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Der Markt für Kreuzfahrten wächst jedes Jahr und verzeichnet stetig neue Rekordzahlen

Der Markt für Kreuzfahrten wächst jedes Jahr und verzeichnet stetig neue Rekordzahlen

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Kreuzfahrten So wird die Reise auf See günstiger

Mit einer Kreuzfahrt verbinden die meisten Reisenden Luxus und Exklusivität. Dementsprechend erwarten sie auch hohe Preise für diese Art des Urlaubs. Tatsächlich ist die Kreuzfahrt oftmals alles andere als preiswert.

Nicht nur die Gebühren für gut ausgestattete Kabinen sind hoch, auch die Nebenkosten können den Reisepreis schnell in die Höhe treiben. So fallen beispielsweise bei Kreuzfahrten immer noch Roaming-Gebühren an und auch der Rest der Reise ist oft kein günstiges Vergnügen: Eine Flasche Wein, ein paar Souvenirs, einige Fotos vom Bord-Fotografen und ein Friseurbesuch vor dem Captain’s Dinner treiben den Reisepreis schnell um mehrere Hundert Euro in die Höhe. Nichtsdestotrotz müssen auch Sparfüchse nicht unbedingt auf eine Kreuzfahrt verzichten. Es gibt mittlerweile einige Möglichkeiten, um bei der Kreuzfahrt Geld zu sparen – sowohl bei der Buchung der Reise als auch an Bord.

Durch steigende Passagierzahlen fallen die Preise

Der Markt für Kreuzfahrten wächst jedes Jahr und verzeichnet stetig neue Rekordzahlen. Besonders beliebt ist das westliche Mittelmeer, aber auch das östliche Mittelmeer und die Region Nordland mit der Ost- und Nordsee erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Die Reedereien bauen in immer kürzer werdenden Abständen neue Schiffe, um dem Kreuzfahrtboom gerecht zu werden. Dennoch fallen die Preise für die Urlauber durch die steigenden Passagierzahlen.

Last-Minute-Angebote bieten Ersparnisse von bis zu 70 Prozent

Unterdessen ist das Angebot nämlich so groß, dass nicht immer alle Kabinen gefüllt sind. Aus diesem Grund ist es wenig verwunderlich, dass auch Kreuzfahrten unterdessen als Last-Minute-Reisen angeboten werden. Deshalb gilt für die Buchung einer Kreuzfahrt dasselbe wie bei einer Hotelreservierung: Je flexibler der Urlauber ist, desto günstiger wird der Reisepreis. Genügt statt der Außenkabine mit Balkon auch eine Innenkabine, ist man bei der Routenwahl flexibel und kommt man zudem auch noch mit einem kurzfristigen Reisetermin zurecht, so lässt sich der Preis enorm senken. Kurzentschlossene und Sparwillige können zum Beispiel bei seetours.de Costa Last-Minute-Kreuzfahrten buchen, die allesamt schon in den nächsten zwölf Wochen beginnen. Dabei gilt aber: Wer Last Minute in See stechen möchte, sollte nicht nur flexibel, sondern auch schnell bei der Buchung sein. Je kurzfristiger der Reisetermin ist, desto begrenzter ist in der Regel auch das Kontingent an freien Reiseplätzen. Prinzipiell lohnt es sich aber immer, nach Stornokabinen oder Restkabinen zu suchen, wenn eine Kreuzfahrt gebucht werden soll. So bezeichnen die Reedereien ihre Restplätze. Diese werden über Reisebüros und Online-Portale an Interessenten vergeben. Auf diese Weise lassen sich die Reisekosten um 50 bis 70 Prozent senken. Allerdings sollten Reisewillige vor der Buchung eines solchen Angebots die Inklusiv-Kosten genau überprüfen und sich über eventuelle zusätzliche finanzielle Belastungen informieren.

Auf das Kleingedruckte achten

Natürlich versuchen die Reedereien dennoch häufig, die niedrigen Kreuzfahrtpreise auszugleichen. Nicht selten sind daher folgende Phänomene zu beobachten:

  • Höhere Getränkepreise
  • Teurere Spezialitätenrestaurants
  • Automatisch berechnete Service-Gebühren statt Trinkgeld-Empfehlungen
  • Höhere Preise für Shuttle-Busse im Hafen
  • Höhere Gebühren für Landausflüge
  • Kürzere Liegezeiten im Hafen, damit mehr Zeit an Bord verbracht wird
  • Geringere Fahrtgeschwindigkeit, um Treibstoffkosten einzusparen

Wer die passende Kreuzfahrt sucht, sollte daher immer genau die Details überprüfen und das Kleingedruckte lesen, damit sich die vermeintlich günstige Reise nicht doch als Kostenfalle entpuppt.

Landausflüge kosten extra

Die Anreise zum Schiff und die Abreise vom Schiff sind im Preis für eine Kreuzfahrt oft inklusive. Allerdings kosten die Landausflüge in den zahlreichen Häfen der Route immer extra. Dieser Kostenfaktor sollte nicht unterschätzt werden. Wer die Landausflüge direkt über die Reederei bucht, zahlt zwar mehr Geld, genießt dafür aber allerhand Vorteile wie eine deutschsprachige Reiseleitung, eine komfortable Hin- und Rückfahrt zu allen interessanten Highlights und ein hohes Maß an Sicherheit. Nicht immer sind die Landausflüge ihr Geld aber wirklich wert. Daher ist es empfehlenswert, vor der Buchung die Bewertungen der Landausflüge im Internet zu lesen und nur die Ausflüge zu buchen, die von vielen Urlaubern empfohlen werden. So wird das Risiko dafür minimiert, sich später über unnötig ausgegebenes Geld zu ärgern.

Noch preiswerter werden Landausflüge, wenn die Passagiere sie auf eigene Faust organisieren. Vorher sollte man jedoch Informationen über die Sicherheit auf den Straßen einholen, damit man am Ende nicht an der falschen Stelle spart. Auch die Taxi- und Café-Preise sind dabei interessant, denn sie können die Kosten ebenfalls unerwartet in die Höhe treiben. Außerdem sollte man sich vor dem Landgang genau informieren, welche sehenswerten Orte es gibt und welche Zeit die Besichtigung in Anspruch nimmt, damit man die zur Verfügung stehende Zeit optimal ausnutzen kann.

Auch an Bord kann Geld gespart werden

Sparfüchse sollten immer durchrechnen, ob die Getränkepakete an Bord sich für sie wirklich lohnen. Ein sogenanntes Sodapaket rechnet sich oft nur für Vieltrinker, während Weinpakete für regelmäßige Weintrinker eine günstige Wahl darstellen. Außerdem sollten Schnäppchenjäger auf Fotos vom Bordfotografen verzichten, keine Souvenirs kaufen und die Mobiltelefone nur an Land nutzen. So lassen sich die Zusatzkosten minimieren.

(05.07.2017, rp)

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