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Kurz zuhause anrufen, in die Mails schauen oder lieber das Telefon ganz ausstellen? Viele deutsche Urlauber sind sich nicht sicher, welche Handykosten im Urlaub anfallen können.

Kurz zuhause anrufen, in die Mails schauen oder lieber das Telefon ganz ausstellen? Viele deutsche Urlauber sind sich nicht sicher, welche Handykosten im Urlaub anfallen können.

Foto: Patrick Seeger

Handys im Urlaub Angst vor hohen Handykosten

Bei vielen Urlaubern reist das Handy mit. Vor horrenden Kosten beim Telefonieren oder Surfen fürchten sie sich trotzdem. Nicht überall ist die Sorge begründet.

Gut jeder zweite Handynutzer (52 Prozent) hat Angst vor zu hohen Kosten, wenn er im Ausland mobil telefoniert oder surft. Ein knappes Drittel (32 Prozent) nutzt das Handy dort deshalb gar nicht erst, wie aus einer Umfrage von TNS Infratest hervorgeht. 19 Prozent haben zumindest in EU-Ländern keine Bedenken, zum Handy zu greifen. Dort sind die Roamingtarife reguliert.

Nur 8 Prozent besorgen sich eine Prepaidkarte bei einem Mobilfunkanbieter im Urlaubsland, um billiger in die Heimat telefonieren zu können. Doch das ist nur eine Notlösung: Denn 70 Prozent wünschen sich günstigere Handygespräche vom Ausland nach Deutschland, ohne die SIM-Karte wechseln zu müssen. Im März waren 2011 Personen in Deutschland im Auftrag von E-Plus befragt worden. 1732 von ihnen besaßen ein Handy, 663 davon ein Smartphone.

Mehr als jeder Zweite (rund 54 Prozent) hat der Umfrage zufolge noch nie seinen Handyanbieter gewechselt. 38 Prozent aus dieser Gruppe sind mit ihrem Anbieter zufrieden, 36 Prozent haben noch keinen Anlass gesehen - nur 6 Prozent erscheint ein Wechsel zu kompliziert.

66 Prozent der Handynutzer können sich nicht vorstellen, in Zukunft komplett auf ihr Festnetztelefon zu verzichten und nur noch das Mobiltelefon zu benutzen - unter anderem deshalb, weil der Festnetzanschluss fester Bestandteil einer Internetflat (63 Prozent) oder Basis für den DSL-Zugang (62 Prozent) ist. 71 Prozent sehen darin aber ganz allgemein keinen Vorteil.

Die 34 Prozent, die sich vorstellen können, künftig nur noch mit dem Handy zu telefonieren, würden dies vor allem von einer Festnetz-Flatrate (86 Prozent), einer Sprachqualität wie im Festnetz und einer Ersparnis gegenüber der Festnetztelefonie (jeweils 83) abhängig machen.

Ein Smartphone benutzen 40 Prozent der Befragten, ein Tablet nennen dagegen erst 5 Prozent ihr Eigen. Wer mobil surft, ruft vor allem private E-Mails ab (84 Prozent) und schaut Internetseiten an (83). 58 Prozent nutzen Apps, die eine Netzverbindung voraussetzen, und 52 Prozent soziale Netzwerke. 41 Prozent lesen unterwegs auch ihre geschäftlichen Mails. Filme oder Musik streamen erst 22 Prozent mit ihren mobilen Geräten. 57 Prozent der mobilen Surfer sind mehrmals täglich im Netz unterwegs.

Die Mehrheit (48 Prozent) würde sich für ein Smartphone entscheiden, wenn die Anschaffung eines neuen mobilen Geräts anstünde. 42 Prozent würden ein klassisches Tastenhandy wählen.  



(07.09.12, dpa/tmn)

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