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Als Tourist führt einen der erste Weg in Sydney fast automatisch zum Opernhaus

Als Tourist führt einen der erste Weg in Sydney fast automatisch zum Opernhaus

Foto: pixabay.com © Alcyon68 CC0 1.0

Eine Reise nach Sydney Sehenswürdigkeiten und Insidertipps

Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Insidertipps in Sydney. Dieser Reisetipp nennt die schönsten Plätze in der Stadt und zeigt die Landschaft rund um die Hafenstadt.
Eine Städtereise ist meist über ein längeres Wochenende angelegt. Auf meinen ersten Reisen in europäische Hauptstädte habe ich den Zeitraum auch so festgelegt: Freitag oder Donnerstag war Anreise, am darauffolgenden Montag wieder Abreise. Darum war ich auch bisher noch nicht in Sydney, obwohl mich die Stadt sehr angezogen hat. Der Flug war aber einfach zu lang und zu teuer, selbst für eine Woche hätte es sich nicht gelohnt. Wie es der Zufall aber wollte, schickt mich meine Firma auf eine Geschäftsreise nach Asien. Ich schaffte es, in diese Zeit eine Woche Urlaub zu legen, sodass ich von Asien aus einen kurzen Trip nach Sydney machen konnte - von Freitag bis Freitag, um mich am Wochenende wieder an die asiatische Zeit zu gewöhnen und mich am Montag wieder meinem Jo zu widmen. Die Zeitverschiebung ist übrigens der einzige Nachteil an einer Reise zwischen den Kontinenten. Ansonsten ist Sydney einfach wunderbar und bietet viele Sehenswürdigkeiten für Touristen. Wer mit den Einheimischen ins Gespräch kommt, erfährt außerdem einiges über die australische Kultur und deren Lebensweise. Zugegeben, dies war nicht der Sinn meiner Reise, da ich nicht lange genug in Australien war, um wirklich etwas von dem Lebensgefühl mitzunehmen, aber es hat mir einen guten Einblick verschafft - und den Wunsch geweckt, noch mehr von dem Land zu sehen und einmal eine längere Zeit dort Urlaub zu machen. Dies ist aber ein anderes Thema - in diesem Bericht werde ich über meine Erfahrungen in Sydney berichten und ein paar der für mich schönsten Sehenswürdigkeiten herausstellen.
 
Die schönsten Plätze in der Stadt
 
In den ersten Tagen hielt ich mich nur direkt in Sydney auf und ließ das Umland außer Acht, um die Stadt besser kennenzulernen. Mein erster Weg führte mich daher, wie sicherlich schon zahlreiche Touristen vor mir, zum Opernhaus am Circular Quay. Laut stadt-spass.de hat die Errichtung 102 Millionen Dollar gekostet. Die Investition hat sich gelohnt, mittlerweile gehört es zum Weltkulturerbe. Beeindruckend ist der Anblick dieses Opernhauses vor allem vom Wasser aus. Ich hatte keine Lust auf eine teure Hafenrundfahrt und habe stattdessen in den nächsten Tagen eine Fähre nach Watson’s Bay genommen, um das Panorama zu betrachten. Von hier aus hatte ich außerdem einen wunderbaren Blick auf die Skyline der Stadt und die Harbour Bridge. Die Brücke stand übrigens auch auf meiner Liste der Sehenswürdigkeiten, die ich mir ansehen wollte. Das besondere Highlight, das Klettern auf der Brücke, habe ich mir auch nicht nehmen lassen - der Ausblick von dort ist überwältigend. Wer schwindelfrei ist, kann sich darüber auf bridgeclimb.com informieren. An diesen ersten Tagen ging ich außerdem in einige Museen. Am besten haben mir davon die Art Gallery of NSW und die im Namen 2 Danks Street zusammengefassten Kunstgalerien gefallen. In der ersten Galerie gab es vor allem australische Malerei sowie Kunst von Aborigines, den australischen Ureinwohnern. In den zusammengefassten Kunstaustellungen waren Werke verschiedener Künstler zu sehen und ein Hauptaugenmerk war zudem auf die Architektur gerichtet, um der Kunst den passenden Rahmen zu geben.
 
Die Landschaft rund um die Hafenstadt
 
Sydney ist eine Stadt am Meer und daher auch von den australischen Sandstränden geprägt. Vor allem der bekannte Bondi Beach hat es mir angetan, auch wenn es hier von Touristen nur so wimmelte - der Ausblick war wunderschön und die Spaziergänge zu den Nachbarstränden einmalig. Ein weiteres Highlight für mich war eine Wanderung, die mir von einem Australier empfohlen wurde: Ich bin mit der Fähre nach Manly gefahren und von dort weitergewandert bis zur Spit Bridge. Etwas über vier Stunden war ich unterwegs auf mühsamen und leichteren Etappen, aber die Landschaft belohnt einen für diese Strapazen: Strände, Buchte und eine Vegetation, die an den Regenwald erinnert, haben mich in ihren Bann gezogen. Auf dem Höhepunkt des Wegs hatte ich außerdem einen wunderbaren Ausblick übers Meer und ich konnte Delfine in den kleinen Buchten beobachten. Der weite Strand am Schluss des Wegs war dagegen beinahe unspektakulär - aber hier gab es Imbissstände, die vor allem die so leckeren Kartoffelecken der Australier verkauften. Von der Spit Bridge fuhren Busse zurück in die Stadt, sodass ich den Rückweg nicht auch zu Fuß bewältigen musste - dies hätte ich wahrscheinlich auch nicht geschafft, so kaputt war ich.
 
Eindrücke der Lebensweise
 
Ich war, wie auf den meisten meiner Städtereisen und auch einigen der Geschäftsreisen für meine Firma, allein unterwegs. Obwohl ich eine Frau bin, hatte ich bisher nie Angst, dass mir etwas passieren könnte - so auch nicht in Sydney. Ich war eher positiv überrascht von der Gastfreundschaft, die mir entgegengebracht wurde. Zugegeben, es war beinahe schwierig, wirklich jemanden zu finden, der in Sydney wohnt, da die Stadt von Touristen (vor allem deutschen) und Work&-Travel-Reisenden beinahe überquillt. Aber auch diese Menschen waren unglaublich freundlich. Bei meinen Aktionen, wie der Wanderung zur Spit Bridge oder der Besteigung der Harbour Bridge, war ich nie lange allein, sondern kam mit den anderen Menschen auf dem Weg schnell ins Gespräch. Nicht selten endete dies dann abends in einer der vielen Bars, in denen der Alkohol zwar für deutsche Verhältnisse wirklich teuer ist, ich durch mein Hostel aber an einigen Tagen Rabatte bekam. Ich kann nur empfehlen, sich nicht von den Preisen abschrecken zu lassen, sondern das Partyleben in Sydney mitzunehmen: Die Australier wissen, wie man feiert und deren Feierlaune steckt alle Touristen an. Ich hatte selten so viel Spaß und habe selten so schnell Freundschaften geschlossen wie dort.
 
Fazit: Sydney ist eine Reise wert - immer wieder!
 
Mein Eindruck der australischen Hauptstadt ist durchweg positiv. Ich habe mich sofort in die Stadt, deren Landschaft, Kultur und Lebensweise verliebt. Wenn ich die Möglichkeit gesehen hätte, hätte ich meinen Urlaub dort verlängert. So bleibt nun aber der Plan, auf jeden Fall wieder einmal dahin zu fahren und dann noch mehr vom Kontinent zu entdecken. Bis dahin habe ich, um mir das Fernweh zu erleichtern, die Skyline von Sydney als Wandtattoo in mein Zimmer gehängt; ich habe eine sehr schön gearbeitete Variante auf wandtattoo.de gefunden. So habe ich die wunderbare Stadt immer vor Augen und weiß, worauf ich mich in meinem nächsten längeren Urlaub freuen kann.
 
Als Tourist führt einen der erste Weg in Sydney fast automatisch zum Opernhaus


(29.07.2014, rp)
 
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