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So erlebt man Prag am schönsten: Mit schneebedeckten Dächern und dem winterlichen Flair, der die Tschechische Metropole durchzieht

So erlebt man Prag am schönsten: Mit schneebedeckten Dächern und dem winterlichen Flair, der die Tschechische Metropole durchzieht

StädtereisenEchte Top-Städte für erlebnisreiche Kurztrips

Manchmal reichen Geld und Zeit einfach nicht für eine weite und lange Reise und manchmal verspürt man sogar eher Lust, einen kurzen Städtetrip in nähergelegene Länder und Städte zu machen und dort vielleicht auch nur wenige Tage zu verbringen.

Allerdings wollen die meisten Reisenden die Zeit in der entsprechenden Stadt dann möglichst effizient nutzen. Das heißt: Viel sehen, viel machen, viel erleben. In welchen Städten (unter denen sich auch der ein oder andere Geheimtipp verstecken dürfte) in kurzer Zeit besonders viel erlebt werden kann, verraten wir in diesem Beitrag.

Prag

Vor allem für alle Hauptstädter, Leipziger oder Dresdener oder diejenigen, die irgendwo im Osten Deutschlands wohnen, grundsätzlich aber auch für alle anderen Reisehungrigen mit kleinerem Budget, eignet sich kaum ein Städtetrip so hervorragend, wie jener nach Prag. Die Hauptstadt Tschechiens ist eine in altmodischem Charme pulsierende Millionenmetropole, die man praktischerweise auch zur Winterzeit absolut genießen kann. Gerade, wenn an kalten Tagen die pflasterbedeckten Straßen und die Jahrhunderte alten Gebäudedächer mit einem Hauch Schnee bedeckt sind, entfaltet die Stadt einen ganz besonderen Zauber.

Außerdem gibt es, da sind sich doch viele, die Prag besucht haben, einig, in der Stadt eines der besten Biere der Welt. Am besten schmeckt das Tschechische Bier natürlich in einer traditionellen alten Bierschenke. Das kann die berühmteste von ihnen, die "U zlatého tygra" sein, die nicht weit vom Altstädter Ring entfernt ist, es gibt aber auch zahlreiche andere authentische Lokalitäten, die einen Besuch wert sind.

Für ein kulturelles Ausgleichserlebnis sorgen unter anderem das Prager Schloss, das Kunstgewerbemuseum und die Prager Rathausuhr.

Rom

Alle Wege führen nach Rom – das trifft auch auf den Weg zu, den man auf einem Kurztrip häufig einschlägt. Und das nicht ohne Grund: Rom hat einfach unglaublich viel zu bieten und lohnt sich, gerade bei gutem Wetter, eigentlich immer. Wie so ein dreitägiger Kurztrip nach Rom aussehen kann, haben wir in einem älteren Artikel schon einmal detailliert erläutert, weshalb wir hier nur noch einmal das Wichtigste zusammenfassen wollen. Was macht Rom so beliebt und spannend?

• In Rom gibt es an jeder Ecke gutes Essen: Beste Pizza, Pasta und Eiscreme sind Standard. Am leckersten wird es in der Altstadt, kleineren Straßen und abseits der Touristenmassen. Wie in jeder anderen Großstadt eigentlich auch.
• Ebenfalls fast an jeder Ecke finden sich beeindruckende Sehenswürdigkeiten, die sogar jeden Sightseeing-Phobiker hin und wieder zum Anhalten und Staunen zwingen. Sei es das beeindruckende Kolosseum, der Petersdom, der Trevi Brunnen, das Forum Romanum, das Pantheon oder seien es die Vatikanischen Museen – irgendetwas sollte hier jeden begeistern. Da ging es übrigens auch schon Goethe nicht anders: „Ohne die Sixtinische Kapelle gesehen zu haben, kann man sich keinen anschauenden Begriff machen, was ein Mensch vermag.“
• In Rom gibt es nicht nur zahlreiche große Modehäuser und Malls, es finden sich hier auch kleinere, unbekannte Shops, Schneidereien oder Second-Hand-Läden, die tollste Stoffe, Schnitte und Perlen der Mode im Angebot haben. Nicht umsonst sind die Italiener für ihre Mode so bekannt.
• Eine knappe halbe Stunde vom Stadtzentrum mit der Bahn aus in den Westen Richtung Fiumicino findet sich das Meer mit einem langen Badestrand. Auch wenn hier oft viel los ist – als Ausgleich zur Stadt und um etwas durchzuatmen, lohnt sich der kurze Ausflug allemal.

Nicht nur zur Weihnachtszeit ist Amsterdam eine Reise wert

Nicht nur zur Weihnachtszeit ist Amsterdam eine Reise wert

Amsterdam

Vor allem für junge Leute dürfte Amsterdam aus vorwiegend vier Gründen so attraktiv sein: Die Coffeeshops, das gute Essen, die Feierkultur und die Shoppingmöglichkeiten. Und tatsächlich bietet die Stadt in dieser Hinsicht so einiges, was man sich nicht entgehen lassen sollte. Amsterdam entfaltet seine Magie auch dann, wenn man von Laden zu Laden springt und sich vor allem in Innenräumen aufhält.

Für alle, die aber noch mehr von der Stadt sehen möchten, empfiehlt es sich zunächst, sich ein Fahrrad zu mieten und damit – auch, wenn das Wetter schlecht ist – von hier nach dort zu fahren. Denn die Stadt ist nun einmal prädestiniert dafür, dass man sich auf zwei Rädern fortbewegt und wer einmal in Amsterdam auf dem Rad saß, spürt auch erst so richtig das Flair der Stadt. Natürlich geht es einem vom Boot aus, auf Fahrt durch die Grachten, ähnlich, man ist natürlich aber nicht ganz so flexibel. Mit knapp 18€ für eine Tageskarte für alle öffentlichen Boote macht man aber dennoch nichts falsch.

Kulturell lohnen sich ein Besuch des Anne-Frank-Hauses, des Rijksmuseums, in dem die Werke zahlreicher alter Meister hängen, und tatsächlich auch des berühmt-berüchtigten Rotlichtviertels. Diese Dinge muss man mit eigenen Augen gesehen haben, um ihre Faszination zu begreifen.

Oxford wie man es sich vorstellt. Aber warum lohnt sich ein Städtetrip in die Studentenstadt?

Oxford wie man es sich vorstellt. Aber warum lohnt sich ein Städtetrip in die Studentenstadt?

Oxford

Kommen wir zu den Städtetipps, die vielleicht eher ungewöhnlich sind und fangen wir mit England an. Ein Kurztrip nach London lohnt sich natürlich immer, die meisten haben Englands Hauptstadt aber auch schon gesehen. Anders sieht es hingegen mit Oxford aus. Als Studentenstadt ist die Stadt nordwestlich von London weltweit bekannt, aber was Touristen hier so machen können, wissen die wenigsten.

Dabei ist es ganz einfach: Man orientiert sich daran, was die besagten Studenten eben so machen. Und das am besten in der Nacht auf den 1. Mai. Wer zum Feiern in den Mai Oxford besucht, erlebt ein jährlich stattfindendes und aufregendes Ritual: Seit mehr als 500 Jahren wird der Frühling hier feuchtfröhlich begrüßt. Unzählige junge Menschen und Studierende ziehen schon am Abend mit Champagnerflaschen und Tabletts voller Bier durch die High Street zum Magdalen College. Um sechs Uhr am Morgen wird dort ein Knabenchor bejubelt, der einen Lobgesang anstimmt. Wer dann Lust hat, seinen angetrunkenen Übermut auszuleben, kann von der Magdalen Bridge in den Fluss Cherwell springen – aber bitte nur, wenn der Pegel nicht zu hoch ist!

Übrigens ist der Frühling sowieso die perfekte Reisezeit für Oxford: Die Gärten der auch architektonisch sehenswerten Colleges blühen und die Studierenden können beim Rudern auf dem Cherwell beobachtet werden oder man schmuggelt sich in ihre Mai-Bälle hinein.

Grindelwald

Um ordentlich was zu erleben, muss aber auch gar nicht nach Übersee geflogen werden. Und eine andere Sprache muss man auch nicht unbedingt verstehen oder sprechen. Vorausgesetzt, man arrangiert sich mit dem Schweizerdeutsch. Das ist nämlich zwar meistens einigermaßen verständlich, für viele Deutsche aber anscheinend doch nicht unproblematisch. Aber keine Sorge: Die meisten Schweizer sind, wenn sie sich bemühen, "Schweizer Hochdeutsch" zu sprechen doch bestens verständlich.

Und das auch in Grindelwald, einer Stadt, oder besser gesagt, einem kleinen schweizer Ort, in den Berner Alpen und südöstlich der Hauptstadt. Vor allem für diejenigen, die die Schweiz noch nie so richtig erlebt haben, ist Grindelwald als erster Eindruck gleich das Ultimatum. Seele und Körper lassen sich am besten in der Nebensaison, also etwa im Frühling auffrischen, weil hier kaum Touristen unterwegs sind und man die Natur in vollen Zügen und in ihrer wahren menschenarmen Pracht erleben kann. Mit der Bergbahn geht es zum Jungfraujoch hinauf und dort auf unzähligen Wanderwegen durch die Berner Alpen. Am besten auch an der berühmten Eiger-Nordwand vorbei, die für ihre zahlreichen dramatischen Durchsteigungsversuche und Durchsteigungen bekannt geworden ist.

Und wem das viele Wandern noch nicht reicht, der kann sich etwa im Hotel auch noch so viel Gutes wie möglich tun. Ob das Pilates oder Hatha-Yoga ist oder einfach nur ein Gang in die Kräutersauna oder ins Massagezimmer – hier ist alles geboten, was den Kopf befreit und einen kurzen, aber intensiven Ausgleich zum Alltag darstellt.

Procida

Wenn es Italien sein soll, muss es nicht immer Rom sein. Und auch nicht Florenz. Unser letzter Tipp ist sogar ein Insel-Insidertipp: Bei einem Kurztrip nach Procida erlebt man die volle Ladung Italien und fühlt sich dabei mitunter sogar wie im Kino.

Denn auf der Insel im Golf von Neapel, die man von Neapel selbst aus oder von Rione Terra, westlich von Neapel, mit der Fähre zügig erreicht, finden sich nicht nur etliche Postkartenreife bunte Häuschen (einfach mal Procida googeln und losschmachten), Fischerboote und schmale Gassen, durch die Vespas düsen. Hier wurden tatsächlich sogar einige große Filme gedreht, deren Drehorte mit Hinweisschildern ausgestattet sind: "Der talentierte Mr. Ripley" oder der Klassiker "Der Postmann" sind wohl die bekanntesten davon.

An den Vulkanstränden ist man zum Baden oft tatsächlich alleine und beim Wandern über die Insel duftet es ab April nach Zitronenblüten. Eine echte Perle Italiens also und ein echter Geheimtipp für alle, die was erleben möchten, denen Rom aber zu touristisch und überfüllt ist.

( 23.01.2019 )

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