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Paris, die Stadt der Liebe mit ihren ikonischen Wahrzeichen, romantischen Straßen und unvergesslichen kulinarischen Erlebnissen. Foto: Pete Linforth/ Pixabay

Kunst & Kultur in Paris: Wie Sie Warteschlangen vermeiden und Ihre Tickets online kaufen

Mit über 90 Millionen Besuchern jährlich liegt Frankreich auf Platz 1 der meistbesuchten Länder der Welt. Vor allem Paris, die Stadt der Liebe, zieht mit 50 Millionen Besuchern pro Jahr zahlreiche Touristen an.

Angesichts der zahlreichen weltberühmten Sehenswürdigkeiten ist das kaum überraschend. Entsprechend eng geht es in den Gassen und vor den Hauptattraktionen zu. Wer sich den Louvre und den Eiffelturm anschauen möchte, ohne an den langen Schlangen zu warten, sollte gut vorbereitet in den Urlaub starten.

In Paris ist immer was los...

...doch an manchen Tagen noch viel mehr als an anderen. Wer kann, besucht Paris außerhalb der klassischen Ferienzeit im Juli und August. Auch während der Osterferien zieht es viele Europäer an die Seine. Wer sich nur für die Museen und die Sehenswürdigkeiten interessiert, fährt hin, wenn es nass und kalt ist. Dann ist Paris natürlich nicht so schön wie an einem sonnigen, milden Frühlingstag, aber der Besucherstrom reduziert sich merklich. Doch selbst dann lohnt sich der Online-Kauf eines Tickets zumindest für die großen Klassiker wie der Louvre oder den Eiffelturm. Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei einem längeren Aufenthalt in Paris die Besuche der Sehenswürdigkeiten unter die Woche zu legen und das Wochenende für Ausflüge an die Seine oder an weniger stark frequentierten Plätzen zu nutzen. Ganz nach dem Motto: Die Stadt ist das Museum.

Wir haben uns die wichtigsten Touristenziele einmal angeschaut und erklären, wann die Warteschlangen nicht so lang sind wie sonst. Hier finden Interessierte eine Übersicht aller Paris Tickets. Diejenigen, die sich mehrere Museen und Sehenswürdigkeiten anschauen möchten, entscheiden sich am besten für ein PassLib Ticket oder den Turbo Pass, mit denen man mehrere Attraktionen zu einem günstigen Preis besuchen kann.

Louvre

Wohl das Museum schlechthin, und zwar weltweit. Davon zeugen auch die über 8 Millionen Besucher jährlich, womit der Louvre sich mit dem chinesischen Nationalmuseum um Platz 1 des Rankings der meistbesuchten Museen der Welt streitet. Noch beeindruckender als die Besucherzahlen sind die dort ausgestellten Gemälde, Statuen und Artefakte. Allen voran das Porträt der Mona Lisa, dessen Anziehungskraft bis heute ungebrochen ist. Kaum weniger bekannt ist die Venus von Milo. Sie ist ein Abbild der Göttin Aphrodite und nach dem Meisterwerk von da Vinci vielleicht das Ausstellungsstück mit der größten Strahlkraft. Alle weiteren Meisterwerke aufzuzählen, die es im Louvre zu entdecken gibt, würde den Rahmen des Artikels sprengen.

Insgesamt beherbergt das Museum über 35.000 Werke verschiedenster Künstler aus unterschiedlichen Epochen. Aufgrund des hohen Andrangs sind lange Warteschlangen eher die Regel, denn die Ausnahme. Tickets zum Louvre Museum sollten Interessenten online erwerben, um stundenlanges Warten zu vermeiden. Wer möchte, entscheidet sich für eine Führung und verkürzt die Wartezeiten innerhalb des Gebäudes noch einmal. Das lohnt sich auch deshalb, weil der Louvre Führungen auf Deutsch anbietet und die schiere Menge der Werke schnell überfordernd und schlicht überwältigend wirken kann. Das Museum auf eigene Faust erkunden klappt am besten in den Morgenstunden, wenn der Louvre gerade seine Pforten öffnet oder eine Stunde vor Schluss. Dann bleibt natürlich wenig Zeit übrig, allerdings müssen Besucher diese nicht in den langen Schlangen verbringen.

Der Eiffelturm

Das vielleicht bekannteste Wahrzeichen der Welt ist für viele Besucher der Stadt das erste Anlaufziel. Offiziell eröffnet wurde der Turm des Ingenieurs und Erbauers Gustave Eiffel zeitgleich mit der Weltausstellung am 15. Mai 1889. Nach anfänglicher Skepsis stieg die Begeisterung gegenüber dem ausladenden, 330 Meter hohem Kunstwerk. Heute ist "Le Tour Eiffel" das Symbol Frankreichs und steht wie wohl kein anderes Gebäude so ikonisch für ein ganzes Land. Der Eiffelturm erfreut sich grundsätzlich das ganze Jahr über an zahllosen Besuchern. Von außen ist der Turm bereits absolut eindrucksvoll und definitiv eine Reise wert. Wer das Wahrzeichen spontan betreten möchte, muss jedoch mit sehr langen Schlangen rechnen.

Glücklicherweise gibt es Online-Tickets mit festgelegten Zeitpunkten. Wartezeiten muss man gerade in der Hauptsaison dann zwar noch immer einplanen, diese werden jedoch deutlich kürzer und erträglicher. Es gibt verschiedene Tickets, die Gästen den Zugang zur ersten, zweiten oder dritten Etage gewähren. Wie bei den anderen Sehenswürdigkeiten dieser Liste und noch mehr beim Besuch des Eiffelturms gilt: In den Sommer- und Frühlingsmonaten ist der Besucherstrom enorm. Ein Ausweichen in den Herbst oder Winter kann sich lohnen. Wenn die Blätter rötlich schimmern oder etwas Schnee fällt, verzaubert der Eiffelturm mindestens genauso wie im Sommer.

Sacré Cœur

Basilika Sacré-Cœur Foto: Jerome Clarysse /pixabay

Über Paris wachend, strahlt die Sacré-Cœur einen ganz besonderen Glanz aus. Die offiziell als Basilica minor Sacré-Cœur de Montmartre betitelte Wallfahrtskirche gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Bereits in der Ferne ist sie gut erkennbar und entfaltet gerade in der Nacht einen unvergleichlichen Charme. Hell erleuchtet zieht das weiße Monument auf dem Hügel Montmartre staunende Blick auf sich. Auch aus der Nähe zeigt sich die kunstvolle Bedeutung der Kirche. Die neobyzantinische Architektur beeindruckt mit verschwenderischen Details und mächtigen Ausmaßen. Mit einem Grundriss von 35 mal 85 Metern und einer Höhe von 83 Metern ist sie kaum zu übersehen.

Beim Betreten zeigt sich die Basilika nicht weniger imposant. Um das Gebäude vollständig zu erkunden, sind allerdings Tickets nötig. Während die Basilika selbst kostenlos ist, schließlich handelt es sich um einen heiligen Ort, zahlen Interessierte für die Türme und die Krypta Eintritt - und das lohnt sich. Der Besuch der Türme kostet 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder. Die Krypta ist mit 3 Euro (Erwachsene) beziehungsweise 2 Euro (Kinder) etwas günstiger. Ein Kombiticket erhalten erwachsene Sparfüchse für 8, Kinder für 5 Euro. Die Basilika öffnet ihre Pforten bereits um 6 Uhr. Wer die Kirche ohne große Besucherströme erleben möchte, reist entsprechend früh an. Auch wenn Sacré-Cœur zu den besucherstärksten Sehenswürdigkeiten gehört, sind die Morgenstunden noch relativ ruhig.

Schloss Versailles

Wer schon immer wissen wollte, wie sich absolute Macht und überbordender Reichtum in einem einzelnen Gebäude ausdrücken, findet mit dem Schloss Versailles ein geeignetes Beispiel. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts noch als Jagdschloss für König Ludwig XIII. erdacht, ließ sein Nachfolger, der als Sonnenkönig bekannte Ludwig XIV., das Gebäude nach seinen Vorstellungen umbauen. Herausgekommen ist eine Palastanlage, die vor Prunk beinahe platzt. Die verzierten Barockgärten sind dabei fast so beeindruckend wie das Schloss selbst.

Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Spiegelsaal, der nicht nur architektonische Bedeutung hat. Hier fanden etwa 1871 die Kaiserproklamation und damit die Gründung des Deutschen Reiches sowie die Unterzeichnung des Friedensvertrags von Versailles im Jahre 1919 statt. Da ein riesiges Gebäude für einen König kaum ausreicht, finden Besucher auf der Anlage noch die drei Lustschlösser Hameau de la Reine, Grand Trianon und Petit Trianon. Für einen Besuch ist ein ganzer Tag empfehlenswert. Interessierte sollten zudem ein Ticket online kaufen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Gerade in der Ferienzeit lohnt es sich, das Schloss möglichst früh zu besuchen.

Centre Pompidou

Das Centre national d’art et de culture Georges-Pompidou steht zwar etwas im Schatten des allgegenwärtigen Louvre. Für Kunstliebhaber ist das Centre Pompidou jedoch eines der größten Highlights ihres Parisbesuchs. Das 1977 eröffnete Gebäude nimmt in der öffentlichen Wahrnehmung etwas weniger Platz ein als die geschichtsträchtigen Wahrzeichen der Stadt. Dennoch lässt sich die sehr ungewöhnliche Architektur mehr als sehen. Die Rohre für die Elektrik, die Wasserrohre und die Lüftung zieren in bunten Farben die Außenseite des Gebäudes. Viel wichtiger ist jedoch, was es im Gebäude zu sehen gibt.

Hier kommen vor allem Freunde moderner Kunst voll auf ihre Kosten, denn die wichtigsten Künstler der zwei vergangenen Jahrhunderte geben sich den Malpinsel in die Hand. Pablo Picasso, Henri Matisse, René Magritte, Jackson Pollock, Salvador Dalí, Marc Chagall, Andy Warhol und viele mehr - nahezu jeder Künstler mit Rang und Namen ist im Centre Pompidou vertreten. Wie alle vorgestellten Sehenswürdigkeiten ist auch das von Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini erdachte Gebäude ein beliebtes Ausflugsziel. Ein Vorabkauf der Tickets ist daher empfehlenswert. Im besten Fall buchen sich Gäste eine Führung dazu. So erfahren auch Kenner etwas Neues. Außerdem erspart man sich so auf jeden Fall die Warteschlange. Das Centre Pompidou ist zudem Teil des Pariser Museumspasses.

Panthéon

Das mittlerweile als nationale Ruhmeshalle genutzte Gebäude gehört für die Franzosen zu den wichtigsten Wahrzeichen des Landes. Ursprünglich wurde es als Kirche geplant und erbaut. Nur kurz nach Ende des Baus erklärte das Land in Folge der Französischen Revolution die Kirche zu eben jener Ruhmeshalle, mit der große Persönlichkeiten Frankreichs geehrt werden. Entsprechend liegen unter dem Gebäude einige dieser Persönlichkeiten begraben. Die erste Beisetzung fand im Jahr 1791 statt.

Der Marquis de Mirabeau , eine treibende Kraft der Revolution, fand hier seine letzte Ruhestätte, bevor sein Leichnam aus politischen Gründen wieder entfernt wurde. Unter anderem liegen zudem Marie und Pierre Curie, Alexandre Dumas, Jean-Jacques Rousseau und Voltaire im Panthéon begraben. Neben der imposanten Architektur des Gebäudes dürften sich Besucher vor allem am berühmten Foucaultschen Pendel erfreuen. Mit diesem Versuch bewies der Physiker Léon Foucault die Erdrotation. Zudem entdecken Gäste noch viele weitere historische Kunstwerke. Der Eintritt ist für Erwachsene bis 26 Jahren frei. Das Panthéon ist erfahrungsgemäß weniger stark besucht als andere Sehenswürdigkeiten der Stadt. Doch gerade am Wochenende und in der Ferienzeit ist es ratsam, die Eintrittskarten im Voraus zu bestellen.

Moulin Rouge

Moulin Rouge  Foto: Younjoon Choi / pixabay

Kaum ein Theater auf der Welt dürfte auf die Popkultur derart viel Einfluss ausgeübt haben als das 1889 von Joseph Oller eröffnete Moulin Rouge. Christina Aguilera und Mariliy Monroe sangen darüber. Der Film Moulin Rouge heimste acht Oscar-Nominierungen ein und nahm zwei mit nach Hause. Tickets für das Varietétheater am Montmartre zu ergattern, ist eine Kunst für sich. Warteschlangen bilden sich in diesem Fall nicht vor dem Gebäude, sondern vor dem digitalen Ticketschalter. Ein spontaner Besuch am Abend ist so gut wie nie von Erfolg gekrönt und wer an einem bestimmten Tag eine Show genießen möchte, sollte sich möglichst früh um ein Ticket kümmern.

Disneyland Paris

Klar handelt es sich beim Disneyland Paris nicht um eine Sehenswürdigkeit im klassischen Sinne und es liegt auch etwas außerhalb von Paris, dennoch übt der 1992 eröffnete Freizeitpark eine Faszination auch außerhalb seiner Fahrgeschäfte aus. Das Disneyland ist weit mehr als nur eine Ansammlung verschiedener Achterbahnen, sondern vielmehr eine spannende und eigenständige Welt, in der die Sorgen wie weggewischt erscheinen. Alte Hasen erfreuen sich an den alten Disneyklassikern von Mickey Mouse bis Donald Duck, junge Gäste tauchen ein in die Welt von Frozen und statten Prinzessin Elsa und dem sprechenden Schneemann Olaf einen Besuch ab. Neben dem eigentlichen Park, der jährlich etwa 10 Millionen Besucher begrüßen darf, befinden sich auf dem Gelände unter anderem noch der Studios Park und das Disney Village.

Im Grunde könnte man im Disneyland allein einen ganzen Urlaub verbringen. In der Hauptsaison sind lange Schlangen vorprogrammiert, ein Besuch in den kühleren Monaten empfehlenswert. Eine Ausnahme bildet die Zeit rund um Weihnachten und Neujahr, in der die Besucherströme noch einmal zunehmen. Idealerweise reisen Gäste so früh wie möglich an und nehmen die beliebtesten Achterbahnen gleich am Anfang mit und entdecken die Welt von Walt Disney sowie die angebotenen Shows dann später.

Als Tourist durch Paris

Paris ist riesig und doch gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken. Um nichts zu verpassen, sollte das Auto stehen bleiben. Die bevorzugten Verkehrsmittel des Touristen sind Bus, métro und die eigenen Füße. Wer an einem Tag mehrere Sehenswürdigkeiten besuchen oder sich erst einmal einen Überblick verschaffen möchte, nutzt die Hop-on Hop-off Touren, die an den größten Sehenswürdigkeiten halten.

Ein Audioführer füttert Gäste mit interessanten Informationen. Das lohnt sich, wenn man zum ersten Mal vor Ort ist und nicht weiß, wohin man muss. Sehr empfehlenswert! Außerdem ratsam und obendrein wunderschön ist eine Bootstour über die Seine. An dem liegen nämlich zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Musée d‘Orsay oder die Notre-Dame, die in diesem Artikel noch keine Erwähnung fanden. Eilige Besucher nehmen das Fahrrad mit und ersetzen die Laufarbeit mit Pedalarbeit. Noch einfach geht es mit dem Segway voran. Die Touren mit dem motorisierten Untersatz erfreuen sich in Paris großer Beliebtheit, zumindest bei den Touristen. Eine geführte Tour ist für Stadt-Neulinge eine hervorragende Möglichkeit, Paris kennenzulernen. Insbesondere in den eng bebauten Gassen von Montmartre oder Le Marais verliert man sich schnell, vor allem sind es aber die spannenden Geschichten, die die Tourguides zu erzählen wissen.

(05.07.2024, pl)

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