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Skiáthos′ »Hauptstadt« liegt auf einem Hügel direkt am Meer

Skiáthos′ »Hauptstadt« liegt auf einem Hügel direkt am Meer

Griechenland SPORADEN Skiathos und Skopeles: Drehort von Abbas Mamma Mia 

Die Hollywood-Schauspielerinnen Goldie Hawn und Kate Hudson kommen regelmäßig auf die Nördlichen Sporaden. Für die Insel-Bewohner ist das nichts Besonderes. Sie widmen sich - in alter Tradition - lieber dem Fischfang, ihren Olivenbäumen und der unberührten Natur.

Die grüne Kleckse liegen sie im Ägäischen Meer, die Nördlichen Sporaden. Der griechischen Mythologie nach wurden die Inseln vor Tausenden von Jahren von den Riesen Otos und Efialtis geschaffen, als diese mal wieder ihre Kräfte messen wollten und von der Halbinsel Pelion aus einen Wettbewerb im Steinweitwurf machten. Zu den Sporaden, den »Verstreuten«, gehören 80 Eilande, bewohnt sind allerdings nur vier. Das dicht nebeneinander liegende Inseltrio Skiáthos, Skópelos und Alónnisos ist ein bevorzugtes Ziel einheimischer Urlauber. Vor allem, wer in der Nebensaison kommt, findet hier noch Ruhe und Ursprünglichkeit. Schon morgens schlürfen die alten Männer in den Tavernen ihren Kaffee. Fischer bringen den Fang an Land, Hirten ziehen mit ihren Ziegen durch das gebirgige Inselinnere. Riesige Pinienwälder bewachsen die Inseln teilweise bis zum Meer, dahinter breiten sich Olivenhaine aus. Fast 200 türkisfarbene Buchten mit steiler Felsküste oder weißen eiergroßen Strandkieseln, über 500 pittoreske Kapellen und noch nicht mal 50 Dörfer mit atemberaubendem Ausblick liegen dazwischen.

Hier wird jeder Urlauber fündig. Während das lebendige Skiáthos mit feinen Sandstränden punktet, bietet Skópelos landschaftliche Highlights und Alónnisos Weitläufigkeit und Ruhe. Im Frühjahr liegen die Inseln noch im Dornröschenschlaf und sind wegen unzähliger blühender Wildblumen ganz besonders schön. Mit dem Osterfest Paska erwacht dann so langsam das Leben, Tavernen werden geputzt, Hotels frisch gestrichen. 1965 zerstörte ein Erdbeben viele der schönen alten Häuser auf den Inseln, die Bewohner wurden umgesiedelt. Die Ruinen werden heute von reichen Griechen und Ausländern wieder hergerichtet. Für die Eilande eine große Chance, den schwierigen Spagat zwischen auskömmlichem Tourismus und Ursprünglichkeit zu schaffen. Denn eine professionelle Vermarktung haben die Inseln, auf denen im Jahr 2008 das Abba-Filmmusical »Mamma Mia!« mit Pierce Brosnan und Meryl Streep gedreht wurde, verschlafen. Welch Glück!


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SKIÁTHOS - Traumstrände noch und nöcher

In Skiáthos pulsiert das Leben, auf jeden Fall im Sommer. Das 6.000-Einwohner-Eiland (47 qkm) ist der touristische Knotenpunkt. Skiáthos hat den einzigen Flughafen der Inselgruppe, eine Vielzahl an Unterkünften, in der Saison ein lebhaftes Nachtleben - und außerdem die herrlichsten Sandstrände. Genau 66 Traumstrände sollen es sein - genannt die »griechische Karibik«. Wer in der Nebensaison kommt, hat die schönsten Plätze fast für sich allein.

Das sich malerisch über zwei Hänge ziehende Skiáthos-Stadt mit seinen ziegelgedeckten weißen Häusern ist ein gepflegter Ort mit Seefahrer-Denkmal, Strandpromenade, Freiluftkino und Fußgängerzone. Am alten Hafen reihen sich Tavernen, Bars und Juwelierläden aneinander. Zum Baden ist der Stadtstrand nicht geeignet. Doch südlich der Stadt verbindet die Küstenstraße die herrlichen, windgeschützten Strände von Megáli Ámmos über Agía Paraskeví bis Koukounariés mit dem unter Naturschutz stehenden Strofiliá-See.

Aus dem grünen Hinterland blitzen immer wieder elegante Villen reicher Griechen und Ausländer hervor. Hotels gibt es an den Stränden nur wenige, trotzdem wird es im Hochsommer eng am Wasser. Ruhiger als am beliebten Koukounariés Beach mit seinen schattigen Pinien ist es dann am ein paar Kilometer weiter nördlich am hübschen Mandraki-Sandstrand, wo es eine kleine Beach-Taverne gibt. Die Buchten ganz im Norden sind windiger, schroffer und noch weniger besucht - Unterkünfte gibt es hier nicht. Besonders schön ist der nur per Boot erreichbare Lalária-Strand mit seinen handgroßen, rundgeschliffenen Kieseln. Vor der Bucht steht malerisch ein großer Felsbogen im Meer. Am nördlichsten Punkt der Insel thront auf einer felsigen Landzunge die alte Hauptstadt Kástro. Im Sommer kommen die Besucher in Scharen, um die Ruinen von Kástro zu bestaunen, doch im Frühjahr ist es herrlich still. Beim Durchschreiten des alten Eingangs erahnt man die einstige Größe der Festung, die für fast 1.500 Einwohner erbaut wurde.

Die Insel bietet Unterkünfte an der Süd- und Ostküste.
Die Taverne »Giannis« in Skiáthos-Stadt hat im Hinterhaus acht einfache, geräumige Studios mit Balkon (Evagelistrias St., Tel. 0030-24270-23029).
€€ In der Badebucht Achladiés nahe Skiáthos- Stadt bietet »Achladies Apartments« ruhige Studios in Strandnähe (http://sites.google.com/site/achladiesapartments).
 TIPP    Ruhig und dennoch zentral in Skiáthos-Stadt liegt »La Piscine Art Hotel« bei Booking.com buchen (www.lapiscine.gr). Hier schläft man auf Kokosmatten und entspannt in Lounge- Atmosphäre am Pool.
€€€ Mitten im Pinienwald, 200 Meter vom Koukounariés-Strand, liegt das 4-Sterne-Boutiquehotel »Mandraki Village« bei Booking.com buchen (www.mandraki-skiathos.gr).
Pierce Brosnan wohnte während der Dreharbeiten im »Skiathos Princess Hotel« bei Booking.com buchen am Strand von Agía Paraskeví (www.skiathosprincess.com).

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SKÓPELOS - Inselzauber in Grün

Skópelos (96 qkm) ist das unzugänglichste Eiland des Sporaden-Dreigespanns. Zwar sind die grünen Felsmassive Paloúki im Osten und Délphi im Westen noch nicht mal tausend Meter hoch, dennoch haben sich hier, zwischen Pinien und Olivenbäumen, keine Ortschaften angesiedelt. Die meisten der knapp 5.000 Inselbewohner leben an der südlichen Nordküste in Skópelos-Stadt: unzählige weiße Häuser und Kapellen, davor die halbrunde Bucht mit gemütlichen Tavernen, Cafés, bunten Booten und dem Rathaus. Im Film »Mamma Mia!« heirateten Meryl Streep und Pierce Brosnan auf Skópelos. Die kleine Kapelle Ágios Ioánnis sto Kastrí, die an der Nordküste auf einem riesigen Felsen über dem Meer thront, ist derHochzeitsspot für Verliebte. Eine Landstraße verbindet die Kirche mit dem malerischen Bergdorf Glóssa und dem ruhigen kleinen Hafen Loutráki. Strandliebhaber sind am besten im geschützten Südwestteil der Insel aufgehoben. Die schönen Buchten Kastáni und Limnonári sind mit ihrem kristallklaren Wasser und dem schneeweißen Sandstrand ein absoluter Traum. In Limnonári versüßt eine kleine Taverne das Sonnenbad, in Kastáni gibt es noch keinerlei Infrastruktur.

Außer in Skópelos-Stadt gibt es nur vereinzelt Unterkünfte.
Die Pension »Kir Sotos« an der Hafenpromenade von Skópelos-Stadt hat einen ruhigen Innenhof mit Orangenund Zitronenbäumen (www.skopelos.net/sotos).
 TIPP    €€ Am Rand von Skópelos- Stadt liegt das »Hotel Rigas« bei Booking.com buchen (www.spyroucom.com); Pool. 50 m von der Limnonári-Bucht bietet das »Limnonari Beach« schöne Zimmer mit Meerblick (www.skopelos.net/limnona rirooms). Gemütliche Meerblick- Studios hat das »Hotel Selenunda« am Berghang von Loutráki (www.skopelosweb.gr/selenunda). Nahe der Kastáni-Bucht in Pánormos liegt das »Adrina Beach Hotel« bei Booking.com buchen mit eigenem Strand (www.adrinabeach.com); Pool.
€€€ Moderne Studios findet man im »Skopelos Village Hotel« (www.skopelosvillagehotel.com).

ALÓNNISOS - Das klarste Wasser der Ägäis

Im Sommer schwimmen hier die Delfine mit den Booten um die Wette. Mit etwas Glück sieht man im kristallklaren Wasser sogar eine der scheuen Mittelmeer-Mönchsrobben, zu deren Schutz die Region zum Meeresnationalpark erklärt wurde. Alónnisos (65 qkm), ist mit nur 2.700 Einwohnern die ruhigste Insel des Trios. Hauptort ist das Hafenstädtchen Patitíri, gelegen in einer von steilen Sandsteinklippen gesäumten Bucht im Süden. Hier gibt es ein paar schöne Tavernen, familiäre Hotels, ein Museum und den Rousoum-Strand. Auf der einzigen Straße zum abgeschiedenen kleinen Hafen von Gérakas im Norden trifft man deutlich mehr Ziegen als Menschen. Alte Eselspfade - inzwischen Wanderwege - führen von Patitíri aus gen Westen nach Palia Alónnisos. Die alte, erdbebenerprobte Hauptstadt mit ihren verwinkelten Gassen liegt hoch oben auf einem Berg. An der Ostküste reihen sich zahlreiche hübsche Buchten. Das kleine Vótsi nahe Patitíri lockt mit glasklarem, türkisblauem Meer, ebenso der kleine Fischerhafen Stení Vála, dessen Fischtavernen Ziel von Bootstouren ab Skiáthos und Skópelos sind. Dazwischen liegt, eingerahmt von einer steilen Felszunge in Orange, der Kiesstrand Kokkinókastro, einer der beliebtesten Strände der Insel, wo im Sommer eine Beach-Taverne für das leibliche Wohl sorgt.

Eine kleine Auswahl an Unterkünften gibt es im gemütlichen Patitíri und dem angrenzenden Vótsi. Von hier aus lassen sich die Strände an der Ost- und Westküste am besten erreichen.
Die Pension »Pleiades« bei Booking.com buchen in Patitíri (www.pleiadeshotel.gr) liegt zentral inmitten des Wohnviertels, das Restaurant hat eine Dachterrasse mit tollem Blick auf den Hafen.
€€ Im familiären »Paradise Hotel« bei Booking.com buchen »Liadromia Hotel« in Patitíri sind die Betten aus Stein gemauert, die Balkone mit Hafenblick durch riesige Pinien vor der Sonne geschützt (www.liadromia.gr). Über Patitíris Strand Rousoum thront das »Paradise Hotel« (www.paradise-hotel.gr) mit geschmackvollen Zimmern, Pool und stufenförmig angelegten Sonnenplätzen.
 TIPP   Sehr schöne Zimmer mit Meerblick hat das 4-Sterne-Hotel »Yalis« bei Booking.com buchen in Vótsi (www.yalishotel.gr); mit Pool.

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Autorin: Martina Katz (1/2012)

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