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  Rom Vatikan

Die ewige Stadt, Rom ist immer eine Reise wert! Foto: korneker/Pixabay

Eine Reise nach Rom Roms Rabattkarten optimal nutzen

Rom zählt zu den beliebtesten Reisezielen, wenn es um Europa geht. Menschen aus der ganzen Welt nehmen einen langen Weg auf sich, um die Stadt zu entdecken, die vor allem historisch eine bedeutende Rolle spielt. Da Rom sehr touristisch ist, gibt es zahlreiche Angebote für Reisende.

Vor allem Rabattkarten sind dabei sehr beliebt, da sie eine günstige und flexible Möglichkeit darstellen, die italienische Hauptstadt kennenzulernen. Wir haben uns die wichtigsten Rabattkarten, Führungen und Touren angeschaut und wollen einen Überblick über sie geben. Egal, ob Kolosseum, Vatikanstadt oder das Pantheon - für jede Sehenswürdigkeit in Rom gibt es die passende Rabattkarte.

Warum lohnen sich Rabattkarten für Rom?

Wenn man sich eine Großstadt anschauen möchte, die bei Touristen sehr beliebt ist, dann können die Preise dadurch schnell in die Höhe steigen. Das ist auch bei Rom der Fall. Möchte man sich keine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten entgehen lassen, kann das den eigenen Geldbeutel schnell belasten.

Damit einem trotzdem nichts entgeht, sollte man einen Blick auf die vielfältigen Rabattkarten werfen, die für Rom angeboten werden. Diese lohnen sich, da sie teilweise mehrere Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten miteinander verbinden. Durch die Rabattkarten kann man also viel Geld sparen, was sich vor allem für Studenten und Familien mit Kindern lohnt.

Außerdem sind die Rabattkarten nicht nur günstiger - teilweise enthalten sie sogar Führungen durch bekannte Museen oder andere Attraktionen. Dadurch kann man noch tiefer in Roms Geschichte einsteigen und mehr aus dem Ganzen mitnehmen, das einem langfristig im Gedächtnis bleibt.

Karten für geführte Touren

Die Rabattkarten eignen sich vor allem für Touristen, die daran interessiert sind, an Führungen teilzunehmen. Im Internet kann man sich darüber informieren, was genau die Karten beinhalten und die Rom Tickets hier kaufen. In der Regel beinhalten alle Rabattkarten einige Führungen. Im Voraus kann man sich umschauen und überlegen, welche Führungen einen interessieren. Welche Touren sich für wen eignen, kommt auf die eigenen Hobbys und Interessen sowie das Alter an. Manche Führungen dauern drei Stunden oder länger. Diese Zeit kann für Kinder und Menschen mit einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne zu lang sein. Für andere ist es genau das, was sie sich wünschen: viele Informationen und spannende Fakten.

Vor allem die Führungen durch das berühmte Kolosseum und die Vatikanstadt sind sehr beliebt. Hier gibt es so viel zu entdecken, dass man sich allein manchmal nicht gut zurechtfindet. Bei einer geführten Tour hat man mehr Orientierung und erfährt spannende Dinge, die anderen Besuchern verborgen bleiben. Lange Führungen können sehr teuer sein, wenn man sie einzeln buchen möchte. In den verschiedenen Rabattkarten allerdings bekommt man sie für einen niedrigen Preis. Am besten entscheidet man sich für einen flexiblen Wechsel: Manche Sehenswürdigkeiten schaut man sich allein an, bei anderen lässt man sich von einem Fachmann herumführen.

Die Orte auf eigene Faust entdecken

Neben den geführten Touren gibt es auch die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten, für die man sich interessiert, selbst zu entdecken. Der Vorteil dabei ist, dass man sich seine Zeit flexibel einteilen und an Orten, die einen besonders faszinieren, läner verweilen kann. Außerdem ist es, wenn man Kinder dabei hat, meistens entspannter, die Attraktionen und Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust zu entdecken.

Für Kinder können Führungen schnell anstrengend und langweilig werden - das geht dann nicht nur einem selbst als Elternteil auf die Nerven, sondern auch den anderen Teilnehmern der Führung. In der Regel gibt es bei allen Rabattkarten die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeit auch unabhängig von einer geführten Tour anzuschauen. Die Tour ist dabei ein praktisches Extra, das man auf Wunsch in Anspruch nehmen kann. Wie bei den geführten Touren sind auch in Rabattkarten ohne Führungen die Kolosseum Tickets inklusive. Da dieses wohl die bekannteste Attraktion Roms darstellt, ist das bei den meisten Touristin immer die erste Frage.

Hinzu kommen auch hier die Vatikanstadt, das Forum Romanum, der Petersdom und das Pantheon. Hier kann man die Rabattkarten ohne Führungen optimal nutzen, da man alle Attraktionen flexibel miteinander verbinden kann. Möchte man viel an einem Tag sehen, kann man für jede Sehenswürdigkeit ein bisschen weniger Zeit einplanen, während die Führungen in der Regel etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Eine Rundfahrt machen und die Stadt entdecken

Eine Möglichkeit, die Rabattkarten für Rom optimal zu nutzen, ist das Wahrnehmen der Möglichkeit, eine Hop-on-Hop-off Stadtrundfahrt mit dem Bus zu machen. Das ist eine sehr flexible und gemütliche Art, die Stadt zu erkunden. Daher eignet sie sich gut, wenn man mit Kindern oder älteren Menschen unterwegs ist, die gegebenenfalls nicht in der Lage sind, sehr lange Strecken zu Fuß zurückzulegen.

Die Bustouren sind in allen Rabattkarten inklusive und stellen einen guten Einstieg in die Erkundungstour dar. Man kann sie zum Beispiel am ersten Tag in Rom planen, um sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Das Praktische an den Bustouren ist, dass man an verschiedenen Stationen aussteigen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder dazusteigen kann.

Daher eignet sich der Bus zum Beispiel auch, um schnell von einer Attraktion zur nächsten zu kommen und dadurch Zeit zu sparen. Auf der anderen Seite lässt sich der Bus nutzen, um sich von der Stadt überraschen zu lassen. Man fährt einfach los und kann an einer beliebigen Station, die einem sehenswert erscheint, aussteigen. Hier darf man so viel Zeit verbringen wie man möchte.

Gefällt es einem nicht, kommt bereits nach einer kurzen Wartezeit der nächste Bus, der einen zu einer anderen Attraktion bringt.

Der Rom Turbo Pass

Wenn man auf der Suche nach Rabattkarten für Rom ist, dann ist der Torbo Pass die bekannteste und beliebteste Option. Dieser kann sehr flexibel eingesetzt und so genau an die eigene Reise angepasst werden. Der Turbo Pass kann für 1 bis 7 Tage gekauft werden und erlaubt einem den kostenlosen Eintritt in Roms beliebteste Sehenswürdigkeiten. Außerdem erhält man praktische Extras, wie das Überspringen der Schlange vor dem Einlass. Daneben gibt es die Option, dass man für einen Aufpreis auch den öffentlichen Nahverkehr nutzen und einen Shuttle vom und zum Flughafen buchen kann.

Der Turbo Pass ist unter anderem so praktisch, weil man ihn nirgendwo abholen muss und dadurch Zeit spart. Nach dem Kauf wird er einfach per E-Mail verschickt, sodass man ihn ganz einfach vom Smartphone aus vorzeigen kann. So besteht nicht die Gefahr, dass man den Pass verliert und man tut gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes, da Papier gespart wird. Da der Turbo Pass zahlreiche Leistungen beinhaltet, ist er auch etwas kostspieliger. Die Investition lohnt sich aber - vor allem, wenn man vorhat, eine ganze Woche in Rom zu bleiben. Für einen Tag kostet der Pass für Erwachsene bereits 71,90 Euro. Kauft man ihn allerdings für eine ganze Woche, sind es 126,90 Euro, was verhältnismäßig wenig Geld für all die Leistungen ist, die man geboten bekommt. Kinder und Jugendliche kommen dabei deutlich günstiger weg, wodurch sich der Turbo Pass auch für Familien eignet.

Die Rom Tourist Card

Man könnte sagen, dass es sich bei der Rom Tourist Card um den kleinen Bruder des Turbo Passes handelt. Die Tourist Card deckt nämlich nur den Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab. Sie eignet sich also gut, wenn man nur wenige Tage oder übers Wochenende in Rom zu Besuch ist und sich einen groben Überblick verschaffen möchte.

Die Rabattkarte gibt einem kostenlosen Zutritt zu folgenden Attraktionen: das Kolosseum, das Forum Romanum, den Palatin Hügel, die Vatikanischen Museen, den Petersdom und die Sixtinische Kapelle. Sind das also die Dinge, die man in Rom unbedingt sehen möchte, kann man die Tourist Card gut nutzen. Die Rabattkarte eignet sich für ein bis zwei Tage und kostet für Erwachsene 104 Euro, für Jugendliche unter 18 Jahren 64 Euro und für Kinder bis drei Jahre nur 1 Euro.

Die Tourist Card beinhaltet nicht nur den Eintritt, sondern erlaubt einem auch die Teilnahme an einer spannenden Führung durch das Kolosseum.

 Kolosseum

Das Kolosseum in Rom, ein ikonisches Symbol der antiken römischen Architektur Foto: trendyfrendy / pixabay

Außerdem erhält man weitere 10% Rabatt auf andere Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Rom. Es stehen daneben optionale Buchungen zur Verfügung - dazu gehört zum Beispiel der Eintritt in die Kuppel des Petersdoms oder eine Führung durch die Vatikanischen Museum.

Der Roma Pass

Der Roma Pass ist die beste Wahl, wenn man sich für Museen in Rom interessiert. Den Pass gibt es in zwei Varianten: entweder für 48 oder 72 Stunden. Bei der kürzeren Laufzeit ist der Besuch eines Museums kostenlos, bei der längeren sind es zwei Museen. Außerdem erhält man, wenn man den Pass besitzt, Rabatte auf viele weitere Sehenswürdigkeiten, die man sich in der Zeit anschaut. Dabei stehen einem über 45 Attraktionen zur Verfügung.

Die Auswahl ist also riesig und für alle Interessen- und Altersgruppen ist das richtige Ausflugsziel dabei. Ein weiterer Vorteil des Passes ist, dass man Rabatte in verschiedenen Restaurants bekommt. Kauft man sich den Pass, lassen sich die Museumsbesuche also mit einem leckeren und günstigen Abendessen verbinden. Außerdem wird man beim Einlass in die Sehenswürdigkeiten bevorzugt und umgeht somit lange Warteschlangen. Das bedeutet, dass man seine Zeit in Rom bestmöglich nutzen kann. Das ist vor allem für diejenigen sehr praktisch, die nur wenig Zeit in der Stadt eingeplant haben. Der Preis für den kürzeren Pass liegt bei 33 Euro und der mit der längeren Laufzeit kostet 53 Euro.

Die Omnia Card für Rom

Die Omnia Card für Rom ist auch unter dem Namen Vatikan Pass bekannt, woran man bereits erkennen kann, wofür die Rabattkarte gedacht ist. Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung zum Roma Pass. Der Omnia Pass enthält nämlich alle Leistungen, die einem beim Roma Pass auch geboten werden - allerdings geht der Omnia Pass über diese Leistungen hinaus.

Wenn man sich den Omnia Pass kaufen möchte, muss man zwischen zwei Optionen entscheiden: Der Pass ist entweder für 24 oder 72 Stunden erhältlich. Möchte man seine Besichtigungen flexibler planen, ist der Pass für 72 Stunden praktischer. Allerdings hat dieser den Nachteil, dass er nicht per E-Mail zugeschickt wird, sondern persönlich abgeholt werden muss, was Zeit in Anspruch nimmt. Der Pass für 24 Stunden kostet für Erwachsene ab 18 Jahren 69 Euro und für Jugendliche 59 Euro. Bei der anderen Option ist es deutlich mehr: 149 Euro und 69 Euro.

Neben den Leistungen des Roma Passes bietet die Omnia Card Zutritt zur Vatikanstadt und ihren Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören unter anderem die Sixtinische Kapelle und die Vatikanischen Museen. Außerdem ist eine spannende Führung durch die Katakomben von San Calixtus inklusive, die Groß und Klein begeistert.

Das Ticket für 72 Stunden beinhaltet noch einige weitere Leistungen wie den Zutritt zu den öffentlichen Verkehrsmitteln. Daneben erhält man bei dieser Variante Zugang zu zwei weiteren Sehenswürdigkeiten, die man sich bei der Buchung aussuchen kann. Dazu zählen zum Beispiel das Kolosseum und der Palatin Hügel.

Frühzeitig planen und von Angeboten profitieren

Als letztes wollen wir den Tipp mitgeben, dass es sich lohnt, seine Reise nach Rom frühzeitig zu planen und sich nach Rabattkarten umzuschauen. In der Regel ist alles, was mit dem Reisen zu tun hat, günstiger, wenn man weit im Voraus plant. Außerdem geht man dann nicht das Risiko ein, dass bestimmte Rabattkarten nicht mehr erhältlich oder Führungen bereits ausgebucht sind.

Auch wichtig ist, dass man sich über Aktionen informiert, die mit den Karten zusammenhängen. Es kann zum Beispiel sein, dass es an Weihnachten oder zu Black Friday Rabatte gibt und die Karten noch günstiger sind oder sie in Kombination für einen einmaligen Preis erhältlich sind. Fängt man früh mit der Planung an, kann nichts schiefgehen und man hat lange etwas, worauf man sich freuen kann.

Ein letzter Tipp für die optimale Nutzung

Vor dem Kauf einer Rabattkarte muss man sich sicher sein, für wie lange sie gültig sein soll. Zwar lassen sich flexibel optionale Zusätze buchen, die Laufzeit kann in der Regel aber nicht verlängert werden. Besser bucht man die längere Laufzeit, als dann letztendlich in Stress zu geraten. Im Urlaub ist es wichtig, dass man sich Zeit nimmt und die Dinge auf sich wirken lässt.

Außerdem kann es immer zu unvorhersehbaren Zwischenfällen wie Zugausfällen oder Ähnlichem kommen. Damit man nicht den Druck hat, alles innerhalb kürzester Zeit anzuschauen, sollte man den Turbo Pass lieber für einen Tag länger buchen oder sich bei den anderen Rabattkarten für die längere Laufzeit entscheiden.

(08.03.2024, pl)

 

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