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Auf Hawaii ist das Wetter ganzjährig mit Tagestemperaturen von 24 bis 29 Grad C nahezu perfekt

Auf Hawaii ist das Wetter ganzjährig mit Tagestemperaturen von 24 bis 29 Grad C nahezu perfekt

Hawaii-Reise Trauminseln am anderen Ende der Welt

Von den 137 Hawaii-Inseln sind nur sechs für Urlauber zugänglich. Jede von ihnen hat ihren unverwechselbaren Charakter und diesen besonderen Zauber, nach dem wir uns ein Leben lang sehnen.

Oahu: Charmeoffensive im Paradies

Hawaiis Hauptinsel mit der Metropole Honolulu ist für die meisten Besucher erster Berührungspunkt mit Hawaii. Die amerikanisch anmutende Skyline und die breiten Stadtautobahnen wirken keineswegs ernüchternd. Zu betörend ist der Duft exotischer Blüten in der Luft, zu anmutig tänzeln die hohen schlanken Palmen im Wind und zu ansteckend ist das lässige Flair, das einen von der ersten Sekunde anspringt. Dank des (durch elf Stunden Zeitunterschied unvermeidlichen) Jetlags ist der Neuankömmling schon vor Sonnenaufgang aus den Federn und mischt sich im Ala Moana Beach Park neben dem Yachthafen unter die Frühsportler,­ Jogger, Walker, Skater, Radfahrer, Ruderer, Tai-Chi-, Pilates-, Yoga oder Zumba-Gruppen. Er sieht den Stand-up-Paddlern und den Surfern zu, die sich da draußen auf einem Fleck in Meer zusammenrotten und auf die Welle warten. Zum berühmten Waikiki-Strand ist es nur ein kurzer Fußmarsch. Schon in den 1920er-Jahren geriet Waikiki zum Sehnsuchtsziel, nachdem das rosafarbene Royal Hawaiian Hotel in den feinen Sand gesetzt und zur Top-Urlaubsadresse für Hollywood-Größen, gekrönte Häupter und Staatsmänner avancierte. Rockstars feierten wilde Partys, und Elvis Presley wohnte hier während des Drehs zu dem Schmachtfetzen »Blue Hawaii« aus dem Jahr 1961. Wer die wahren Meister der Monsterwellen kennenlernen möchte, der begibt sich an die Nordküste, die sich gut in eine Inseltour mit dem Leihwagen einschließen lässt. Die Strände sind beste Logenplätze, um den Crack bei ihrem Ritt über 15 Meter hohe »Jaws« zuzusehen.
Tipp: eine Fußwanderung zum Diamond Head, dem uralten Vulkankrater am südöstlichen Ende von Waikiki, mit herrlichem Blick über Strände und Hügel von Honolulu.

Kauai: Grüner wird?s nicht

Auf der Suche nach der perfekten Location für seinen Dinosaurier-Thriller »Jurassic Park« fiel die Wahl von Starregisseur Steven Spielberg auf Kauai, die älteste, westlichste, grünste und wildeste Hawaii-Insel. Die »Garteninsel« ist über weite Teile von dichtem Regenwald überzogen und unzugänglich. Die zerklüftete, dramatisch schöne Napali-Küste mit ihren grün bewachsenen Steilfelsen zählt zu den spektakulärsten ihrer Art. Man kann sie auf Wanderwegen erobern, vom Helikopter oder von Bord eines Schiffs aus erleben. Lieblich gibt sich Kauai um den Urlaubsort Princeville mit seinen Top-Golfplätzen und Traumbuchten. Die anbetungswürdige Hanalei Bay war schon oft Filmkulisse, etwa beim George-Clooney-Streifen »The Descendants«. Im Süden der Insel begeistert der feinsandige Poipu Beach Strandliebhaber. Dort halten auch gerne riesige Mönchsrobben ihren Mittagsschlaf.
Tipp: Ausflug zum Waymea Canyon, dem »Grand Canyon des Pazifiks«. Von den Aussichtspunkten der insgesamt 22 Kilometer langen, 1,6 Kilometer breiten und 1097 Meter tiefen Schlucht bietet sich ein traumhafter Blick auf Bergspitzen und zerklüftete Klippen bis weit ins Inselinnere hinein.

Big Island: Urlaub bei den Urgewalten

Der jüngste Ausbruch des Kilauea Vulkans im Mai 2018 hat wieder einmal bewiesen: Was die Urgewalt der Natur betrifft, kann keine Insel mit Big Island mithalten, der mit 10000 Quadratkilometern größten Insel des Archipels. Karge, dunkle Kraterlandschaften prägen weite Teile der Insel, die aus dem Feuer von fünf riesigen Vulkanen entstanden ist. Daneben überrascht Big Island mit Wüste und Regenwald, grünen Tälern, vereinzelt weißen Sandstränden und schwarzer Lava. Vier Weltklasse-Golfplätze stehen zur Auswahl. Zahlreiche Rennradfahrer bevölkern die Straßen; einige der Sportler trainieren für den Iron Man, den berühmtesten Triathlon der Welt. Beim letzten Iron Man machte der Deutsche Patrick Lange nicht nur als Sieger Schlagzeilen, sondern auch mit seinem Heiratsantrag, den er seiner Freundin hinter der Ziellinie machte. Strände gibt es nicht so inflationär wie auf den anderen Inseln. Die schönsten findet man an der Kona-Küste, wo sich auch die besten Hotels etabliert haben, zum Beispiel die beiden Mauna Kea Resorts.
Tipp: Helikopter-Rundflug über den Hawaii Volcanoes Nationalpark mit eindrucksvollen Einblicken in die feuerspeienden Vulkankrater.

Maui: Strandgeplänkel der Hollywood-Beautys

Das Timing ist perfekt: Sunset, den Mai Tai in der Hand, der Blick an den Horizont geheftet, wo sich der rotglühende Feuerball anschickt, gleich wegzutauchen. Da schraubt sich ein riesiger Buckelwal aus der Wasseroberfläche empor und taucht nach einer halben Drehung wieder ein. Hawaii, das ist der Platz, wo die Meeresriesen sich paaren und ihre Jungen großziehen, bevor es im Sommer wieder tausende Kilometer nördlich nach Alaska geht. Maui hat sich vom Hippie-Aussteiger-(Lebens-)Künstler-Refugium zur bevorzugten Spielwiese des internationalen Jet-Sets gemausert. Man braucht nur einmal die bunten Blätter aufzuschlagen. Die meisten Bikini-Fotos von Hollywood-Stars und Supermodels wurden an den vielen Traumstränden von Maui geschossen. Wie anmutig die Insel ist, wird bei einer Inselrundfahrt schnell klar. »The Road to Hana« heißt die berühmte Straße, die von Kahului entlang der Nordküste nach Hana führt. Die Straße mit unzähligen Haarnadelkurven führt über 50 Brücken durch eine verwunschene Dschungelwelt.
Tipp: Sonnenaufgang auf dem 3055 Meter hohen Gipfel des Haleakala-Vulkans erleben. Dort oben leuchtet die Erde und beschert dem Betrachter magische, fast außerirdisch anmutende Momente.

Molokai & Lanai: Wiege des Hula

Kontrastprogramm gefällig? Dann ist man mit den beiden kleinen Inseln richtig bedient ? die allerdings unterschiedlicher nicht sein könnten. Das ländliche Molokai gilt als die »hawaiianischste« aller Inseln. Der Großteil der Bevölkerung stammt von den Ureinwohnern ab, es gibt keine Wolkenkratzer und keine Ampeln. Hier findet man den längsten Sandstrand, die höchsten Steilklippen und die einsamsten Wanderpfade des gesamten Archipels. An der Südküste sind noch viele Fischteiche zu sehen, die vor rund 800 Jahren aus Steinen und Korallen angelegt wurden. Ein Wanderweg durch das wunderschöne grüne Halawa Valley führt zu den 75 Meter hohen Moaula Falls. Angeblich wurde auf Molokai der Hulatanz geboren. Die nur 29 Kilometer lange Insel Lanai war einst die größte Ananasplantage der Welt und im Privatbesitz der Firma Dole. Bis in den 1980er-Jahren die Ananas-Produktion nach Fernost verlagert und das nur 29 Kilometer lange Eiland für den Luxustourismus umgerüstet wurde. Zwei edle Urlaubsresorts und zwei Top-Golfplätze sind für eine gut betuchte Klientel ein wahres Shangrila.
Tipp: Besuch des Garden of the Gods bei Sonnenuntergang. Der Göttergarten außerhalb von Lanai City ist ein Labyrinth roter Lavafelsen und wundersam geformter Steine, die der Sage nach von Göttern verstreut wurden.

Weitere Informationen:

Anreise: Flüge Frankfurt-Honolulu ab ca. 750 Euro. Die meisten Verbindungen führen über Los Angeles oder San Francisco. Flugdauer ca. 24 Stunden.
Klima: Das Wetter ist ganzjährig nahezu perfekt, mit Tagestemperaturen von 24 bis 29 Grad C, im Sommer etwas wärmer. Wassertemperatur 20 bis 27 Grad C.
Preisbeispiel: 12-tägige Mietwagenreise Maui, Kauai und Big Island. Pro Person im DZ ab 1419 Euro, inkl. Übernachtungen, innerhawaiianische Flüge, Mietwagen und eine Whale Watching Tour (Canusa). 11-tägige Mietwagentour »Exotisches Hawaii« mit Oahu, Big Island und Maui ab 1615 Euro pro Person inkl. Mietwagen, 10 Übernachtungen, innerhawaiianische Flüge und Flughafentransfer auf Oahu.
Allgemeine Infos: www.gohawaii.com/de

( 09.11.2018, srt )

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