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Kolumbien Touristen sollten den Norden und Westen des Landes meiden

Deutsche Urlauber in Kolumbien werden vom Auswärtigen Amt aufgefordert, des Westen des Landes zu meiden. Aktuell bestehe eine Bedrohung durch die Farc-Rebellen.

Nach Drohungen einer kolumbianischen Rebellengruppe sollten Touristen derzeit das Department Chocó im Westen des Landes meiden. Die linksgerichteten »Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens« (Farc) haben nach Angaben des Auswärtigen Amtes in der Region einen gewaltsam erzwungenen Stillstand des öffentlichen Lebens ausgerufen. Er soll vom 1. Februar an 20 Tage lang dauern.
In Flugblättern warnen die Farc vor Fahrten auf den Straßen zwischen den Städten Quibdó im Department Chocó und Pereira im benachbarten Department Risaralda. Das Auswärtige Amt in Berlin stuft die Ankündigung als ernsthaft ein. Ein beliebtes Touristenziel in der Region ist unter anderem die Hafenstadt Bahía Solano.
Jetzt wurde bekannt, dass bereits am 18. Januar mehrere Touristen im Süden des Departments Bolivar von der Guerillagruppe ELN entführt wurden. Darunter sind auch zwei deutsche Rentner. Es wurde bereits ein Krisenstab eingerichtet, der sich um die Freilassung der Entführten bemüht. Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnung inzwischen ausgeweitet und warnt ebenfalls vor Reisen in die Grenzregion zu Venezuela. Dort ist von einem Entführungsrisiko auszugehen.

(06.02.13, dpa/tmn)

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