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Korfu ist die zweitgrößte der Ionischen Inseln und die siebtgrößte Insel Griechenlands

Korfu ist die zweitgrößte der Ionischen Inseln und die siebtgrößte Insel Griechenlands

Griechische Inseln Rhodos, Kos, Korfu, Mykonos oder Kreta?

Die griechischen Inseln werden dieses Jahr der große Hit. REISE-PREISE.de zeigt die schönsten griechischen Inseln.

Dörfer mit schneeweißen Häusern und verspielten Steintreppchen über dem tiefblauen Meer, die Taverne am einsamen Strand, Sonnenuntergänge über blauen Kuppeln und die kleine Pension mitten im Fischerdorf: „Blumen aus Marmor” nennen die Griechen poetisch ihre Inseln. Doch welches der mehr als 3000 Eilande passt am besten für den eigenen Urlaub? Wir nennen die besten Inseln für unterschiedliche Wünsche.

Für Badenixen: Rhodos

Blaues Meer und weite Strände: Rhodos ist die Strandschönheit Nummer eins unter den griechischen Ferienzielen. Und dazu gibt es Sonne satt - an rund 3000 Stunden im Jahr. Wer heute auf die fast hundert Kilometer lange Insel nahe der türkischen Küste reist, der besucht zwar sicher auch die historische Rhodos-Stadt mit der prächtigen Kreuzritterburg. Aber eigentlich kommt er der Sonne wegen. Die klimatischen Voraussetzungen für einen Strandurlaub sind bei 280 Sonnentage im Jahr ja auch ideal. Ein herrlicher Platz für Sonnenanbeter ist beispielsweise die fast kreisförmige Bucht unter dem Bilderbuchdorf Lindos. Ebenfalls als Top-Strand gilt der feinsandige Tsambika Beach. In Prassonissi ganz im Süden der Insel finden Wind- und Kitesurfer beste Bedingungen. Wer Trubel und Unterhaltung sucht, der ist in den Ferienorten an der Ostküste gut aufgehoben. In Faliraki zum Beispiel: Dort stehen die Liegestühle vor den Hotels dicht an dicht, doch daneben bleibt viel Platz am scheinbar endlosen Strand.

Für verliebte Paare: Santorin

Roter Klatschmohn kriecht aus den Mauerritzen, in der Morgensonne wandern sanfte Schatten über weißgekalkte Mauern. Dazwischen leuchtet ein einzelner Hibiskusbusch: Auf den Caféterrassen des Dörfchens Oia (sprich: Ia) lässt sich’s auch im Hochsommer gut aushalten. Direkt vor dem Mäuerchen geht es hundert Meter tief hinunter in die „Caldera”, den Krater von Santorin. Wie Spielzeuge dümpeln dort unten die Kreuzfahrtschiffe im spiegelglatten Meer, kleine Boote flitzen ameisengleich zwischen Schiffen und Ufer hin und her. Alle werden sie angezogen von dieser Wirklichkeit gewordenen Postkarte. Wie Würfelzuckerstückchen kleben die Häuser vorwitzig an der steilen Abbruchkante - eine kompakte Orgie in blendendem Weiß. Nur ganz gezielt sind ein paar blaue Farbtupfer gesetzt: ein Fensterladen, ein Stuhl auf der Gasse, eine Kirchenkuppel. Santorin ist eine Vulkaninsel, das merkt man auch beim Baden an den charakteristischen pechschwarzen Sandstränden. Einer, Amoudi, befindet sich gleich unterhalb von Oia. Nicht verpassen: den abendlichen Sonnenuntergang auf den Klippen.

Für Familien: Kos

Tolle Strände, weitläufige Hotels, bezahlbare Preise: Die Insel Kos mag nicht so berühmt sein wie manche andere ihrer griechischen Nachbarn. Familien fühlen sich dort aber ausgesprochen wohl. Entlang der 112 Kilometer langen Küstenlinie gibt es einige großartige Buchten und Strände wie Paradise Beach, Camel Beach, Sunny Beach oder die Bucht von Kamari. Hinter den Stränden haben sich zahlreiche großzügige All-inclusive-Anlagen angesiedelt, wie man es sonst eher von der Türkei kennt. Dazu kommen attraktive Ausflugsziele. Beim Dorf Platani darf man sich das Asklepieion nicht entgehen lassen, die vermutlich älteste Kur- und Wellnessanlage der Menschheit. Dort wirkte der Arzt Hippokrates, dessen Eid heute noch alle Ärzte ablegen müssen. Am Hafen von Kos steht eine uralte Platane, wo der berühmteste Arzt der Antike seine Schüler unterrichtet haben soll. Im Südosten der Insel lädt zudem die Embrós-Therme zu einem ganz besonderen Badevergnügen ein. Aus einem Felsspalt dringt hier das bis zu 49 Grad Celsius heiße Wasser einer Heilquelle und läuft in ein fast kreisrundes natürliches Becken. Eine heiße Wohltat, die nachweislich gegen Haut-, Augen, Atemwegs- und Muskelerkrankungen sowie Rheumatismus und Arthritis hilft – und das bei freiem Eintritt.

Für Aktivurlauber: Kreta

Hohe Gipfel, tiefe Eindrücke: Griechenlands größte und südlichste Ferieninsel Kreta bezaubert Wasserratten wie Entdeckernaturen gleichermaßen. Trotz der schönen Strände: Für einen reinen Badeurlaub ist Kreta zu schade. Schließlich gibt es so viel zu entdecken. Auch wer sonst nur wenig übrig hat für antike Sehenswürdigkeiten, darf sich zumindest den berühmten Palast von Knossos nicht entgehen lassen. Wanderfreunde kennen natürlich längst ihr Ziel: die 2500 Meter hohen „Weißen Berge”, durch die sich 18 Kilometer lang die berühmte Samariaschlucht windet. An ihrer engsten Stelle steigen die Wände links und rechts 350 Meter senkrecht in die Höhe. Mit seinen hübschen Bergdörfern und malerischen Felsküsten ist Kreta ein Paradies für Naturfreunde. Auch Strandläufer kommen auf ihre Kosten: 15 Kilometer lang und bis zu 70 Meter tief breitet sich der Sand östlich von Rethymnon aus. Im Gegensatz zu den bisweilen lauten Feriensiedlungen im Osten Kretas erstrecken sich zwischen den Hotels noch Felder und Wiesen. Wer ins quirlige Tavernenleben um den malerischen kleinen Hafen eintauchen will, der steigt einfach in den viertelstündig verkehrenden Linienbus nach Rethymnon ein. Enge Gässchen, rote Ziegeldächer: Fast fühlt man sich dort nach Italien versetzt. Und tatsächlich ist Kretas schönste Altstadt von 400 Jahren venezianischer Herrschaft geprägt. In den alten Herrenhäusern haben sich längst schicke Modeboutiquen einquartiert. Am Arimondibrunnen halten abends die Liebespaare Händchen.

Für Nachteulen mit Stil: Mykonos

Blendend weiß säumen kubische Häuser mit bunten Geländern enge, gewundene Gässchen: Das Kykladenstädtchen Mykonos ist bilderbuchschön und seit mehr als 50 Jahren Treffpunkt der Party-Hungrigen aus aller Welt. Kein Neubau verschandelt das Bild. Juweliere und Designer laden zum Einkaufsbummel ein. Selbst in den Jahren der tiefsten Krise ließ sich auf Mykonos niemand den Spaß verderben, geschweige denn jetzt, wo es wieder besser geht. Bunt beleuchtete Jachten schaukeln im Hafen von Mykonos-Stadt. In den Szenebars trifft man sich zu Klassik und Jazz beim Sonnenuntergang, auf Dachterrassen werden nachts Champagner-Partys gefeiert. Tagsüber fährt man mit Badebooten zu Sandstränden wie dem Paradise oder dem Super Paradise Beach, die kleidungsmäßig halten, was ihr Name verspricht. Legendär und entsprechend teuer sind dort der Beach Club Jackie O., einer der klassischen Elite-Hangouts der Insel, und Diskotheken wie das Cavo Paradiso. Während sich die Reichen und Schönen am frühen Abend in Stimmung bringen, wird der Blick von der Terrasse über Mykonos-Stadt immer pittoresker. Vor den berühmten Windmühlen haben sich Hunderte zum Sundowner versammelt. Am Horizont flackern die Lichter der Nachbarinseln. Nach und nach gehen unten in der Altstadt mit den berühmten Kapitänshäusern von Little Venice die Laternen an. Jetzt kann die Nacht beginnen.

Für Romantiker: Korfu

Korfu war Sisis Sehnsuchtsinsel. Österreichs Kultkaiserin verliebte sich bereits vor mehr als hundert Jahren unsterblich in die grünste Insel Griechenlands. Kaum ein Korfu-Gast lässt sich den Besuch des herrlich kitschigen Sisi-Schlosses hoch über der Ostküste der Insel entgehen. In ihrer grenzenlosen Griechenland-Verehrung taufte die Kaiserin den schneeweißen Palast „Achilleion”, nach ihrem jungen Lieblingsgott Achill. Heute kann auf Korfu jeder sein Urlaubsglück finden. Viele Fähren legen auf ihrem Weg nach Griechenland zunächst in der Inselhauptstadt an. Zwei mächtige Festungen begrenzen die Altstadt, die Gassen im Cambiello-Viertel sind besonders ursprünglich. Vom Abendcafé auf dem Dach des Hotels Cavallieri in der Südwestecke der Esplanade ist der Blick über die Stadt einfach märchenhaft. Aber wer heute auf Korfu Urlaub macht, sollte sich wenigstens für ein paar Tage einen Wagen mieten. Nur so erschließt sich die ganze Vielfalt dieser Insel: der Silberglanz von vier Millionen Olivenbäumen, das unwirkliche Türkis der Felsküste bei Paleokastritsa, das putzig weiße Kloster Bellavista und die goldgelben Sandstrände von Sidari. Wer dort durchs berühmte Felsentor „Canal d'Amour” schwimmt, kommt angeblich bald zu Glück in der Liebe. Und wer schon verliebt ist, darf sich anschließend küssen.

(16.05.2018, srt)

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