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Verglichen mit anderen Branchen, hat sich die Tourismuswirtschaft bereits früh mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt

Verglichen mit anderen Branchen, hat sich die Tourismuswirtschaft bereits früh mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt

Reisen Wie Tourismus­un­ter­neh­men vom Digi­ta­li­sie­rungs­schub profitieren

Reise- und Unternehmen der Tourismusbranche stellen sich die Frage, wie sie am besten auf die digiatlen Veränderungen reagieren können.

Die zahlreichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die in der jüngsten Vergangenheit aus Präventionsgründen notwendig waren, haben die Digitalisierung nicht nur in vielen Unternehmen, sondern auch bei zahlreiche Privatpersonen spürbar forciert. So wie Unternehmen Geschäftsreisen und Meetings durch Videokonferenzen ersetzen, nutzen inzwischen auch Privatleute und Vereine zunehmend digitale Kommunikationswege. Individuelle Informations- und Einkaufsgewohnheiten haben sich ebenfalls spürbar verändert und sind insgesamt deutlich "digitaler" geworden. Mit dem nun wieder zunehmenden Interesse an realen Begegnungen sowie privaten und geschäftlichen Reisen stellt sich für die Unternehmen der Reise- und Tourismusbranche die Frage, wie sie am besten auf diese zwischenzeitlich eingetretenen Veränderungen reagieren können.

Online-Sichtbarkeit ist bares Geld wert

Verglichen mit anderen Branchen, hat sich die Tourismuswirtschaft bereits früh mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt. So erfolgt bereits seit einigen Jahren ein großer Teil der Buchungen von Bahn- oder Flugtickets, Hotels, Mietwagen oder kompletten Urlaubsreisen online. Immer häufiger werden dabei mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets genutzt, sodass Reisebuchungen praktisch jederzeit und überall möglich sind. Wo früher noch ein persönlicher Besuch am Ticketschalter oder im Reisebüro notwendig war, genügen heute einige wenige Klicks, um die gewünschte Reise oder Übernachtungsmöglichkeit zu buchen. Daraus ergibt sich jedoch für Anbieter von touristischen Produkten oder Leistungen, dass sie mehr denn je zuvor auf ihre Sichtbarkeit in der virtuellen Welt achten müssen, wenn sie an vorhandenen Wachstumspotenzialen partizipieren möchten. Für das Jahr 2022 rechnen Experten und Branchenvertreter insgesamt wieder mit einem intensiveren Geschäft. Zumindest deuten die bisherigen Buchungszahlen auf eine ungebrochene Reiselust hin. Umso wichtiger ist es deshalb, dass sich die Anbieter rechtzeitig darauf einstellen und dafür sorgen, dass ihre potenziellen Kunden sie und ihre Angebote auch tatsächlich finden. Eine professionelle Analyse und gegebenenfalls Überarbeitung des eigenen Internet-Auftritts kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Dasselbe gilt für die Suchmaschinenoptimierung, denn die besten Reiseofferten nützen niemandem etwas, wenn sie nicht schnell und leicht gefunden werden. Um hier schnell wirkungsvolle Verbesserungen zu erreichen, empfiehlt es sich, eine professionelle Linkaufbau-Agentur zu beauftragen. Anderenfalls drohen in absehbarer Zeit sinkende Umsätze und ein Abwandern von Kunden zur Konkurrenz.

Staatliche Digitalisierungsförderung hilft kleinen und mittleren Betrieben

Investitionen in die Digitalisierung stärken zweifellos die eigene Wettbewerbsfähigkeit, doch gerade für viele kleine und mittlere Unternehmen sind sie zunächst einmal eine erhebliche finanzielle Belastung. Um auch mittelständischen und kleineren Unternehmen entsprechende Möglichkeiten zu geben, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz eigens ein spezielles Förderprogramm aufgelegt. Dieses steht Unternehmen aller Branchen offen, sofern sie wenigstens drei, aber nicht mehr als 499 Beschäftigte haben. Zudem müssen sie wenigstens mit einer eigenen Niederlassung in Deutschland präsent sein. Angesichts der großen Bedeutung der Digitalisierung für den Mittelstand und dessen Wettbewerbsfähigkeit hat die Bundesregierung das Budget ihres Förderprogrammes „Digital Jetzt“ 2021 noch einmal deutlich erhöht. Bis 2024 stehen nun knapp 250 Millionen Euro zusätzlich bereit, sodass wesentlich mehr Unternehmen als ursprünglich geplant von dieser Form der finanziellen Unterstützung profitieren können. Förderfähig sind dabei übrigens nicht nur Investitionen in neue IT-Infrastruktur und Software. Auch Maßnahmen, die der Qualifizierung der Mitarbeiter im Hinblick auf die Digitalisierung dienen, können durch Fördermittel aus diesem Programm mitfinanziert werden.

(14.02.2022, pl)