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Mit etwas Know-how kann man dem Glück auf die Sprünge helfen und einen günstigen Flug buchen

Mit etwas Know-how kann man dem Glück auf die Sprünge helfen und einen günstigen Flug buchen

Günstige Flugtickets Zehn Tipps für einen günstigen Flug

Fliegen ist heute so günstig wie nie. REISE-PREISE.de gibt die besten Tipps zum preiswerten Flugticket.

Für 9,95 Euro nach London, für 243 Euro nach New York: Fliegen ist heute so günstig wie noch nie. Ein bisschen Glück gehört natürlich dazu, die Top-Schnäppchen zu finden. REISE-PREISE.de nennt die zehn wichtigsten Tipps für wirklich günstige Flugreisen.

Tipp 1 heißt frühzeitig buchen. Und früh bedeutet mindestens acht Wochen vor Abflug, bei den klassischen Billigfliegern am besten sofort nach Freischaltung des Flugplans, also ein Jahr und länger im Voraus! Denn die in der Werbung angepriesenen Ein-Euro-Tickets gibt es zwar, aber sie sind ruckzuck weg - danach wird es gewöhnlich von Woche zu Woche teurer. Kurz vor dem Reisetermin gibt es dann häufig wieder Abschläge. Wenn noch Plätze frei sind, werden die mit Rabatten an den Mann gebracht. Besser ist es, rechtzeitig zuzuschlagen, als sich auf ein solches Lotteriespiel einzulassen.

Tipp 2 ist der aufwendigste: Jetzt geht es daran, Preise zu vergleichen. Bei der Schnäppchenfahndung helfen Preissuchmaschinen wie www.World-of-Flights.de. Doch auch die sollte man besser wieder gegeneinander antreten lassen. Wer mehrere Vergleichsseiten heranzieht, der spart im Schnitt 27 Prozent gegenüber dem erstbesten Angebot, hat die Stiftung Warentest schon vor Jahren ermittelt. Meist etwas teurer als die Preissuchmaschinen sind laut den Berliner Testern Online-Reisebüros wie Expedia, Opodo und fluege.de.

Tipp 3 reizt die Besonderheiten der einzelnen Preisvergleichs-Websites aus. Jede hat ihre individuellen Stärken, und die gilt es zu nutzen. “Kayak Mix” zum Beispiel kombiniert aus mehreren Einzelflügen ein Gesamtpaket aus Flügen und Flugzeiten, die von einem Anbieter nicht verfügbar wären. Skyscanner ermöglicht unscharfes Suchen - zum Beispiel den Preisüberblick von allen norddeutschen Flughäfen in die Karibik. www.World-of-Flights.de hat eigene Tasten für Flüge mit einem guten Verhältnis von Preis und Reisedauer sowie für flexible Terminsuche aus Hin- und Rückflugzeitpunkt. Und Check24/flug listet den aktuellen Preisverlauf für einen gesuchten Flug über den gesamten Monat. So sieht man schnell, wie viel Geld sich durch die Wahl eines anderen Zeitpunkts sparen ließe.

Tipp 4: Wer fliegt denn da? Oft ist es zusätzlich sinnvoll, für die gewünschte Strecke alle Fluggesellschaften zu recherchieren, die sie bedienen. Das beantwortet z.B. die kanadische Webseite www.airlineroutemaps.com. Und in der englischen (!) Version von Wikipedia (en.wikipedia.org ) findet man bei fast allen Flughäfen der Welt eine aktuelle Liste der von dort direkt angeflogenen Ziele und der entsprechenden Airlines. Bei Kayak.com kann man zudem mit der Option “Explore” einen “Heimatflughafen” angeben und von dort für einen bestimmten Zeitraum gleich alle angeflogenen Ziele mit Ab-Preisen sehen.

Tipp 5: Was kostet's bei der Airline direkt? Preisvergleichswebseiten finanzieren sich, indem sie die günstigsten gefundenen Flüge selbst vermitteln. Das ist grundsätzlich nicht verwerflich; doch bevor man so bucht, sollte man immer auch einen Blick auf die Homepage der Airline selbst werfen. Billig-Airlines geben üblicherweise keine Reisebüroprovision – da bleibt dem freien Verkäufer nichts anderes übrig, als seine Marge aufzuschlagen oder die Billigairline gleich gar nicht zu listen. Deshalb sind die Tickets oft direkt am billigsten. In Reisebüros ist eine Servicegebühr von zehn bis 30 Euro pro Buchung üblich.

Tipp 6: Um die Ecke denken. Manchmal sind Umsteigeflüge günstiger als der direkte Weg. Kenner sparen mit zwei kombinierten Fernflügen bis zu 50 Prozent gegenüber dem Direktflug: vom Heimat-Airport zum Beispiel nach London und weiter mit einem anderen Billigflieger. Für Anfänger ist das aber nichts: Denn verpasst der Passagier einen Anschlussflug, dann hilft ihm niemand. Nur wenn beide Strecken auf einem Ticket stehen, dann muss die Fluggesellschaft für die Ersatzbeförderung aufkommen. Umsteigeflüge mit Anschlussgarantie gibt es neuerdings übrigens sogar von Easyjet (www.easyjet.com/de/worldwide), das Gepäck wird dabei allerdings nicht durchgecheckt. Die Mindestumsteigezeit beträgt zweieinhalb Stunden. Die Preise beginnen bei 75 britischen Pfund oneway z.B. nach Fort Lauderdale.

Tipp 7: Zusatzkosten vermeiden! Ausgehend von den Billigfliegern hat sich mittlerweile in der gesamten Flugbranche eine absurde Aufpreismentalität etabliert. Selbst fürs Zahlen muss man heute zahlen - bis zu 80 Euro werden für Buchungen per Kreditkarte verlangt. Eine Zahlungsweise muss aber immer aufpreisfrei sein, bei Lufthansa ist dies das Lastschriftverfahren. Gepäck ist heute fast überall aufpreispflichtig, also vergleicht der sparsame Reisende, wie viel er als Handgepäck mitnehmen kann - bei einigen United-Airlines-Tarifen sind das nur zwei Kilogramm, bei British Airways dagegen 23 Kilogramm. Meist wird man trotzdem den einen oder anderen Koffer dazu buchen müssen. Wichtig: außer den Kofferpreisen auch das zulässige Höchstgewicht des Gepäcks checken.

Tipp 8: Vor der Buchung alles nochmal kontrollieren. Ist die Endsumme die erwartete oder haben sich im Lauf der Buchungsschritte versteckte Versicherungen oder andere Extraleistungen eingeschlichen, die man gar nicht wollte? Stimmen die Termine von Hin- und Rückflug genau? Spätere Änderungen gehen garantiert ins Geld und sind bei Billigfliegern oft überhaupt nicht möglich. Ist es wirklich das richtige Ziel? London hat z.B. fünf Flughäfen, bei den weiter entfernten sollte man auch den Preis für den Transfer vom Flughafen zur Stadt einrechnen; sonst wird der Bus teurer als das Flugticket. Vor allem Lowcoster wie Ryanair verkaufen gern Airports auf der grünen Wiese wie Hahn im Hunsrück als "Frankfurt (West)".

Tipp 9: Auch mit dem Ticket in der Tasche lässt sich noch sparen. Etwa auf dem Weg zum Flughafen, dahin fährt der preisbewusste Reisende günstig per Rail & Fly und spart sich damit sowohl das Auto als auch den teuren Parkplatz. Apropos Flughafenparkplatz: Im Internet vorausgebucht kostet der oft nur die Hälfte. Den Billigflieger besteigt der Kenner schließlich nicht zu hungrig: Ein Sandwich bei Easyjet & Co. kostet leicht fünf oder sechs Euro. Aber Butterbrot und Zeitung selber mitzubringen, ist kein großer Aufwand.

Tipp 10: Wer sparen will, der muss pünktlich sein. Denn gewartet wird in der Fliegerei nicht. Die Airlines fliegen so schnell wie möglich nach der Landung wieder los und machen unerbittlich immer früher den Check-in-Schalter am Gate zu – auch wenn man bereits seit einer halben Stunde in der Schlange am Sicherheits-Check stand. Die meisten Billig-Airlines vergeben außerdem keine festen Sitzplätze. Wer extra dafür bezahlt, der darf als erster in die Maschine und sich den besten Platz aussuchen. Familien mit kleinen Kindern dürfen immerhin kostenlos früher an Bord.

(23.05.2018, srt)