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Ein Paradies für Wasserwanderer: Die Seen Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See und Großräschener See verschmelzen durch schiffbare Kanäle zu einem gemeinsamen Verbund.

Ein Paradies für Wasserwanderer: Die Seen Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See und Großräschener See verschmelzen durch schiffbare Kanäle zu einem gemeinsamen Verbund. Foto: Frank Hammerschmidt/dpa/dpa-tmn

Seenlandschaft Lausitzer Seen werden verbunden – 50 Kilometer Wasserwandern

Die einstige Tagebauregion zwischen Dresden und Berlin will als Naherholungsgebiet noch mehr Wassersportler und Naturbegeisterte anlocken. Im Sommer folgt dafür der nächste Meilenstein.

Wasserwanderer können in der Lausitz im Osten Deutschlands ab diesem Sommer eine besonders große Seenrunde drehen. In der Ferienregion an der Grenze von Brandenburg und Sachsen werden geflutete Tagebaue durch schiffbare Kanäle zu einer großen Seenlandschaft vereint. 

«Am 29. Juni verschmelzen die aus gefluteten Tagebauen entstandenen Seen Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See und Großräschener See durch schiffbare Kanäle zu einem gemeinsamen Verbund», teilt der Tourismusverband Lausitzer Seenland mit. Man kann die Seen nun allesamt befahren, ohne sein Boot dafür umsetzen zu müssen. Eine komplette Runde auf dem Wasser ist etwa 50 Kilometer lang. 

Drei neue Kanäle sorgen für Zusammenschluss

Bislang seien der Koschener Kanal zwischen Senftenberger und Geierswalder See sowie der Barbara-Kanal zwischen Geierswalder und Partwitzer See die einzigen befahrbaren Wasserstraßen der Region, so der Verband. 

Ende Juni öffnen dann drei weitere schiffbare Kanäle, die alle vom zentral gelegenen Sedlitzer See abzweigen: der Sornoer Kanal zum Geierswalder See, der Rosendorfer Kanal zum Partwitzer See und der Ilse-Kanal zum Großräschener See. Letztgenannter sei spektakulär, weil er mehrere Bahnstrecken und eine Bundesstraße unterquere, heißt es in der Mitteilung. Wer mit seinem Segelschiff Schleusen-, Brücken- und Tunnelbauwerke passieren möchte, müsse aber den Mast umlegen können.

Neuer großer See zum Baden

Eine weitere Neuerung für Touristen folgt schon Ende April: Dann werde der Sedlitzer See erstmals zum Baden und Bootfahren freigegeben, so der Verband. Er sei dann der größte Freizeitsee in der Region. Bisher war das der Senftenberger See, der noch das touristische Herzstück der Region ist.

Das Lausitzer Seenland liegt rund eine Autostunde nördlich von Dresden und gut anderthalb Autostunden südlich von Berlin.

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