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Die Galapagosinseln in Ecuador sind wahre Tierparadiese

Die Galapagosinseln in Ecuador sind wahre Tierparadiese (Foto: Flickr.com, Derek Keats)

Ecuador-Galapagos Eines der letzten Naturparadiese der Welt

Die Arche Noah liegt mitten im Pazifik. Mit einer Reise zu den abgelegenen Galapagosinseln erfüllen sich Naturliebhaber einen Lebenstraum. Die Tierwelt der spröden, rauen Vulkaninseln ist einzigartig. Doch das Erlebnis hat seinen Preis. Ein Reisebericht über die Galápagos-Inseln.

Erwartungsvolle Spannung liegt in der Luft. Der erste Landgang auf der Reise zu den Galapagosinseln steht an. An der Bordwand des kleinen Kreuzfahrtschiffes schaukeln zwei Zodiak-Schlauchboote. Sie sollen uns hinüber auf die kleine Insel Seymour Norte bringen, wo wir die einzigartige Tierwelt des Archipels hautnah kennenlernen wollen: Seelöwen, Tölpel, Fregattvögel, Pelikane und die berühmten Galápagos-Meerechsen. Wir werden nicht enttäuscht. Die Tiere kennen keine Scheu und nur die Parkranger halten die aufgeregten Hobbyfotografen davon ab, ihnen zu nahe zu kommen.

Mangels Fressfeinden sind die Tiere auf Galapagos äußerst zutraulich. Das gilt selbst für die Riesenschildkröten, die der Mensch vor mehr als 200 Jahren fast ausgerottet hätte. Heute bedrohen mitgebrachte Haustiere und eingeführte Krankheiten ihre Existenz. Auch wenn es mancherorts verlockend einfach wäre, die Tiere zu berühren, sollte man darauf unbedingt verzichten.

Um die Natur zu schützen, dürfen Besucher auf Reisen ins Paradies nicht auf alle Galápagosinseln. Außerdem gibt es auf den einzelnen Eilanden, von denen jedes seinen eigenen Charakter hat, feste Besucherstandorte. Am leichtesten zugänglich sind die Inseln im Zentrum des Archipels, die man auch im Rahmen von Tagesausflügen ab der Hauptinsel Santa Cruz besuchen kann. Nur für Taucher attraktiv sind die weitabgelegenen Mini-Eilande Wolf und Darwin, wo sich neben riesigen Fischschwärmen die sonst so seltenen Hammerhaie in großen Schulen beobachten lassen. Für die Haie interessieren sich aber leider nicht nur die Touristen. Kaum sind die Tauchschiffe nicht mehr an den entlegenen Orten des Archipels unterwegs, sind illegale Fischer am Werk, um den Haien bei lebendigem Leib die Flossen abzuschneiden. Ein fieses, aber äußerst gewinnbringendes Geschäft. Geld regiert die Welt – das gilt auch für Galapagos. Der Archipel garantiert fantastische Naturerlebnisse, ist aber auch eine Kuh, die man gut melken kann. Das Preisniveau steigt ständig und so mancher »Öko-Dollar« dient in Wirklichkeit nur dem Profit…

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