
Beim Skiurlaub in Polen hat der Euro eine höhere Kaufkraft als daheim oder in den Alpenländern. Foto: Barbara Schaefer/dpa-tmn
Mehr fürs Geld Kaufkraftvergleich: Winterurlaub in Polen lohnt am meisten
Ob Skipass, Spa oder Restaurantbesuch - wer in den Winterurlaub fährt, zahlt vieles vor Ort. Je nach Kaufkraft bekommt man mehr oder weniger für sein Geld als zu Hause. Besonders lohnenswert ist aus dieser Sicht eine Reise nach Polen. Das zeigt ein aktueller Kaufkraftvergleich, für den der Bundesverband deutscher Banken OECD-Daten ausgewertet hat.
Polen: günstig für den Geldbeutel
Denn für einen Euro erhalten Sie in Polen Waren und Dienstleistungen, die bei uns etwa 1,45 Euro kosten würden - also fast 50 Prozent mehr. Auch in der Slowakei und den slowenischen Alpen reicht das Budget weiter: in der Slowakei sind es 27 und in Slowenien rund 21 Prozent mehr.
Auch Italien lohnt sich für deutsche Winterurlauber: Das Land ist insgesamt etwas günstiger, der «deutsche» Euro ist dort rund 1,14 Euro wert. Frankreich liegt auf gleichem Niveau wie Deutschland: Ein Euro entspricht dort exakt dem deutschen Gegenwert.
Schweiz: traditionell am teuersten
Dagegen ist in Österreich der Euro etwas weniger wert. Für einen Euro erhalten Sie Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland nur 95 Cent kosten würden. Deutlich teurer sind die beliebten Skigebiete in der Schweiz. Für einen Euro bekommt man dort über ein Drittel weniger Güter als bei uns.