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Mit einfachen Tricks zum besten Platz

Mit einfachen Tricks zum besten Platz

Flugzeug, Hotel, KreuzfahrtWie sichere ich mir die besten Plätze?

Immer sind es die anderen, die im Hotel das beste Zimmer bekommen, im Flieger natürlich den Platz mit der Extra-Beinfreiheit und auf dem Schiff die Traumkabine. Wie machen die anderen das nur? Ganz einfach: Sie beherrschen einige einfache Tricks.

Der beste Platz im Flieger bleibt nicht lange unbesetzt, da heißt es früh zuzuschlagen. Am besten gleich bei der Buchung: Gegen eine Reservierungsgebühr von 5 bis 15 Euro pro Strecke bucht das Reisebüro bei Eurowings, Tuifly oder Condor die Sitzplätze fest ein, und der Urlaub in der besten Reihe beginnt bereits an Bord. Wer die Vorabreservierung versäumt hat, hat noch ein weiteres Mal gute Chancen: Fast alle Fluggesellschaften bieten 30 bis 24 Stunden vor Abflug einen Check-in im Internet und am Vorabend auch bereits im Flughafen an. Auch dann ist die Sitzplatzauswahl noch groß und die Koffer kann man ebenfalls schon abgeben. Das spart Stress am eigentlichen Flugtag. Übrigens: Sitzplätze mit besonders viel Beinfreiheit am Notausgang werden mittlerweile auch ausgelobt, das kostet zwischen 20 und 40 Euro pro Strecke. Nur die Plätze in der ersten Reihe können nicht reserviert werden: Die sind Müttern mit kleinen Kindern vorbehalten.

Zimmer mit Meerblick kann man ganz einfach aus dem Reisekatalog buchen, das kostet allerdings meist Aufpreis. Wer ein bestimmtes Zimmer im Auge hat, der bucht am besten über den Veranstalter, der das größte Kontingent im Hotel hat, denn dazu gehören stets auch die meisten Zimmertypen. Das Reisebüro kann ins Bemerkungsfeld der Buchungsmaske einen Zimmerwunsch eintragen, der allerdings unverbindlich bleibt. Eine Anfrage etwa eine Woche vor Anreise direkt ans Hotel erhöht die Chancen deutlich. Vor Ort heißt es dann schnell sein – Kenner nehmen möglichst den frühesten Flug am Tag und lassen das Gepäck erst einmal an der Rezeption stehen. Dann sehen sie sich in Ruhe das angebotene Zimmer an. Wenn es nicht gefällt, lässt sich sicher noch etwas ändern. Vermeiden sollte man eine Anreise in der Nacht, denn dass direkt vor dem Balkon die Lieferantenzufahrt und unten die Küche ist, sieht man dann erst am nächsten Morgen. Übrigens: Auch den Kampf um den Liegestuhl am Pool kann man sich sparen. Ein gutes Reisebüro weiß auch Hotels, wo jedes Zimmer seine nummerierte Liege hat. Bei einigen Hotels lassen sich inzwischen die Sonnenliegen auch reservieren.

Das Traumschiff für den Traumurlaub: Im Fernsehen sieht alles immer perfekt aus; in Wirklichkeit gibt es aber doch einiges zu beachten. Hauptregel: Alles steht im Kabinenplan – allerdings muss man den lesen können. Kreuzfahrtprofis suchen im Plan Aufzüge und Rezeption und wählen dann ein entferntes Zimmer, denn bei den Liften wird es erfahrungsgemäß laut. Bei Außenkabinen gilt das Gleiche für die Ankerkette: Wenn die nachts um zwei Uhr direkt neben dem Ohr heruntergelassen wird, dann steht auch der tiefste Schläfer senkrecht im Bett. Und die Passagiere, die ihre Kabinen unter dem Swimmingpool haben, bemerken Seegang gleich doppelt: im Magen und durch das Schwappen des Wassers über ihnen im Pool. Einen Platz im Restaurant kann man offiziell nicht reservieren, doch einen Wunsch – vom Reisebüro bei der Buchung weitergegeben – wird keine Reederei ignorieren. Beliebt bei den »jüngeren« Clubschiffen sind die Gourmetrestaurants – die Plätze dort sichert man sich am besten sofort bei Reisebeginn. Ein kleines Trinkgeld kann dabei wie auch sonst nicht schaden …

(17.09.2018, srt)

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