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Vulkan auf Bali Ersatzflughäfen und Busse für Urlauber

Auf der indonesischen Ferieninsel Bali droht der Vulkan Gunung Agung auszubrechen. Für Urlauber besteht keine Gefahr. Im Falle des Ausbruchs kann es durch die Aschewolke aber zu einer Schließung des Flughafens Denpasar kommen.

Für diesen Fall stehen laut Angaben der Tourismusbehörde auf Bali neun Ersatzflughäfen bereit, um umgeroutete Flüge abzufertigen. Darauf weist das indonesische Fremdenverkehrsamt in einer Mitteilung hin. Ein Teil der geflüchteten Menschen darf allerdings wieder in die Häuser zurückkehren. Für sie wurde die höchste Warnstufe aufgehoben. Für die Bevölkerung, die außerhalb der Neun-Kilometer-Gefahrenzone um den Vulkan lebt, bestehe kein Grund zur Flucht, heißt es von der Regierung Balis.

Dennoch  stehen  300 Busse bereit, um die Urlauber im Ernstfall zu Fährhäfen zu bringen, um Bali zu verlassen, falls der Flugverkehr der Insel eingestellt werden muss. Reisende sollten Kontakt zu ihrem Veranstalter halten und die Situation in den kommenden Tagen genau beobachten.
 
Bereits seit Freitag vergangener Woche gilt rund um den mehr als 3000 Meter hohen Berg die höchste Warnstufe. In einem Umkreis von zwölf Kilometern wurde eine Sperrzone eingerichtet. Mehr als 120 000 Menschen wurden bereits in Sicherheit gebracht.
 
Ob - und wenn ja, wann - der Vulkan ausbrechen wird, weiß niemand. Die großen Urlaubszentren auf Bali wie Kuta und Ubud liegen mehr als zwei Autostunden vom Berg entfernt.
 
(02.10.2017, dpa)
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