In den Reiseberichten lesen Sie alles über Einreise, Übernachtungen, Verpflegung und Kosten der Transportmittel in Namibia. Dazu geben unsere Autoren viele Insidertipps und nennen Ausflugsziele, die Sie nicht verpassen sollten.
Namibia
ETOSHA-NATIONALPARK - Safari für jedes Budget
- Übernachten
- Im Park: – Populäre Rest Camps sind
»Halali« und »Okaukuejo« (EZ/DZ ab € 68/116 ÜF
bzw. ab € 87/155 ÜF, Camping ab € 19/Pers.). Hier
gibt’s geführte Night Drives (€ 48/Pers.). Besonders
ist das »Olifantsrus Camp« mit Tierbeobachtungsplattform (nur Camping, € 23/Pers.). Direkt an der
Etosha-Pfanne steht das »Onkoshi Resort« (EZ/DZ
ab € 130/235 ÜF). Buchungen: 00264-61-2857200, www.nwr.com.na.
Außerhalb: Am Galton Gate liegt die
»Hobatere Lodge«. Sie bietet einfache Chalets
(EZ/DZ € 150/211 HP) sowie Game Drives in einem
kommunalen Schutzgebiet (00264-61-228104,
www.hobatere-lodge.com).
Unterkünfte in allen Preisklassen
hat das »Onguma Game Reserve« am Osttor, von
einfachen Rondavels im »Bush Camp« (EZ/DZ ab
€ 140/172 ÜF) bis zu Bush Suites im schicken »The
Fort« (EZ/DZ ab € 381/572 HP). Camping kostet ab
€ 16/Pers. (00264-61-237055, www.onguma.com).
Südlich von Etosha liegt das 30.000 Hektar große Wildreservat »Ongava«. Im April eröffnet
hier das neue »Andersson’s Camp« (EZ/DZ ab
€ 362/579 HP, Aktivitäten extra, 00264-83-
3303920, www.ongava.com).
ERONGO UND SPITZKOPPE - Zu Fuß ins Paradies
- Übernachten
- Rustikale Stellplätze bieten die »Spitzkoppe
Campsites« (€ 11/Pers., 00264-64-464144,
www.spitzkoppe.com).
Eine Alternative sind die Chalets der »Spitzkoppen Lodge« (EZ/DZ € 252/400 ÜF, 00264-64-
464144, www.spitzkoppenlodge.com).
Eine tolle Gästefarm ist »Omandumba« (Camping € 9/Pers., EZ/DZ ab € 74/148 HP, 00264-64-
571086, www.omandumba.de).
Schön zum Wandern ist die »Hohenstein
Lodge« (EZ/DZ ab € 118/197 HP, dreitägiges Paket
»Absolute Erongo« € 258/Pers., 00264-61-240020,
www.hohensteinlodge.com).
DICKHÄUTER IM DAMARALAND - Die Giganten der Wüste
- Übernachten
- Nashorn-Touren (€ 146/Pers.) starten von der
»Palmwag Lodge«. Sie bietet Plätze zum Campen
(€ 17/Pers.) und komfortable Zimmer (EZ/DZ € 183/293
HP, 00264-64-403096, www.palmwaglodge.com).
Im »Aabadi Mountain Camp« kann man günstig campen (€ 10/Pers.) und in einfachen Zelten übernachten
(EZ/DZ € 84/137 ÜF, 00264-61-265446, www.aabadimountaincamp.com).
Perfekte Lage: Von der »Twyfelfontein Country
Lodge« ist es nur ein kurzer Weg zu den berühmten Felszeichnungen (EZ/DZ ab € 161/267 HP, 00264-61-
374750, www.twyfelfontein.com.na).
Das »Mowani Mountain Camp« bietet
sieben Campingplätze (€ 19/Pers.) und Luxuschalets mit
Traumblick (EZ/DZ ab € 669/1.067 für 2 Nächte inkl.
Essen/Ausflüge, 00264-61-232009, www.mowani.com).
UNTERWEGS IM OVAMBOLAND - Namibias buntes Herz
- Übernachten
- Eintauchen in die Ovambo-Kultur kann
man in der »Ongula Village Homestead Lodge«. Die
Gäste übernachten in Rondavels (EZ/DZ € 86/172
HP) oder auf der Campsite (€ 8/Pers.) und können
typische Ovambo-Gerichte probieren (00264-65-
264555, www.ongula.com).
Die »Uukwaluudhi Safari Lodge« (EZ/DZ ab
€ 111/161 HP) bietet Game Drives und Ausflüge zu
einem Himba-Dorf (€ 39/Pers., 00264-61-401284,
www.uukwaluudhi-safarilodge.com).
GRÜN, GRÜNER, CAPRIVI - Alles im Fluss
- Übernachten
- Im Bwabwata-Nationalpark geht’s per
Geländewagen zur »Nambwa Campsite« (€ 16/Pers.).
Idyllisch gelegen ist die »Kazile Island Lodge«
(EZ/DZ ab € 135 HP). Luxus bietet die »Nambwa
Tented Lodge« (EZ/DZ ab € 223 HP). Kontakt für alle
Unterkünfte: 00264-61-400510, www.africanmonarchlodges.com.
Ideal für einen Tagesausflug nach Botswana: die
Chalets des »Chobe River Camp« mit Blick auf die
Elefanten am Fluss (EZ/DZ ab € 90/144 ÜF, 00264-
61-427200, www.gondwana-collection.com).
Direkt am Eingang des Nkasa-Rupara-Nationalparks liegen die Chalets der »Nkasa Lupala Tented Lodge« (EZ/DZ ab € 145/290 HP, 00264-66-686101, www.nkasalupalalodge.com).
DOPPELZIMMER
einfach € 50–100
mittel € 100–150
gehoben ab € 200
ESSEN
Snack ab € 5
Lunch ab € 10
Dinner ab € 15
GETRÄNKE
Softdrink ab € 1,50
Bier € 2
Fl. Wein ab € 9
VERKEHR
Allradwagen ab € 341/Woche
Tagesetat € 90
Beste Reisezeit Namibia
Hauptsaison und beste Safari-Zeit
sind Winter und Frühling (Juni bis
November) mit milden Temperaturen und keinem Regen. Unterkünfte sind von Januar bis März/April
viel günstiger: Tiere zu sehen ist
dann schwieriger, doch der Busch
erstrahlt in frischem Grün.
Ausflüge
: Allgemeine Reiseinformationen
- Einreise
- Deutsche, Österreicher und
Schweizer benötigen einen Reisepass, der nach der Rückreise noch
sechs Monate gültig ist. Der Aufenthalt ist auf max. 90 Tage im
Kalenderjahr beschränkt. Minderjährige brauchen zudem eine internationale Geburtsurkunde sowie –
wenn sie nicht mit beiden Elternteilen reisen – auch Einverständniserklärungen (030-2540950,
www.namibia-botschaft.de).
- Geld
- Währung ist der Namibia-Dollar
(N$). € 1 = 15,50 N$ (Stand 12/18).
Die Währung ist 1:1 an den südafrikanischen Rand gekoppelt, entsprechende Geldscheine sind gültig. Kreditkarte mitführen für Bargeld am Automaten, Tanken und
Einkäufe im Supermarkt.
- Gesundheit
- Keine Impfvorschriften. Standardschutz gegen Tetanus, Diphtherie
und Hepatitis prüfen. MalariaSchutz ist sinnvoll während/nach
der Regenzeit (Dezember–April) für
Ovamboland und Caprivi.
- Sprache
- Englisch. Mitarbeiter von Gästefarmen und Camps sprechen oft auch
ein wenig Deutsch.
- Handy & Internet
- Die Vorwahl von Namibia ist
00264. Eine SIM-Karte von MTC
gibt es am Flughafen (»MTC Traveller«, € 1,25 inkl. € 1,20 Guthaben,
www.mtc.com.na). Zum Telefonieren nach Deutschland bucht man
ein Minutenpaket (€ 6 für 30 Minuten). Drahtloses Internet gibt’s in
den Unterkünften.
- Verkehrsmittel
- Auf eigene Faust durch Namibias
Norden: Mit der richtigen Vorbereitung ist das auch für Afrika-Einsteiger kein Problem. Seinen Mietwagen sollte man lange im Voraus
buchen, gerade in der Hauptsaison.
Ein Allradfahrzeug oder zumindest
ein SUV mit guter Bodenfreiheit
sind für die Schotterpisten im Norden die beste Wahl. Das Tempolimit (auf Schotterstraßen 80 km/h)
einhalten: Touristen verursachen
viele Unfälle. Trinkwasser mitführen (20 Liter) und regelmäßig
nachtanken. Im Etosha-Park gibt es
Zapfsäulen in drei Camps, aber
kaum Einkaufsmöglichkeiten.
Für die Offline-Navigation
mit dem Handy vor der Reise die
Gratis-App »HERE WeGo« herunterladen (iTunes und Google Play).
Wagen mit und ohne Campingausrüstung gibt es im Stadtzentrum
von Windhoek (Shuttle-Service der
Autovermieter) und am 45 Kilometer außerhalb gelegenen Airport.
Vorab gebucht, kostet z. B. ein
Renault Duster im März 2019 ab
€ 341/Woche (Tempest, Metapreisvergleich www.REISE-PREISE.de/
mietwagen). Der Günstig-Anbieter
Value Car Rental vermietet seine
Toyota Hilux mit Basis-Versicherung ab € 52 pro Tag, Camping -
ausrüstung kostet ab € 5/Tag
extra (00264-61-377200,
www.carhirenamibia.com).
- Sicherheit
- Namibia ist ein sicheres Reiseland.
Trotzdem gilt: Wertsachen bei Ausflügen in der Unterkunft deponieren, bei Pausen am Straßenrand
vorsichtig sein, keine Anhalter
mitnehmen. Beim Einkaufen das
Auto auf bewachten Parkplätzen
abstellen. In Banken und Einkaufszentren gibt es überwachte Geldautomaten.
- Essen & Trinken
- Camper decken sich in Windhoeks
Supermärkten ein: Das Preisniveau
ähnelt dem in Deutschland. Camps
und Lodges bieten Vollverpflegung,
denn es gibt in Namibias Norden
kaum eigenständige Restaurants.
Probieren sollte man neben dem
exzellenten Rindfleisch auch die
Wildspezialitäten. Bieten Lodges
keine Halbpension, lässt sich das
Abendessen vor Ort zubuchen.
Meist gibt es für € 15–25 ein Buffet oder ein 3-Gänge-Menü, z. B.
mit Suppe (Butternusskürbis),
Hauptgericht (Kudu-Steak mit Beilagen) und Dessert (Malva-Pudding). Als Fisch-Option wird meist
Seehecht oder Kingklip serviert,
seltener auch Kabeljau. Zum Trinken gibt’s Bier (Windhoek Lager,
Tafel Lager, ab € 2) und Weine aus
Südafrika (Flasche ab € 9).
- Auskünfte
- Namibia Tourism Board, 069-
1337360, www.namibiatourism.com.