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KENIA Visagebühren erneut angehoben

Noch im März 2010 hatte Kenia mitgeteilt, dauerhaft an der Halbierung seiner Visa-Gebühren festzuhalten. Das ostafrikanische Land wollte so »verstärkt Anreize« für Reisen dorthin schaffen.

Doch nun macht Tourismusminister Najib Balala eine Kehrtwende: Ab 2011 sind wieder 50 US-Dollar – umgerechnet 37,50 Euro – zu zahlen.

Nachdem Kenia im April 2009 die Kosten für Visa um 50 Prozent auf 25 US-Dollar halbiert hatte, kam es zu einem Besucherboom: 2009 wurden 952 000 Touristen gezählt – ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aus der Bundesrepublik reisten 65 000 Urlauber oder 47 Prozent mehr als 2008 an. Im Rekordjahr 2007 waren noch fast 1,1 Millionen Touristen gekommen, doch dann war der Tourismus nach den von blutigen Unruhen begleiteten Präsidentenwahlen eingebrochen.

Kenia begründet die Erhöhung mit der Praxis in Uganda und Tansania, wo ebenfalls 50 US-Dollar fällig werden. Die ostafrikanischen Staaten arbeiten derzeit daran, eine »gemeinsame Tourismusdestination« zu werden. Dazu hat das East Africa Community Secretariat bereits Standards und Kriterien aufgestellt.

(tdt)

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