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Bislang leuchtete der Eiffelturm in Paris bis tief in die Nacht, aber künftig gehen die Lichter wegen der Energiekrise bereits um 23.45 Uhr aus.

Bislang leuchtete der Eiffelturm in Paris bis tief in die Nacht, aber künftig gehen die Lichter wegen der Energiekrise bereits um 23.45 Uhr aus. Foto: Saul Loeb/AFP/dpa

Stromkrise Lichter an Eiffelturm und Champs-Élysées jetzt früher aus

Die Energiekrise zwingt auch die Stadt Paris zum Stromsparen. Beliebte Touristenspots und andere öffentliche Gebäude werden nun nicht mehr so lange beleuchtet wie bisher.

Touristen müssen sich in Paris wegen der Energiekrise auf etwas weniger nächtliche Lichterpracht einrichten. Während der Eiffelturm bislang bis in die Nacht leuchtete, gehen die Lichter nun bereits um 23.45 Uhr aus.

Bisher erstrahlte der Eiffelturm bis nachts um 01.00 Uhr, wobei jeweils zur vollen Stunde die 20.000 Lampen an dem Wahrzeichen blinkten. Diesen Moment passen Touristen gerne ab. Die frühere Verdunkelung des Pariser Wahrzeichens ist Teil des städtischen Energiesparplans. Die Beleuchtung anderer öffentlicher Gebäude wird demnach ab Freitag (23. September) um 22.00 Uhr abgeschaltet.

Auch auf der Pariser Prachtstraße Champs-Élysées hat das zuständige Komitee sich nun für weniger Licht entschieden. Die Geschäfte und Einrichtungen dort sollen ihre Leuchtreklame künftig zwischen 22.00 Uhr und 07.00 Uhr ausschalten - außer Restaurants oder Kinos etwa, die länger geöffnet haben. Spätestens vom 15. Oktober an sollen sich alle an die neue Regel halten.

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Und auch bei der immer wieder wechselnden Weihnachtsbeleuchtung auf der Allee gibt es Einschnitte. Sie wird künftig um 23.45 Uhr abgeschaltet, bisher leuchtete sie bis 02.00 Uhr nachts. Außerdem wird sie nur noch sechs statt sieben Wochen installiert sein, und zwar vom 20. November bis zum 2. Januar - statt bisher bis zum 9. Januar. 44 Prozent an Strom sollen so gespart werden.

«Die Champs-Élysées sind für die ganze Welt ein Symbol und ein Schaufenster, das von Paris und das von Frankreich», sagte der Präsident des Champs-Élysées-Komitees, Marc-Antoine Jamet. «Es war unsere Pflicht, uns gemeinsam solidarisch und beispielhaft zu zeigen.»

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