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Basel ist eine kleine Stadt der großen Gegensätze, denn hier treffen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert auf zeitgenössische Architektur

Basel ist eine kleine Stadt der großen Gegensätze, denn hier treffen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert auf zeitgenössische Architektur

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Basel

Sonnige Kulturhauptstadt der Schweiz

300 Sonnentage im Jahr, Architektur von Mittelalter bis Moderne, Kunst und Kultur en masse: Basel ist eine Metropole im Taschenformat, die zu jeder Jahreszeit ihren ganz eigenen Charme entfaltet.

Die Stadt am Dreiländereck Schweiz-Deutschland-Frankreich hat nicht nur geografisch gesehen eine besondere Lage – auch klimatisch hat sie eine Sonderstellung, denn durch die geschützte Lage im Rheintal und die einströmende mediterrane Luft entsteht ein sehr mildes und sonniges Klima. Egal also, ob man nach einem Geschäftstermin ein paar Stunden Freizeit hat oder eine ganze Woche privaten Urlaub hier verbringt: Basel ist zu jeder Gelegenheit einen Erkundungstrip wert.

Übernachtung

Wenn es um Hotelübernachtungen geht, ist Basel einer der teuersten Städte der Welt. Doch dafür hat die Stadt auch einiges zu bieten, denn abgesehen von den vielen Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen, bekommt man für sein Geld in Basel auch im Businesshotel Zimmer mit modernster Ausstattung und in zentraler Lage. Zudem erhält man bei Ankunft einen Pass, mit dem während der gesamten Aufenthaltsdauer die öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet umsonst genutzt werden können.

Anreise

Wer mit dem Flugzeug anreist, landet am Flughafen Basel-Mülhausen, der sich circa 6 km nordwestlich von Basel befindet. Von dort aus braucht man mit dem Bus 50 etwa 15 bis 20 Minuten bis in die Stadt; mit dem Taxi ist man etwas schneller. Fahrscheine für den Shuttle-Bus bekommt man an den Automaten an allen Haltestellen.

Mehr von der beeindruckenden Landschaft um Basel sieht man bei der Anreise mit dem Zug. Die Verbindungen führen über den Lötschberg oder durch den 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel. Zu beachten ist: Der Hauptbahnhof heißt "Basel SBB". Der "Basel Bad Bf" liegt auf deutschem Hoheitsgebiet und kann deswegen nur durch eine Grenzkontrolle verlassen werden.

Plant man eine Anreise mit dem Auto, sollte man bedenken, dass die Baseler Innenstadt von Autoverkehr befreit ist und man vor Ankunft bei der Unterkunft eventuell auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen muss.

Verkehr

Basel hat ein gut ausgebautes Tram- und Busnetzwerk, das mit dem Touristenpass kostenlos genutzt werden kann. Eine Besonderheit der Stadt am Rhein sind die vier Fähren, die die beiden Uferseiten verbinden: sie werden ganze ohne Motor nur durch die Kraft der Flussströmung angetrieben und erfreuen sich bei Touristen ebenso wie bei Einheimischen großer Beliebtheit.

Wer die Umgebung von Basel erkunden möchte, für den bietet sich auch Carsharing an, denn das ist in der Schweiz sehr verbreitet. So wäre auch ein Tagesausflug nach Augst möglich – einer ehemaligen römischen Siedlung, in der noch heute Ausgrabungen stattfinden.

Basel entdecken

Rhein, Zentrum, Altstadt – in Basel liegt alles nah beieinander und deswegen erkundet man die Stadt am besten zu Fuß. Dabei hilft es, sich zunächst einen Überblick über die Basler Quartiere zu verschaffen. Die Quartiere Grossbasel links sowie Kleinbasel rechts des Rheins, verbunden durch die Mittlere Brücke, bilden dabei das Zentrum der Stadt und somit den perfekten Ausgangspunkt für eine Erkundungstour.

Einen noch ganz anderen Blick auf Basel bekommt man in der BarRouge. Die befindet sich im obersten Stockwerk des 105 Meter hohen Messeturms im Zentrum der Stadt und bietet von hier Sicht bis nach Deutschland und Frankreich.

Architektur

Basel ist eine kleine Stadt der großen Gegensätze, denn hier treffen Gebäude aus dem 15. Jahrhundert auf zeitgenössische Architektur. Das Basler Münster, das Spalentor oder die Mittlere Brücke prägen das Stadtbild dabei genauso wie hochkarätige Gegenwartsarchitektur wie zum Beispiel der Messeturm oder das BIZ-Gebäude von Mario Botta. Mehr über die spannungsreichen Kontraste zwischen Traditionsbewusstsein und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem kann man auf den Architekturpfaden erfahren.

Kunst und Kultur

Die drittgrößte Stadt der Schweiz bietet mit nahezu 40 Museen auf dem Kantonsgebiet eine außerordentliche Fülle an Kunst und Kultur. Neben zahlreichen Museen, Theatern, Musik- und Literaturveranstaltungen bietet auch ein breites Angebot an Kunst und Kultur im öffentlichen Raum Interessierten quasi an jeder Ecke etwas zum Betrachten und Bestaunen.

Besondere kulturelle Highlights des Jahres sind die Weihnachtszeit, zu der die Altstadt besonders auf dem Barfüsserplatz und dem Münsterplatz wie verzaubert ist, sowie die Basler Fasnacht im Februar – ein farbenfrohes Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Essen und Trinken

Die lokale Kultur lernt man am besten beim Essen und Trinken kennen. Ob traditionell oder modern, lokale Spezialität oder internationale Küche – Basel bietet eine Vielzahl an Restaurants, Cafés, Bars und Clubs und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Auch an kulinarischen Mitbringseln mangelt es nicht: In dem seit über 100 Jahren bestehenden Läckerli Huus etwa gibt es Schokoladen- und Biskuit-Spezialitäten zum Mitnehmen. Wer es weniger süß mag, findet in dem 1896 gegründeten London Tea Tee Huus Basel Sorten wie den Basler Tee oder den Fasnachtstee – und kann so ein Stück Basel von der Geschäftsreise oder aus dem Urlaub mit nach Hause bringen.

(21.11.2017, rp)

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