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Da blühen Traveler-Herzen auf: die urigen Strandhütten der »Evergreen Bungalows« auf Sansibar

Da blühen Traveler-Herzen auf: die urigen Strandhütten der »Evergreen Bungalows« auf Sansibar

Ein Bungalow unter Palmen Traumurlaub wie vor dreißig Jahren

Schwelgen auch Sie manchmal in Erinnerungen an schöne, einfache Hüttenurlaube in den 80er und 90er Jahren? Auf Koh Samui, in Goa oder anderswo in Asien? Dieses Feeling können Sie auch heute noch erleben. Bezahlbar ist der Traum immer noch und es geht meist ungleich komfortabler zu.

THAILAND war in den siebziger und achtziger Jahren die erste Adresse für den gelungenen Hüttenurlaub – und ist es immer noch. Zwar haben sich die Preise vervielfacht, doch sind selbst die einfachsten Bungalows weitaus komfortabler als früher.

Der Bottle Beach an der Nordküste von KOH PHANGAN ist der Inbegriff eines Backpacker- Traums. Eine Handvoll Hüttenanlagen mit angeschlossenen Restaurants, in denen immer noch Banana Pancakes und Vegetable Fried Rice serviert werden. Der helle Sandstrand ist abgelegen, traumhaft und bis auf ein paar Ausflugs- Longtails den Gästen überlassen, die es bis hierhin geschafft haben. »Smile Bungalows« bietet 27 Bambushütten mit Fan, Balkon mit Hängematte und hübschem Bad (0066-92-6566567, www.smilebungalows.com, Bung. € 14–24).

An der Ostküste von KOH PHANGAN liegt ein abgeschiedener Beach mit dem Namen Haad Sadet, der nur über eine abschüssige Piste zu erreichen ist. Das »Mei Pen Rai« (0066-93- 9598073, www.thansadet.com) war eines der ersten Resorts auf Koh Phangan. Die einfachen Bungalows, die zum Teil auf Stelzen zwischen den Felsen thronen, haben immer noch den Charme der ersten Stunde. Neben dem Restaurant mündet ein kleiner Fluss in die kleine Bucht, der ein Stück weiter oben im Dschungel Wasserfälle speist. Eine hölzerne Brücke führt zum Nachbarstrand Thong Reng. Acht verschiedene Kategorien von Hill (€ 15) bis Beach (€ 36).

Auf der Nachbarinsel KOH SAMUI geht es dann schon etwas komfortabler zu. Der Maenam Beach ist zwar schmaler als die Hauptstrände Chaweng und Lamai, hat aber wesentlich mehr Charme. Im Bereich vom »Maenam Resort« hat gefühlt jeder seine eigene Palme zum Drunterlegen. Die AC-Bungalows stehen in drei Reihen (nur geringer Aufpreis für direkte Strandlage!) in der gepflegten Gartenanlage, haben zur Veranda hin großzügige Schiebetüren. Auf der Restaurantterrasse gibt’s alles vom Frühstück bis zum letzten Bier zu vernünftigen Preisen (0066-77-247286, www.maenamresort.com, Bungalow am Strand € 42–92).

Seit gut 20 Jahren reisen Backpacker mit Longtail- Booten zur Halbinsel Railay bei KRABI. Hauptattraktion sind die herrlichen Strände, viele Traveler kommen aber auch, um in den malerischen Karstfelsen zu klettern. Bis heute führt keine Straße zur Halbinsel. Am meisten los ist an den Sonnenuntergangs-Stränden an der Westküste, ruhiger ist es an der Ostküste. Hier liegt rund zehn Fußminuten vom Fähranleger das »Railay Garden View Resort«. Die mit Bambus ausgekleideten Fan-Bungalows stehen am Hang und bieten einen Blick auf den Garten oder die Andamanensee. Zum Zentrum des Nachtlebens (mit Feuershows) kommt man problemlos zu Fuß (0066-88-7650484, www.railay gardenview. com, Bungalow € 41–57).

Inmitten der Andamanensee liegt die kleine Insel KOH JUM, auf der es irgendwie immer noch so zugeht, als hätte es in Thailand gar keine touristische Entwicklung gegeben. Wer nach so einem Ziel sucht und auf die»OonLee Bungalows« von Valerie und Oon stößt, darf sich glücklich schätzen. In der Bar lässt sich der Sonnenuntergang über Koh Phi Phi mit einem Sundowner begrüßen. Im Restaurant gibt es Thaiküche mit französischen Einflüssen. Ein herrlicher Ort zum Entschleunigen. Der günstigste Bungalow kostet in der Nebensaison € 16, der teuerste in der High Season € 105 (0066-87-2008053, www.kohjumoonlee bungalows. com).

Und jetzt noch eine Destination, die selbst noch Geheimtipp-Charakter hat: KOH PHAYAM liegt in der Inselwelt südlich von Myanmar, zwei Fährstunden südlich von Ranong. Auf der drei mal sechs Kilometer großen, autofreien Insel bewegt man sich zu Fuß oder per Mofa; es gibt weder ATMs noch Banken (genug Cash mitbringen!). Am Südende der großen Bucht Ao Kwai im Nordwesten liegt »Mr. Gao«. Die 15 Fan- oder AC-Holzbungalows haben große Balkone mit Liegen und zum Teil Meerblick. Am weißen Sandstrand lässt es sich in einfachen Deckchairs prima unter den Pinien abhängen, bevor man auf der offenen Restaurantterrasse mit dem Catch of the day den Abend ausklingen lässt (0066-86-2660223, www. mr-gao-phayam.com, Bung. € 31,50–79).



Bali – Kaum noch einfache Bungalowresorts

An der Südspitze von BALI eine Unterkunft zu finden, die dem Traumurlaub von damals ge - recht wird, ist nahezu unmöglich. Im »Suara Ombak« (0062-361-8957445, www.wavevoice. com) stimmt zumindest die Richtung. Das kleine Resort thront inmitten eines tropischen Gartens auf den Klippen hoch über der Travelerenklave Bingin südlich von Kuta. Im Angebot stehen sechs Bungalow-Unikate in traditioneller Bauweise. Doch guterGeschmack hat auf Bali seinen Preis: In der günstigsten Kategorie, den beiden Roundhouses, zahlt man US$ 65, im Crowsnest US$ 75. Drei der Bungalows (z. B. das Birdhouse für US$ 115) bieten einen tollen Blick auf das Meer. Der spektakuläre Sonnenuntergang lässt sich auch vom kleinen Pool aus erleben.

Wen es in die abgelegene Inselwelt der MOLUKKEN zieht, der findet auf Kei Kecil die wohl schönsten Strände der Region. Die Anreise hat es in sich: Nach Ankunft in Jakarta geht es per Flieger von Garuda oder Lion Air in 3,5 Std. nach Ambon und von dort in 90 Minuten weiter nach Kei Kecil (return ab € 335). Mit dem Taxi kommt man zum Strand Pasir Panjang im Dorf Ohoililir im Nordwesten der Insel. Dort wird’s so abenteuerlich wie in den 70ern: Man verpflegt man sich an Warungs (Imbissen), und es gibt nur eine Handvoll Unterkünfte, allen voran die schon seit 20 Jahren laufenden »Coaster Cottages«. Die Zimmer befinden sich in vier Wohnhäusern am Strand (das neueste von 2012). Für € 8,50 sorgt eine Frau aus dem Ort für Vollpension (0062- 81-343472978, http://coastercottages.wordpress. com, EZ/DZ mit Fan € 11–17).

Auf den Philippinen gibt es noch schöne Rückzugsorte

Auf der traumhaften Insel Sipalay auf den PHILIPPINEN hat sich der Schweizer Christian Reinwald ein nettes Kleinod geschaffen. Das»Sipalay Easy Diving & Beach Resort« auf Cebus Nachbarinsel NEGROS ist zwar ein Tauchresort, doch am langen, einsamen, palmenbewachsenen und schneeweißen Punta-Ballo-Strand kommen auch Badeurlauber auf ihre Kosten. Es gibt 22 Zimmer (fast alle mit AC) in gepflegten, cremefarbenen Steinbungalows mit gefliesten Terrassen, ein professionelles Tauch-Center, Massagen und ein gutes Restaurant (0063-917- 3000381, www.sipalay.com, Bung. € 29–72).

Auf der kleinen Trauminsel MALAPASCUA thront das »Tepanee Beach Resort« auf einer Landzunge oberhalb von gleich vier Stränden, davon eine kleine Privat-Bucht mit Holzliegen und einer Bar nur für Hotel-Gäste. Die Cottages (mit überdachten Balkonen, z. T. mit Meerblick) und Steingebäude mit den 25 Zimmern sind aus Naturmaterialien gebaut. Das Resort produziert sein eigenes Trinkwasser und demnächst mit einer Solaranlage auch eigenen Strom. Am schönsten ist der Ausblick vom ausgezeichneten italienischen Restaurant. Es gibt ein neues Spa, und Inhaberin Silvia ist Tauchlehrerin (0063- 323-170124, www.tepanee.com, EZ/DZ ab € 70 ÜF).

Kambodscha, Vietnam & Goa – Suchet, so werdet ihr finden

In KAMBODSCHA findet man auf den Inseln vor Sihanoukville eine »intakte« Backpackerwelt. Allen voran auf Koh Rong Samloem (45 Speedboat- Min. von Sihanoukville) und hier vor allem in der Saracen-Bucht mit einem vier Kilometer langen Sandstrand. Das »Natural Island Resort« 400 m südlich vom Fähranleger ist ein Holzhüttenresort der etwas besseren Art. Die 16 Fan-Hütten mit Veranda (davon eine Handvoll in erster Reihe) und das überdachte Strandrestaurant hinterlassen einen soliden Eindruck. Am Strand wird in runden Bambussesseln mit dicken Kissen gechillt. Abends wird am Strand gegrillt (00855-98-876632, http:// natural-island-resort.com, Hütte ab US$ 40 ÜF).

Vom Serendipity Beach in Sihanoukville fährt das Speedboot nach KOH TA KIEV (US$ 13). Das »Ten 103 Treehouse Bay« besteht aus einer Handvoll rustikaler Dschungel-Baumhäuser an einem Strand. Hier geht sehr spartanisch zu: Es gibt kein WLAN, statt fließend Wasser nur eine Eimer-Dusche und tagsüber keinen Strom – aber eine erstaunlich abwechslungsreiche Küche und eine Atmosphäre, in der jeder mit jedem quatscht – locker und entspannt (00855- 97-9437587, www.ten103-cambodia.com, Baumhaus US$ 20–25). Absolute Naturburschen übernachten für US$ 5 in der Hängematte!

VIETNAM ist kein klassisches »Bungalow-Land«. Eine Ausnahme macht das »Under the Coconut Tree«. Das Homestay liegt ein paar Fußminuten vom An Bang Beach entfernt, rund fünf Kilometer außerhalb von Hoi An. Man übernachtet in einfachen, aber schönen Bambus-Häusern mit Schlafsaal, Doppel- und Familienzimmern. Auch das offene Bar-Restaurant im tropisch eingewachsenen Garten setzt auf Bambus- und Holzmöbel. Das Personal ist so nett, so dass viele Gäste länger als geplant bleiben. Hoi An und die Umgebung sind mit Leih-Rädern oder Mopeds schnell erreicht (0084- 235-6516666, underthecoco nuttreehoian.com, EZ/DZ US$ 25–30, Schlafsaalbett US$ 8).

In INDIEN heißt es für den gechillten Strandurlauber meist GOA. Palolem Beach steht in der Gunst der Traveller ganz oben. Das »Bhakti Kutir« liegt in einem verwunschenen Dschungel-Garten zwischen Palolem und Patnem Beach, 150 m vom Meer entfernt. Beide Strände sind zu Fuß in etwa fünf Minuten erreicht. Die 22 sehr individuellen Hütten und Cabanas punkten mit Naturmaterialien, bunten Farben und liebevollen Details. Dazu gehören ein Bio-Restaurant, ein Open-Air-Yoga-Retreat und ein Massage-Center für ayurvedische Anwendungen. (0091-832-2643469, www.bhak tikutir. com, EZ/ DZ ab US$ 41).

TIPP Sansibar – Bungalowfeeling in Afrika

Ganz aus Naturmaterialien aus der Region gebaut sind die »Evergreen Bungalows« auf der tansanischen Ferieninsel SANSIBAR. Das fünf Kilometer nördlich von Paje in Bwejuu an der Ostküste gelegene Resort hat fünf zweistöckige Bungalows mit neun Zimmern am Meer und weitere vier »Bandas« im Garten. Die originellen Bauten haben palmblattgedeckte Dächer, hölzerne Terrassen, meist findet sich auch eine Hängematte. Nicht zum Achtzigerjahre-Preis zu haben, aber ein herr licher Ort zum Relaxen (00255-686-919081, www.zanzibarbungalows. de, EZ/DZ US$ 70–80 ÜF).

Passender Name: Die Hütten der »Evergreen Bungalows« versprühen exotisch-nostalgischen Charme

Autorin: Andrea Bonder, REISE & PREISE 3-2017

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