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FLUGABGABE Alternative Reiseveranstalter dafür

Freiburg, 20.9.10 (tdt) – Deutschlands alternative Reiseveranstalter begrüßen die neue Flugsteuer in Höhe von acht bis 45 Euro. Das – in Freiburg ansässige – Forum anders Reisen (FAR) hofft, dass Urlauber nun »weniger fliegen, dafür aber länger vor Ort bleiben«. Das schone die Umwelt und »stärkt die einheimische Wirtschaft in den Reiseländern.« Außerdem werde der Wettbewerbsvorteil des Flugverkehrs gegenüber umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn nun »um einiges relativiert.«

Die 145 Mitgliedsfirmen bieten keine Reisen im Flugzeug unter 700 Kilometer an, und längere Arrangements werden nur ab einer gewissen Mindestaufenthaltsdauer im Zielland offeriert. Daneben weisen die Unternehmen ihre Kunden aktiv auf die Auswirkungen von Flugreisen und die Möglichkeit der Kompensation hin.

Eine Bestandsaufnahme Ende April 2009 hatte allerdings ergeben, dass lediglich »ein bis zwei Prozent der Kunden« bei Flugurlaub direkt freiwillige Zahlungen an ein dabei angebotenes Umweltprogramm leisten. Insgesamt setzten die Unternehmen 2009 mit 95.000 Buchungen 127 Millionen Euro um.

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Droht ein Streik, ist er aber noch nicht offiziell verkündet, sollten Urlauber Ruhe bewahren und nicht frühzeitig selbst umbuchen oder stornieren. Sie könnten auf den Kosten sitzen bleiben.

Droht ein Streik, ist er aber noch nicht offiziell verkündet, sollten Urlauber Ruhe bewahren und nicht frühzeitig selbst umbuchen oder stornieren. Sie könnten auf den Kosten sitzen bleiben. Foto: Boris Roessler/dpa/dpa-tmn

Drohender Piloten-Streik Nicht voreilig stornieren oder umbuchen

Wird ein Flug aufgrund eines Streiks gestrichen, haben Urlauber das Recht auf einen Ausgleich. Anders sieht es aus, wenn der Streik noch nicht bestätigt, aber sehr wahrscheinlich ist.