb vom Tsamadou Beach (www.armoniahotels.com/semeli/).

 TIPP 3  TROUVILLE SU MER – FRANKREICH

Die Königin der Strände

Weniger berühmt als das benachbarte Seebad Deauville, weiß Trouville mindestens genauso gut zu gefallen. Weniger mondän, der breite Atlantikstrand noch einen Tick schöner und eine Holzpromenade zum Flanieren gibt es auch. Angezogen von der einzigartigen Szenerie an der Côte Fleurie, der Blumenküste, entdeckten in der ersten Hälfte des 19 Jh. vor allem Maler das pittoreske Fischerstädtchen. Als 1912 das Spielkasino eingeweiht wurde, für die englischen Dampfschiffe ein Pier gebaut und das prunkvolle Grandhotel »Roches-Noires« eingeweiht wurde, war Trouville drauf und dran, Deauville den Rang abzulaufen. Die belebte Altstadt, der pittoreske Hafen, der Wochenmarkt am Flussufer und der Charme der Belle Époque machen den Reiz von Trouville aus.

Der besondere Hoteltipp
In Kasino- und Strandnähe liegt das gut geführte »Hôtel Saint James« mit Kaminzimmer und alten englischen Möbeln (www.hotel-saint-james.fr).

 TIPP 4  MUROS – SPANIEN

Ein Stück authentiches Spanien

Auf Luxus verzichten Fans des 1286 gegründeten Fischerdorfs mit der unter Denkmalschutz stehenden Altstadt gern. Wer hier Urlaub macht, nimmt mit einem Quartier der 2-Sterne-Kategorie vorlieb. Wer spätnachmittags vom Beachhopping an den Rias Baixas zurückkommt, duscht, schon steht der Bummel durch die Altstadt und auf dem Paseo Maritimo auf dem Programm. Hier finden sich urige Tapas-Restaurants, Pulperias, Pescaderias, Bars und Cervecerias mit guter Küche und zivilen Preisen. Deutsch und Englisch werden im Übrigen nur selten verstanden, das birgt bei der Bestellung manche Überraschung. Aber wer sollte sich hier daran stören.

Der besondere Hoteltipp
Im Ort sind die Möglichkeiten begrenzt. Eine gute Wahl ist das »Casa Sampedro« bei Booking.com buchen am Hauptplatz in der Nähe vom Hafen, mit netten, hellen Zimmern mit Balkon und Wänden aus Natursteinen (www.casasampedro.com). Zum Haus gehört eines der besten Restaurants von Muros.

 TIPP 5  ALACATI – TÜRKEI

Ein Stück Bilderbuch-Türkei

Obwohl im Hochsommer und insbesondere an den Wochenenden Hochbetrieb bis spät in die Nacht herrscht, geht von Alaçati stete Gelassenheit aus. In den Cafés der malerischen Altstadt mit den liebevoll restaurierten Häusern, die fast durchweg unter Denkmalschutz stehen, schlürfen in der Früh Einheimische und erste Touristen Tee und Mokka. Ein paar Meter weiter erwacht samstags der traditionelle Bazar zum Leben, mit frischem Fisch, orientalischen Gemüsen, duftenden Kräutern und Früchten. Alaçati ist ein Vorort der Touristenhochburg Çeºme, besser gesagt, der charmantere Teil der Region. Mit einem der schönsten Strände der Gegend und einer authentischen Atmosphäre, die aus vielen Besuchern Stammgäste macht.

Der besondere Hoteltipp
Im Ort liegt das charmante Hotel »Alaçati Chigdem Boutique« Pauschalreise buchen (www.alacatichigdemhotel.com). Wer lieber am Strand wohnt, geht ins komfortable »Alaçati Beach Resort« und fährt abends mit dem Taxi in die Altstadt (5 km). Super Strand, stilvolle Zimmer, weitläufiger Garten mit Pool.

 TIPP 6  PORTO – PORTUGAL

Tiefenentspannte Großstadt

Porto ist auf Grund der exponierten Lage am Atlantik und am Douro ein Superziel für den Urlaub zwischendurch. Eine außergewöhnliche Stadt mit vergleichsweise wenig Sehenswürdigkeiten, so dass man sich voll und ganz aufs Genießen konzentrieren kann: durch die pittoreske Altstadt schlendern, in kleinen Läden stöbern, beim Sundowner am Douro sitzen, gut essen gehen. Die Badestrände fallen aufgrund der Achtzigerjahre-Hochhausbebauung zwar nicht in die Kategorie Traumstrand, aber die Fahrt mit dem Sightseeing-Bus zum Praia de Matosinhos lohnt schon allein wegen der zahlreichen Straßenrestaurants, die zum Lunch delikate Fischgerichte und Hausweine kredenzen – zu Preisen, von denen man anderswo nur träumen kann. Für Abwechslung sorgt eine Douro-Kreuzfahrt (ab € 90).

Der besondere Hoteltipp
Das »Casa dos Loios« bei Booking.com buchen ist ein zentral gelegenes, stilvolles Boutique-Guesthouse mit schönen Zimmern zum Super-Preis(www.shiadu.com).

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 TIPP 7  ALLASIO – ITALIEN

Ein Stück echtes Italien

Das ist echtes Italien: Enge Gassen, altehrwürdige Cafés, kleine Boutiquen, laute Restaurants, knatternde Vespas. Stets in Reichweite: der Strand und das Meer. Das kleine mondäne Seebad Alassio wurde nie richtig berühmt, obwohl der Hochadel bereits Ende des 19. Jh. hierher kam, um sich zu erholen. In den 1950ern und 60ern, als sich Lebemänner wie Ernest Hemingway und Louis Armstrong im »Caffé Roma« die Klinke in die Hand gaben, galt Alassio als Hauptstadt des Jetsets.

Der besondere Hoteltipp
Das altehrwürdige »Hotel Lido« bei Booking.com buchen liegt direkt am Strand und doch zentral (www.hotellidoalassio.it).

Ein Tipp von Andreas Drouve, Redakteur

 TIPP 8  NOJA – SPANIEN

Am wilden Atlantik

Falls mich jemand vor die Wahl stellt »Mittelmeer oder Atlantik«, entscheide ich mich immer für den Atlantik. Ich mag, wenn es wild und rau zugeht und sich die Lungen vollpumpen mit frischer, unverbrauchter Luft. Noja in der nordspanischen Region Kantabrien halte ich dahingehend für einen Top-Spot. International ist der 2.600-Einwohner-Ort kaum bekannt, kleinere Bausünden seien verziehen. Denn die Natur macht alles wett: das grüne Hinterland und die zwei langen Sandstrände Trengandín (3,5 km) und Ris (1 km). Die Wassertemperaturen erfrischen, mehr als 21 °C sind selbst im Sommer nicht drin. Nicht verschweigen möchte ich, dass die Strandweiten bei Flut erheblich vom Meer eingenommen werden. Bei Ebbe – ideal fürs Beach Walking – ragen am Trengandín-Strand vielerorts markant kleine Felsen auf, wie Armeen aus Steinmännchen. Ein Plus für Naturfans ist der Parque Público, eine Parkanlage, die sich mit einem kleinen Wegenetz um eine Landspitze oberhalb der See ausbreitet; an ein paar Stellen gehen Pfade hinab ans Meer. Die Wege verlaufen mal durch Sand, mal über Wiesenbüschel, Felsen, Steine, Wurzelwerk, an Kiefern und Steineichen entlang. Und falls es mal regnet?

Der besondere Hoteltipp
Dann ab in das Spa des Hotels »Marítimo Ris«, wo ich mich besonders gern einquartiere; zudem liegt das Haus nah am Ris- Strand (www.maritimoris.com).

Mein Lieblingsrestaurant
Ein Spitzenmenü tischt das Restaurant »Sambal« auf Barrio El Arenal. (www.sambalrestaurante.com). Gut für den kleineren Appetit und einen Drink mit Strandblick ist das »Bitácora« (Calle Trengandín). Gut als Ausflugsziele eignen sich Bilbao und Santander (Stadtstrände und neues Kunstzentrum Botín).

Anreise
Flug nach Bilbao, ab dort per Mietwagen 80 km westwärts. Alternative ist Santander (40 km westlich von Noja).

 TIPP 9  NÁOUSSA – GRIECHENLAND

Perle in Weiß-Blau

Páros ist definitiv eine der schönsten Ägäis-Inseln, hat alles, was man von einem Griechenland-Urlaub erwartet. An der Ostküste ausgedehnte Sandstrände wie etwa den Golden Beach, im luftigen Norden den Bilderbuch- Ort Náoussa. Ein Plätzchen mit Wohlfühlgarantie, mit den typischen, weiß-blau gestrichenen Häusern, die sich an einen Hügel schmiegen, einem verwinkelten Ortskern und als Flaniermeile einem alten Hafen mit Tavernen, Bars und kleinem Anleger, wo die Shuttleboote zu den gegenüberliegenden Stränden starten. Auch Nachtschwärmer kommen in Náoussa auf ihre Kosten. Tipp: Nehmen Sie einen Mietwagen für die ganze Zeit, das Ausflugsprogramm ist groß! Anreise am besten über Mýkonos oder Athen (Fähre, Flug).Der besondere Hoteltipp
Das im Kykladen-Stil gehaltene »Hotel Senia« bei Booking.com buchen hat geräumige Zimmer, Apartments, Suiten, Infinity-Pool und einen grandiosen Blick auf den Ort (www.hotel-senia.com).

 TIPP 10  PORTOFINO – ITALIEN

Der Schickeria auf der Spur

Die ligurische Perle Portofino steht seit Langem im Blickpunkt der Prominenz. Früher flanierten Humphrey Bogart und Sophia Loren durch den Ort, hielt Richard Burton um die Hand von Elizabeth Taylor an. Heute geben sich Fiat-Erben, Silvio Berlusconi und Susanna Armani die Ehre. Gala- und Bunte-Leser werden mit einiger Sicherheit hinter großen Sonnenbrillen einen Star erkennen. Vielleicht beim Sundowner in der »Bar Morena« oder beim anschließenden Flanieren an der Hafenpromenade. Doch auch wer nicht zum »Spannen« kommt, wird zugeben müssen, dass Portofino ein Flair besitzt, das seinesgleichen sucht auf der Welt.

Der besondere Hoteltipp
Portofino ist ein teures Pflaster. Klein, aber mein: Eine der günstigsten Unterkünfte im Ort und zudem mit schönem Blick auf das Dorf ausgestattet ist das kleine Bed & Breakfast »Tre Mari« bei Booking.com buchen (www.bebtremariportofino.it).

Ein Tipp von Katja Dammann, Redakteurin

 TIPP 11  GALWAY – IRLAND

Die Magie der Grünen Insel

Klimatisch würde es mich eindeutig in den Süden ziehen – aber die Grüne Insel hat so viel Magie, dass ich das wechselhafte Wetter in Kauf nehme. Irland hat raue, einsame Küsten. Buchten ganz ohne Bettenburgen, Ballermann und Hipster-Bars. Einsame, fast mystisch anmutende Landschaften, die in einem Augenblick grün in der Sonne leuchten, um eine halbe Stunde später unter böigen Schauern zu zittern. Keltische Kreuze, uralte steinerne Brücken. Hilfsbereite, offene, feierlustige Menschen. Das keltische Erbe, die Allgegenwärtigkeit der irischen Musik und die lebendige Pubkultur sind weitere Pluspunkte.

Landschaftlich besonders reizvoll ist die Westküste. Mein Lieblingsstützpunkt ist die lebendige Hafenstadt Galway (80.000 Einw.). Hierher zieht es im Sommer jede Menge Touristen, in den autofreien Straßen der Altstadt spielen jeden Tag Straßenmusiker, gibt es viele Pubs und Shops. Irland ist kein billiges Pflaster. Wer sparen will, geht zum Essen am besten in einen Pub.

Der besondere Hoteltipp
Ein Boutique-Hostel ist »The Nest« (www.thenestaccommodati on.com). Nur drei Gästezimmer in einer Villa aus den 20er Jahren hat das B&B »St. Judes« (http://st-judes.com)

Mein Lieblingsrestaurant
In »Taaffes Bar« in der Shop Street gibt es täglich Livemusik, diverse Biersorten und preiswertes Bar Food. Von der Altstadt führt ein netter Fußweg im Grünen und am Wasser entlang zum Badevorort Salthill, in dem sich die Bed-& Breakfast-Häuser reihen. Sollte es im Hochsommer tatsächlich mal richtig heiß werden, kann man hier baden.

Unternehmungen
Weltberühmt sind die Cliffs of Moher, bis zu 230 m hohe Steilklippen. Der Connemara National Park mit seinen einsamen Moorund Heidelandschaften ist ein wunderbares Wandergebiet. Zu den rauen Aran-Inseln, Irlands Außenposten im Atlantik, geht es mit der Fähre von Rossaveal (www.aranislandferries.com).

Anreise
Flug nach Dublin von diversen Airports mit Ryanair oder Air Lingus. Weiter per Mietwagen oder per Direktbus (www.gobus.ie).

 TIPP 12  CASSIS – FRANKREICH

Malerischer Ort, fruchtiger Likör

Den Likör kennen viele, den Ort nur wenige. Cassis ist ein wunderschöner Ferienort an der provenzalischen Mittelmeerküste, nur 35 km von Marseille entfernt. An der pastellfarbenen Häuserzeile am alten Fischereihafen laden Cafés und Restaurants dazu ein, bei einer Portion Moules frites und einem Schoppen Landwein zu beobachten, wer dieses charmante Plätzchen sonst noch so alles kennt. Dieser Küstenstreifen der Provence ist geprägt von malerischen Buchten und Meeresarmen, die sich im Laufe der Jahrtausende in die Kalksteinklippen gefressen haben. An ihrem Ende warten kleine Traumstrände auf Besucher, wie die drei Kilometer Luftlinie entfernte Calanque d’en Vau, eine kristallklare Felsbucht, die bei Sonnenschein in allen erdenklichen Türkistönen leuchtet und nur per Boot oder über abschüssige Wege erreichbar ist.

Der besondere Hoteltipp
Ein wahrer Schatz ist »L’Avila de Cassis«, eine Villa mit fünf schmucken Zimmern, z. T. mit Balkonen, Terrassen und Meerblick. Im schönen Garten gibt es einen Pool mit Sonnenliegen (www.lavila-cassis.com).

 TIPP 13  TARIFA – SPANIEN

Am südlichsten Punkt Spaniens

Das Wetter stets sonnig, die Brise erfrischend, der Blick oft weit und klar. Auf der gegenüberliegenden Seite der Straße von Gibraltar ist die Silhouette des nur 30 km entfernten Tanger in Marokko zu sehen. Das kleine Tarifa liegt am südlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel. Der jugendliche Ort zieht im Sommer ein internationales Surfpublikum an, das tagsüber die Strände und abends die zahlreichen Kneipen bevölkert. Abends treten im Sommer Bands auf und DJs laden zur Party. Doch Tarifa bleibt ein Ort mit Charme, ein Ort, an dem sich auch junge Familien wohlfühlen.

Der besondere Hoteltipp
Das »Aristoy« bei Booking.com buchen mit Pool auf dem Dach liegt ruhig, obwohl das Zentrum nur wenige Meter entfernt ist. Schicke Zimmer mit guten Betten, Holzböden, z. T. mit Terrassen (www.aristoytarifa.com).

 TIPP 14  STARIGRAD – KROATIEN

Kroatien, wie es einmal war

Klingt doof, ist aber richtig nett: Am Ende einer lang gezogenen Meeresbucht auf der Insel Hvar vor Split liegt der 2.900 Einwohner zählende Prachtort Starigrad (heißt übersetzt »Alte Stadt«), mit pittoresker Altstadt, verwinkelten Gässchen, gemütlichen Plätzen und einer Promenade, die um die Bucht führt. Bei den Stränden muss man allerdings Abstriche machen: Einen Kilometer vom Ortszentrum entfernt gibt es eine nette Badestelle mit kieseligem Strandabschnitt und dem Kiosk »Tramonto« – ein guter Ort, um den Sonnenuntergang zu genießen. Wer mit dem Rad unterwegs ist (oder Sie leihen sich ein Boot!), findet einsame Badeplätze mit Felsen zum Sonnen. Abends schlendert man durch die Altstadt und lässt sich zum Essen nieder, wo gerade ein Plätzchen frei ist.

Der besondere Hoteltipp
Das »B&B Heritage Villa Apolon« an der Uferpromenade ist ein Prachtbau aus dem 19 Jh., dazu passend: das nostalgische Ambiente (www.apolon.hr/en).

Ein Tipp von Regina Fischer-Cohen, Redakteurin

 TIPP 15  MONEMVASIA – GRIECHENLAND

Juwel am Rande des Peloponnes

Monemvasia hat mein Herz im doppelten Wortsinn im Sturm erobert. Ich war für eine Reportage auf einer Jacht in der Ägäis unterwegs. Wir hatten den südöstlichsten Zipfel der griechischen Halbinsel Peloponnes fast erreicht, als über Funk eine schwere Unwetterwarnung kam. Der Meltemi tobte bereits übers kretische Meer. Schutz bot jetzt nur noch der Hafen von Monemvasia.

Welch ein Juwel wir da ansteuerten, ahnten wir erst, als der vom Meer umspülte, rund 194 Meter hohe Felsen auftauchte, an dem die aus Naturstein erbaute byzantinische Kleinstadt wie ein Schwalbennest klebt. Monemvasia bedeutet »einziger Zugang«. Tatsächlich führt vom modernen Festlandviertel Gefira nur ein schmaler, rund 1,5 km langer Damm übers Wasser auf die Felsinsel. Wegen ihrer Form und Lage wird diese auch als »Gibraltar der Peloponnes« bezeichnet. Dort endet die Fahrt an der historischen Festungsmauer. Jetzt heißt es, bequeme, trittfeste Schuhe anziehen, bevor es zu Fuß durch das mächtige Stadttor geht. Dahinter erwartet einen eine magische Zeitreise, die man – so meine Erfahrung – nie mehr vergisst. Vorausgesetzt, man bleibt über Nacht, denn tagsüber muss man sich die Cafés, Bars und Lädchen, die es in den malerisch verwinkelten Gassen der bewohnten Unterstadt zu Hauf gibt, oft mit ganzen Busladungen von Touristen teilen.

Der besondere Hoteltipp
Zwei der schönsten Hotels sind für mich das »Byzantino Boutique Hotel« bei Booking.com buchen (www.hotelbyzantino.com/the-hotel-monemvasia) und das »Malvasia« bei Booking.com buchen (www.malvasiahotel-traditional.gr). Zimmer mit Frühstück gibt es ab € 50. Wer kann, sollte aber unbedingt die teureren mit Terrasse/Balkon zum Meer wählen.
Die schönsten Ausblicke auf das Meer und die Unterstadt genießt man am frühen Morgen beim recht beschwerlichen Aufstieg zur Burg und zur Kirche Hagia Sophia, die beide über den Ruinen der Oberstadt thronen. Abends lässt man die Seele dann bei einem Gläschen Wein baumeln.

Mein Lieblingsrestaurant
Wunderbar ist ein Dinner auf der lauschigen Terrasse des Restaurants »Chrisovoulo«.

Anreise
Flug nach Athen (diverse Airlines) oder nach Kalamata (nonstop mit Aegean Airlines von München und Düsseldorf). Von Athen nach Monemvasia sind es 3,5 Autostunden, von Kalamata 2,5 Stunden. Von Athen gibt es eine regelmäßige Busverbindung (5 Std., www.ktel-lakonias.gr).

 TIPP 16  VIANA DO CASTELO – PORTUGAL

Das Tor zu den Traumstränden

Wer den Atlantik liebt und das kalte Meer nicht scheut, findet im hohen Norden Portugals mit den Praias de Afife, Arda, Paçô drei Strände, die zum Besten gehören, was in Europa zu finden ist. Auf der Terrasse der kleinen Bodega »Quisque« in der Düne am Praia de Paçô kann man bei einem kühlen Superbock Stunden damit zubringen, den ambitionierten Surfern beim Wellenreiten zuzuschauen. Und wohnen? Ohne Frage, in Viana do Castelo, einer Kleinstadt rund 10 km weiter südlich. Kernige Altstadt, nette Leute und viele Restaurants am Ufer des Rio Lima sorgen für heimelige Abende. Wer die Region mit ein paar Nächten in Porto verbindet, hat sein Sommerziel eigentlich schon gefunden.

Der besondere Hoteltipp
Das »Absoluto Design Hotel« bei Booking.com buchen liegt ruhig im historischen Teil der Stadt (www.absolutohotel.com). Unser Favorit: Die 70 qm große Deluxe-Suite mit Außenterrasse.

Ein Tipp von Sabine Becht, Redakteurin

 TIPP 17  LACONA – ELBA - ITALIEN

Das Tor zu den Traumstränden

Lacona – für mich der Inbegriff des italienischen Badestrandes: eine riesige Sandbucht mit Pinienwäldchen im Süden meiner Lieblingsinsel Elba, zu der ich schon seit meiner Jugend immer wieder zurückkehre. Allein die Fahrt vom Fährhafen in Portoferraio über die Kuppe des Colle Reciso, wenn sich – am besten abends im Mondschein – die mystische Silhouette von Montecristo aus dem Meer schält, das ist schon ein ganz besonderer, magischer Moment. In Lacona kann man den ganzen Tag in einem der Bagni mit Liege und Sonnenschirm (ca. € 30) abhängen und aufs türkis schimmernde Meer blinzeln, im wunderbar klaren Wasser schnorcheln oder aber, etwas sportlicher, die Halbinsel Capo Stella auf einsamen Wanderwegen (mit noch einsameren Badebuchten!) umrunden.

Sechs Campingplätze und nicht mal eine Handvoll Hotels liegen in der Bucht, das Publikum ist bunt gemischt. Am schönsten ist es hier im Juni und September, richtig voll dagegen im italienischen Ferienmonat August. Und wer abends Action sucht, muss nur über den Hügel nach Portoferraio, zum Flanieren am Alten Hafen Darsena, Aperitivo an der Uferpromenade und Essen in einem der unzähligen Restaurants in den heimeligen Gassen. Aber auf dem Heimweg bloß nicht den Blick vom Colle Reciso verpassen!

Der besondere Hoteltipp
Das »Mini Hotel« oberhalb der Bucht mit toller Aussicht, zum Strand ca. 20 Minuten auf Fußwegen (www.minihotelelba.it). Am Nachbarstrand Margidore, wenige Fußminuten zur Lacona-Bucht, liegt in einem grünen Garten das 3-Sterne-Hotel »Capo Sud« bei Booking.com buchen, mit Restaurant und Pool (www.hotelcapo sud.it).

Mein Lieblingsrestaurant
Das »Lo Zenzero« liegt versteckt hinter dem Strand bei einem riesigen Bauernhaus. Probieren Sie hier unbedingt das Antipasto misto mare und die Orata (Dorade) aus dem Ofen.

Unternehmungen
Der höchste Inselberg Monte Capanne (1.019 m) ist von Lacona aus bestens im Blick und schreit quasi nach Besteigung. Vom Ausgangspunkt Poggio sind es fast 700 Höhenmeter, man kann aber auch die Seilbahn nehmen (€ 18 retour), von oben bietet sich ein grandioser Blick auf den gesamten toskanischen Archipel!

Anreise
Direktflüge gibt es nur von der Schweiz aus. Ansonsten nächstgelegener Airport ist Pisa, dorthin nonstop mit Easyjet von Berlin, Ryanair von Berlin und Weeze, mit Lufthansa von München. Von Pisa sind es 140 km mit dem Mietwagen und 1 Stunde mit der Fähre.

 TIPP 18  CIUTADELLA – SPANIEN

Die Schicke mit den tollen Stränden

In Spanien einen schönen Ort am Meer zu finden, der noch nicht in aller Munde ist, das ist nahezu unmöglich. Ciutadella im Norden Menorcas ist so ein Plätzchen, mit schöner Altstadt, kleinem Hafen, belebten Plätzen und einigen der schönsten Balearen-Strände in Reichweite. Dazu gehört beispielsweise die traumhafte, vollkommen unbebaute Cala en Turqueta, die mit dem Mietwagen in einer halben Stunde erreicht ist. Ein nettes Plätzchen für Individualisten, die nicht so weit weg wollen und unter Urlaub etwas anderes verstehen als Hoteleinerlei mit Halbpension.

Der besondere Hoteltipp
Das »Sodium Hotel Boutique« bei Booking.com buchen liegt an einer Allee an der alten Stadtmauer. Die sechs minimalistisch- komfortablen Zimmerunikate sind mit hellen Möbeln und Holzfußböden ausgestattet und versprühen viel Behaglichkeit (www.sodiumhotel.com).

 TIPP 19  SÝMI – GRIECHENLAND

So malerisch kann Urlaub sein

Gäbe es eine Wahl zum schönsten Ort der Ägäis, wäre Sými-Stadt einer der Favoriten. Zwischen Bäumen und blühenden Bougainvilleen schmiegen sich die restaurierten Herrenhäuser – Schiffbauer hatten der Insel einst Reichtum beschert – an die Hänge einer natürlichen Hafenbucht. Die Kali Stráta verbindet die Hafenzeile Gialós mit dem markanten Uhrenturm und die Oberstadt Chorió mit der imposanten Panagia-Kirche. Der nächste Strand liegt fünf Gehminuten entfernt, weitere sind per Wassertaxi, Bus oder Moped zu erreichen. Wenn die vielen Tagestouristen aus Rhódos gegen halb fünf zum Rückzug blasen, wird’s urgemütlich.

Der besondere Hoteltipp
Es geht auch wesentlich günstiger, aber »The Old Markets« bei Booking.com buchen »The Old Markets« ist nicht nur wegen des grandiosen Ausblicks die beste Location vor Ort www.theoldmarkets.com).

Ein Tipp von Elke Hombuerg, Redakteurin

 TIPP 20  NEWQUAY – GROSSBRITANNIEN

Wind und Wellen in Cornwall

Newquay ist kein Seebad der feinen englischen Art, kommt nicht lieblich und »pilcherig« daher, wie es sich die Fans der ZDF-Autorin erträumen. Gerade deshalb mag ich den Surferort an der wilden Atlantikküste. Hauptattraktion für die meisten Urlauber sind die zwölf (!) Strände des Ortes – einer traumhafter als der andere – und die Wellen, auf denen Hunderte von Surfern tanzen. Ich bin am liebsten auf dem Küstenwanderweg unterwegs, der quer durch Newquay an der kornischen Nordküste entlangführt. Man läuft und läuft und läuft und hinter jeder Bucht warten neue grandiose Ausblicke und ab und zu ein tolles Lokal wie das trendige »Fifteen« von Jamie Oliver in der Watergate Bay. Die Atlantikluft ist immer frisch und knusprig, der Wind pustet den Kopf frei. Nirgendwo kann ich mich besser entspannen. Am besten kommt man im Juni, dann braucht man zum Baden ein bisschen Mut, aber vor der Hauptsaison blüht die kornische Halbinsel in den schönsten Farben. Aber auch der britische Sommer – viel besser als sein Ruf! – hat seinen Reiz, wenn man in den Buchten in volkstümlichen Pubs und schicken Restaurants die langen Sommerabende genießen kann.

Der besondere Hoteltipp
»Glendorgal« bei Booking.com buchen (www.glendorgal.co.uk), direkt an den Klippen oberhalb des Porth Beach, der über Stufen erreichbar ist. Die Zimmer sind englisch altmodisch, aber der Blick auf Meer und Küste ist unbezahlbar.

Mein Lieblingsrestaurant
»Lusty Glaze« in der gleichnamigen Bucht. Ein Strandlokal im Shabby-Chic-Stil, wo man die vorzüglichen Produkte der Region modern interpretiert (z. B. Seafood Linguine oder Pulled Pork Burger). Mittwochs gibt’s in der Bar Live-Musik (Eintritt frei) lokaler Künstler mit Logenblick auf den tollen Sonnenuntergang, der die Bucht in ein Farbenmeer taucht.

Unternehmungen
Mit dem Mietwagen die Halbinsel erkunden – den Trebah Garden mit exotischer Pflanzenpracht, die wildschöne Lizard-Halbinsel mit der Traumbucht Kynance Cove (kultiges Strandcafé), winzige Häfen, alte Schmugglernester oder Tintagel, die legendäre Geburtsstätte von König Artus. Und den Künstlerort St. Ives natürlich – mit reichlich Rosamunde-Pilcher-Flair.

Anreise
Nonstop nach Newquay mit Eurowings von Düsseldorf und Stuttgart oder über London.

 TIPP 21   MINORI – ITALIEN

Juwel an der Amalfiküste

Amalfi und Positano sind die Stars der Amalfiküste. Wer jedoch ein Plätzchen sucht, das hierzulande noch nicht in aller Munde ist, wählt das beschauliche Minori. Das kleine Fischerdorf gilt als ältester Badeort der Region. Schon die Patrizier ließen sich hier prunkvolle Villen an die Promenade bauen – mit herrlichem Blick auf Strand und Meer. Minori ist zudem bekannt für seine Nudelherstellung, die örtliche Pasta wird traditionell mit einer Soße aus Meeresfrüchten, Tomaten und Basilikum serviert. Tipp: Die dazugewonnenen Pfunde lassen sich tagsüber auf den panoramaträchtigen Wanderpfaden am Meer wieder abtrainieren.

Der besondere Hoteltipp
Das B&B »Orto Paradiso« bei Booking.com buchen »Orto Paradiso« bietet majestätische Ausblicke auf Minori und das Meer. Liebevoll eingerichtete Zimmer mit Terrasse/Balkon, gutes Frühstück, aber viele Treppen hinunter zum Strand (www.ortoparadiso.com/de).

 TIPP 22   NAZARÉ – PORTUGAL

Lust auf die ganz große Welle

Surfikone Garrett McNamara hat sich hier mit einem Ritt auf einem 24 Meter hohen Brecher den Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde gesichert. Während der Big-Wave-Saison zwischen Oktober und Februar rollen bis zu 30 Meter hohe Monsterwellen auf den Praia Norte, den Leuchtturm und die Landzunge zu, die weltweit höchsten. Während der Sommermonate entpuppt sich der liebliche portugiesische Fischerort Nazaré indes als ganz normaler Urlaubsort – wenngleich beim Baden wegen der starken Strömungen immer Vorsicht geboten ist. Von der Unterstadt fährt eine Zahnradbahn in die auf einem Felsplateau gelegene Altstadt Sitio. Von hier eröffnet sich ein spektakulärer Blick auf die Marina, Strand und Meer.

Der besondere Hoteltipp
Das »Mar Bravo« bei Booking.com buchen liegt direkt an der Strandpromenade, hat ein gutes Fischrestaurant im Haus. Hier kann man gleich morgens von den freundlichhellen Zimmern aus nach der Welle schauen (www.marbravo.com).

Ein Tipp von Martina Katz, Redakteurin

 TIPP 23   SANARY-SUR-MER – FRANKREICH

Laissez-faire in Südfrankreich

Mein Lieblingsreiseziel in Europa ist Sanarysur- Mer. Die provenzalische Lebhaftigkeit und die Farbenpracht des ehemaligen Fischerdorfs haben mich auf Anhieb fasziniert. Und nicht nur mich! Schon Schriftsteller wie Bert Brecht und Thomas Mann kamen – sie flüchteten vor dem Naziregime. In dem kleinen Hafen reihen sich pastellfarbene Prachtbauten aus dem 19. Jh., darin ab und zu ein gemütliches Café oder Restaurant, bewacht von der Église Saint- Nazaire mit ihrem sandfarbenen Glockenturm. Gegenüber wehen Palmen im Wind, dümpeln schneeweiße Motorboote im tiefblauen Wasser, hissen Fischer die blutroten Segel hölzerner Pointus, der 100 Jahre alten Fischkutter (Bootstour ab € 100/4,5 Std.). Nichts entspannt mich mehr als mit einem hausgemachten Eis in der Hand (Kugel ab € 2,50) das Treiben von einer der Promenadenbänke aus zu beobachten. Manchmal laden einen die Einheimischen zu einer Partie Pétanque ein, man spaziert mit den Füßen im Wasser über den nahe gelegenen Sandstrand, geht den Kreuzweg der Corniche des Baux mit atemberaubenden Blick auf das Meer oder probiert Honig und Olivenöl auf dem Straßenmarkt – am besten in der Vor- und Nachsaison.

Der besondere Hoteltipp
Im »Hôtel L’Atmosphère« bei Booking.com buchen in der Fußgängerzone sind die Zimmer liebevoll eingerichtet, die nach hinten haben einen Balkon ( www.hotelatmosphere.com). Eigenen Pool, Garten und grandiose Aussicht auf Sanary bietet die Ferienvilla von Dominique Huoth am Fuße des Gros Cerveau.

Mein Lieblingsrestaurant
Das gemütliche »La p’tite Cour« in der Rue Barthélemy De Don hinter dem Hafen hat französisch-mediterrane 3-Gänge-Menüs und guten lokalen Wein.

Unternehmungen
Mit einem Mietwagen lassen sich La Ciotat (noch ein schönes Hafenstädtchen mit klasse Strand), der Nationalpark Calanques (tolle Wanderrouten entlang einer fjordähnlichen Felsküste mit Badebuchten) und Marseille erkunden. In den Nachbarort Ollioules (schöne Altstadt ohne Tourismus) kommt man per Bus.

Anreise
Sanary-sur-Mer ist am besten über Marseille zu erreichen. Nonstop nach Marseille fliegen Lufthansa (von Frankfurt und München), Eurowings (von Düsseldorf) und Laudamotion von Stuttgart. Air France fliegt über Paris (z. T. mit Flughafenwechsel).

 TIPP 24   AMORGÓS – GRIECHENLAND

Inselflair der Achtziger

Amorgós ist aufgrund der Lage abseits der Fähr- und Flugrouten noch ein echter Geheimtipp. Es gibt zwei nennenswerte Orte auf der Insel, den Südhafen Katápola und den Nordhafen Aegiáli. Letzterer ist etwas für Leute, die ein wenig den achtziger Jahren nachtrauern: mit urigen Tavernen, einfachen Pensionen und der originellen Beach-Disco »The Que«, die am Wochenende mit kultigen Songs auch Besucher der Nachbarinseln anlockt. Dennoch ruht Aegiáli in sich selbst. Hier ticken die Uhren langsamer. Angenehm entspannend!

Der besondere Hoteltipp
Für uns die beste Adresse im Ort ist das »Miké Hotel« direkt am Hafen und in Strandnähe, dazu mit toller Aussicht. Einfach, nett und perfekt gelegen! (www.mikehotel.gr).

 TIPP 25   STOMBOLI – ITALIEN

Tanz auf dem Vulkan

Es gibt wohl keinen Ort, an dem das Mittelmeer blauer ist als auf Stromboli. Das liegt an den schwarzen runden Vulkansteinen, die den Einstieg ins klare Wasser zwar zum Eiertanz werden lassen, aber für ein ultimatives Badeerlebnis sorgen. Stromboli, die runde Insel mit dem 924 Meter hohen daueraktiven Vulkan, bietet Dolce Vita pur, im Mittelpunkt das liebliche Inseldorf San Vincento. Nach einem verheerenden Ausbruch 1930 schien das Schicksal der Insel besiegelt zu sein, bis Ingrid Bergmann und Regisseur Roberto Rossellini hier eine Affäre hatten, die weltweit für einen Skandal sorgte – und so für eine Wiederbelebung der Insel. Heute strömen im Sommer die Besucher, um den Berg zu besteigen und in der Kult-Disco »Mega« unter Sternen das Tanzbein zu schwingen.

Der besondere Hoteltipp
Die Hotels auf Stromboli sind zumeist überteuert. Eine gute Wahl ist die Pension »Aquilone Residence« bei Booking.com buchen (www.aquiloneresidence.it).

Autoren: Sabine Becht, Katja Dammann, Andreas Drouve, Regina Fischer-Cohen, Elke Homburg, Martina Katz, Oliver Kühn (1/2019)

Den vollständigen Beitrag mit fundierten Tipps für die Reiseplanung, Hotelempfehlungen und Preisangaben findest Du in der jeweiligen Ausgabe von REISE & PREISE. Hier kannst Du die Hefte - Verfügbarkeit vorausgesetzt - portofrei nachbestellen