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Kinder spielen am Strand der Ausflugsinsel Koh Tub bei Krabi

Kinder spielen am Strand der Ausflugsinsel Koh Tub bei Krabi

Ganz entspannt am StrandSo planen Sie Fernreisen mit Familie und Kindern

Fernreisen mit Kindern. Da kommen schnell Zweifel auf. Geht das? Der lange Flug, mangelnde Hygiene, gefährliche Krankheiten, die Hitze... Doch wer es einmal gewagt hat, macht überwiegend positive Erfahrungen. Vorausgesetzt, man beherzigt ein paar grundsätzliche Dinge.

»Was, das tut ihr euren Kindern an?«, so der übliche Spruch, wenn Eltern erzählen, dass sie mit der Familie eine Fernreise planen. »Lange Flüge, Strapazen, ungewohntes Essen, gefährliche Krankheiten«, so die Argumentation. »Fahrt an die Ostsee, da haben Kinder alles, was sie brauchen«. Das kommt aber meist von Eltern, die selbst nie weiter als ans Mittelmeer oder nach Dänemark gekommen sind. Was aber bewegt Familien dazu, mit Kindern in die Tropen zu reisen? Ein Ehepaar auf Koh Phangan in Thailand brachte es auf den Punkt: »Das badewannenwarme Wasser, flach abfallende Strände, an denen die Kinder planschen können, tolles Wetter, das Essen, die freundlichen Thais und ein bezahlbarer Bungalow direkt am super Strand. Selbst Hochstühle gibt es überall. Dafür nehmen wir die anstrengende Anreise gern in Kauf. Cluburlaub oder Mallorca, wo es im Sommer voll und teuer ist, sind nicht unser Ding«.

Reiseerfahrene Eltern wissen, dass gegen Fernreisen mit Kindern eigentlich überhaupt nichts spricht. Kinder kommen mit langen Flügen meist besser zurecht als Erwachsene, solange sie Beschäftigung haben und die Eltern Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Auch mit der Zeitverschiebung haben Kinder weniger Probleme als Ältere. Sie finden schon im Flieger meist ausreichend Schlaf, und wenn sie am Urlaubsort anfangs zeitig geweckt werden, haben sie sich schnell an die Ortszeit gewöhnt. Dass weite Flüge mit Kindern bis zu zwei Jahren, die noch keinen Sitzplatzanspruch haben, eine Herausforderung darstellen, ist klar. Ansonsten spricht gegen Fernreisen mit Kleinkindern bis etwa zum fünften Lebensjahr in erster Linie nur, dass die Erinnerungen an die vielen tollen Erlebnisse nicht allzu lange anhalten und dass man die Kleinen den ganzen Tag nicht eine Minute aus den Augen lassen kann, es sei denn, man wählt ein Hotel mit Kinderbetreuung.

Wer gewisse Regeln befolgt, ist auf der sicheren Seite

In der Ruhe liegt die Kraft. Wer sich vor und während des Fluges vor allem um die Mitreisenden sorgt und seine Kinder ständig zur Ruhe mahnt, überträgt die eigene Nervosität und Ungeduld und erreicht genau das Gegenteil.

Langstreckenflieger wie der A 380 oder die großen Boeing-Modelle sind sehr viel komfortabler als die Jets, die auf innereuropäischen Strecken unterwegs sind und keinerlei Service bieten. Insbesondere in den neueren Maschinen führender europäischer und asiatischer Fluglinien werden eine große Anzahl an Kinderfilmen angeboten, die die eine oder andere Stunde überbrücken helfen, für ältere Kinder auch Computerspiele. Hörbücher auf dem Handy oder mitgebrachte Bücher zum Vorlesen leisten ebenfalls gute Dienste. Zwischendurch kommen die Stewardessen fast aller Airlines mit Malbüchern und Stiften vorbei. Spannend wird es bis zu einem bestimmten Alter bei der Essensausgabe, mal schmeckt es nicht, dann fällt der Orangensaft um. Dagegen gibt es kein Mittel, damit müssen Eltern rechnen. Wer schlau ist, bittet die Stewardessen, zunächst das Essen für die Kinder zu bringen, im zweiten Durchgang sind dann Mama und Papa dran. Empfehlenswert kann es sein, vor Abflug ein Sonderessen für Kinder zu ordern.

In Sachen Sitzordnung erweist sich folgende Verteilung als sinnvoll: Die Kleinfamilie schnappt sich eine Dreierreihe, bei vier Personen empfehlen sich zwei Zweier hintereinander, wobei Gangplätze aufgrund der Bewegungsfreiheit den Fensterplätzen vorzuziehen sind – zumindest auf Nachtflügen, wenn es draußen ohnehin nichts zu sehen gibt. Wer in der Dreierreihe online einen Fensterplatz und einen Gangplatz wählt, hat gute Chancen, dass der Mittelplatz frei bleibt. Zumindest außerhalb der Ferienzeiten, wenn die Maschine nicht ausgelastet ist. Kommt dann auf die letzte Minute doch noch jemand, lassen sich die Plätze unkompliziert tauschen.

Meist kommt es, wie es kommen muss: Das Kind/die Kinder schlafen bei der Landung. Wecken und hinaustragen, dieser Moment ist der vielleicht schwierigste während der gesamten Reise, zumal das Handgepäck auch abtransportiert werden will. Tipp: In vielen Flugportalen lässt sich über den Auswahlfilter die gewünschte Abflugzeit eingrenzen. Bei der Planung gilt es, die Zeitverschiebung einzuplanen.

Richtung Süden und Osten sind Nachtflüge grundsätzlich von Vorteil. Wer z. B. nach Thailand will (+ 6 Stunden) und nach Ortszeit morgens ankommt, riskiert, dass sich die Kinder bei der Landung im Tiefschlaf befinden. Am besten also einen Flug buchen, der nachmittags ankommt, dann kommt man i.d.R. noch am gleichen Tag weiter auf die Insel. D.h. entweder einen Nonstopflug später am Abend nehmen oder eine schnelle Umsteigverbindung mit Abflug zwischen 17 und 19 Uhr. Aufgepasst: Wer eine arabische Airline wählt, muss meist mitten in der Nacht umsteigen! Für den Rückflug wählt man die Abflugzeit ähnlich: Entweder von Bangkok den letzten Nonstopflug vor Mitternacht buchen oder einen Umsteiger am Abend, dann ist man frühmorgens wieder im Lande und hat genügend Zeit für die Heimreise.

Wer Richtung Westen fliegt, z. B. an die Ostküste der USA (Zeitunterschied von - 5 Stunden), startet bei Nonstopflügen am besten vormittags und kommt dann noch am gleichen Tag nachmittags an. Wichtig: Bei Umsteigflügen nur Flüge mit kurzer Umsteigdauer wählen, da man sonst zu spät ankommt und sich bei Kindern Müdigkeit breitmacht. Auf dem Rückflug die Ankunft auf den Nachmittag legen, da die innere Uhr dann noch auf frühmorgens steht. Nach Asien-Aufenthalten ist ein Stopover am Golf eine Möglichkeit, den Jetlag abzuschwächen und ausgeruht zu Hause anzukommen.


Oman – Ziemlich entspannter Badeurlaub

Ein Einstiegsziel für alle, die nicht allzu weit fliegen möchten. Unser Tipp: die kleine, 45 Minuten östlich der Hauptstadt Muscat gelegene, 500 Meter lange Bucht mit dem edlen Shangri-La-Resort »Barr Al Jissah«, das aus drei Hotelkomplexen und zehn Restaurants besteht. Mit klasse Strand. Familienfreundlich ist das »Al Waha« im mittleren Teil (www.shangri-la.com). Die Zimmer haben Playstation und DVDPlayer. Ein Highlight ist der »Lazy River«, auf dem man sich mit Gummireifen treibenlassen kann. Die Kinderpools haben Sonnensegel, es gibt ein spezielles Kindermenü. Mietwagen sind im Oman kein Problem, es wird rechts gefahren, die Straßen sind gut, der Verkehr gering. Preis für eine Woche: dreiköpfige Familie im November ab 3.263 Euro, Vtours.
FAZIT: Ein entspannter Urlaubsort mit allen Annehmlichkeiten; nicht überfüllt; reichlich Bewegungsfreiheit für Kinder in jedem Alter. Ideal in Frühjahr und Herbst.

Koh Phangan/Thailand – Familientraum für Individualisten

In der Bucht von Thong Nai Pan finden auch Familien ihr Urlaubsglück. Am südlichen Ende, im geschützten Teil von Thong Nai Pan Yai, liegt das »Longtail Beach Resort« (0066-77-445018, www.longtailbeachresort.com). Die aus natürlichen Materialen wie Holz und Bambus gefertigten Thai-Bungalows (18 der 43 Häuser für Familien!) mit Veranden und Hängematten liegen in einem weitläufigen tropischen Garten. Es gibt einen kleinen Pool und ein Restaurant am Strand. Die Atmosphäre ist trotz WLAN eher oldschool. Preis: Familienbungalow ab 37 Euro, AC 5 Euro Aufpreis.
FAZIT: Günstiger ist Familienurlaub in der Ferne kaum möglich. Selbst organisiert ist ein zweiwöchiger Urlaub mit zwei Kindern inklusive Flug und Unterkunft schon ab 3.500 Euro machbar. Die Kosten für Verpflegung halten sich in Grenzen.


Malediven – Ein Inselparadies für Kinder

Eines ist sicher: Ein Schnäppchen ist der Familienausflug auf die Malediven nicht. Bei der Wahl der Insel ist Spürsinn gefragt. Das gewählte Eiland sollte ein Hausriff haben und auf Kinder eingestellt sein. Unsere Tipps: 1. Kuramathi ist eine der größeren Hotelinseln (8 Restaurants!) und hat zudem einen traumhaften Strand und ein schönes Hausriff, das ohne Boot erreichbar ist. Es gibt einen Kidz Club (8:30 - 17 Uhr, Babysitting gegen Gebühr). Preis: Eine dreiköpfige Familie zahlt z. B. im November für eine Woche ab 4.468 Euro inkl. Vollpension (TUI).
2. Die Insel Bandos, nur sieben Bootskilometer vom Airport entfernt, mit Kinderprogramm, Kinderpool, Tauchschule mit Kindertauchen und Animation am Abend. Preisbeispiel: Eine Woche für zwei Erwachsene und 2 Kinder (3 und 6 Jahre) kostet Ende Oktober ab 6.634 Euro all inclusive (Neckermann).
FAZIT: Wer die richtige Malediven-Insel wählt, findet viel Erholung. Das Wasser ist seicht, so dass auch kleinere Kinder problemlos zu beaufsichtigen sind.


Dalawella/Sri Lanka – Urlauben, wo das Meer ruhig ist

Wegen der gefährlichen Strömungen ist es auf Sri Lanka wichtig, den richtigen Urlaubsort zu wählen. Gut geeignet ist die Bucht von Unawatuna. Das vorgelagerte Riff sorgt für gute Bade- und Schnorchelmöglichkeiten. Doch der ehemalige Travellergeheimtipp ist mittlerweile eine Touristenhochburg. Unser Tipp: Schlagen Sie Ihr Lager am traumhaften Palmenstrand von Dalawella auf, zehn Autominuten südlich. Dort gibt es nur eine Handvoll Guesthouses und Ferienhäuser, entsprechend ruhig geht es zu. Während das Wasser vorn am Strand ganz ruhig ist, herrschen weiter draußen hinter den Felsen Surfbedingungen. Unterkunft: Das »Wijaya Beach Resort« (0094-77-7903431, www.wijayabeach.com) hat ein Familienzimmer (ab 45 Euro), zwei Seafront-Zimmer mit je zwei King-Size-Betten (ab 65 Euro) und sechs Deluxe-Doppelzimmer mit drittem Bett (ab 55 Euro). Im Restaurant gibt es Pizza (6 Euro) und Spaghetti mit Tomatensoße (4,50 Euro). Das »Rathna Guesthouse« (0094-914933405, www.rathna-guesthouse.de) hat familienfreundliche Zimmer für drei und vier Personen für 40 - 50 Euro inkl. Frühstück, eine zweigeschossige Cabana mit zwei Zimmern und eigenen Bädern, die über eine Außentreppe verbunden sind (39 Euro pro Etage inkl. Frühstück) und ein Ferienhaus mit 4 Doppelzimmern, Veranda und Küche (125 Euro), fünf Minuten vom Strand entfernt.
FAZIT: Sri Lanka ist zwar kein typisches Fernziel für Familien, doch aufgrund der Kinderfreundlichkeit so etwas wie ein Geheimtipp, mit vergleichsweise niedrigen Nebenkosten!


La Digue/Seychellen – Eine Insel wie aus dem Bilderbuch

Eine echte Trauminsel mit nur 50 Autos. Im Indischen Ozean, abseits vom boomenden Fernreisetourismus. Ohne Malaria und andere Infektionskrankheiten. Mit schneeweißen Stränden und entspannter Atmosphäre. Auf der nur 3,5 x 4,5 km großen Seychellen-Insel geht man zu Fuß oder fährt Rad (Leihrad 5-10 Euro/Tag). Wer einen Kindersitz auftreibt oder mitbringt, bleibt auch mit Kleinkindern stets mobil. Vorsicht: Von Mai bis September, in der klimatisch angenehmsten Reisezeit, gibt es an den Stränden der Ostküste hohe Wellen und gefährliche Unterströmungen. An der wunderschönen Anse Source D'Argent und an den Stränden der Westküste indes herrschen fast immer »Planschbedingungen«. Für die Seychellen spricht zudem, dass es kaum Zeitverschiebung gibt. Anreise: Mit der Fähre von Mahé nach La Digue (3x tägl., 1,5 Std., 64 Euro, Kind 32 Euro, www.seyferry.com). Übernachtung: Es gibt kleine Bungalowanlagen mit Küchenzeile (für 4 Pers. ab 150 Euro). Paare mit einem Kleinkind buchen ein Zimmer mit Zustellbett (ab 100 Euro). Es gibt es einen STC-Supermarkt mit annehmbaren Preisen, die Restaurantpreise liegen etwas über dem europäischen Niveau.
FAZIT: Kaum Zeitverschiebung, keine gesundheitlichen Risiken, paradiesische Strände. Die Seychellen sind für Familienurlaub ideal und für Selbstversorger durchaus bezahlbar.


Krabi/Thailand – Spielwiese für Eltern und Kinder

Die Region Krabi an Thailands Westküste ist ein ideales Terrain für Kinder ab etwa sechs Jahren. Neben traumhaften Stränden bieten sich Ausflüge in den nahegelegenen Nationalpark Khao Sok an, mit Übernachtungsmöglichkeiten, u. a. in Floating Bungalows über dem See (www.khaosoklake.com). In unmittelbarer Nähe vom Badeort Ao Nang liegt die nur per Boot erreichbare Halbinsel Railay, mit tollen Stränden, netten Resorts und guten Möglichkeiten zum Klettern. Ein tolles Erlebnis sind Kanutouren in der Phang-Nha-Bucht, die durch den James-Bond-Film »Der Mann mit dem Goldenen Colt« berühmt wurde. Ziel sind die Hongs, kleine Lagunen im Innern der Kalkinseln, die durch winzige Kanäle mit dem Meer verbunden und von steil aufragenden Felswänden umgeben sind, an denen Affen toben und tropische Vögel von den Ästen zwitschern. John Gray's Sea Canoe (0066-76-254505, www.johngray-sea-canoe.com) gehört zu den Pionieren der Hong-Touren. Die »Hong by Starlights-Tour« kostet 100 Euro, Kinder zahlen die Hälfte, unter Sechsjährige sind gratis dabei. Übernachten: Das »Cosy Garden Resort« (0066-819-788025) hat schöne Thai-Bungalows einen Kilometer vom Noppharat Thara Beach in Ao Nang. Die 60 qm großen Familienbungalows mit vier Schlafplätzen haben eine Verbindungstür, Küchenzeile und Veranda. Keine eigene Website, buchbar über booking.com, Airbnb etc. ab 75 Euro.
FAZIT: Strand und Erlebnis für die ganze Familie. Für Bootstouren und Ausflüge in den Nationalpark sollten die Kinder schon etwas älter sein und schwimmen können.


TIPP – Darauf sollten Sie bei Fernreisen mit Kindern achten

- Bei der Reiseplanung die Zeitverschiebung berücksichtigen. Wer nach Süden (Afrika, Inseln im Indischen Ozean) fliegt, hat kaum Zeitverschiebung.
- Länder ohne gefährliche Tropenkrankheiten aussuchen. Inseln mit großer Entfernung zum Festland und Großstädte sind oft malariafrei.
- Ziele mit flach abfallenden Stränden bzw. vorgelagerten Riffs bevorzugen.
- Lange Anreise am Urlaubsort und häufige Ortswechsel meiden. Entweder ein airportnahes Ziel wählen oder eine Zwischenübernachtung einplanen.
- Alternative zum Bordessen bzw. Leckerbissen dabei haben. Kekse, Brötchen etc. beugen möglichen Überraschungen der Bordküche vor.
- Im Flieger Ruhe ausstrahlen und für Unterhaltung sorgen.
- Halten Sie Nasentropfen, Kaugummi und Ohrstöpsel zum Druckausgleich bereit, denn Kinder reagieren besonders empfindlich auf den Druckunterschied.
- Darauf achten, dass Temperaturen und Klima stimmen. So sollten im Hochsommer die Golf staaten und Monsungebiete auf der Nord - halbkugel gemieden werden.
- Das A und O ist ein Vorrat an 50+-Sonnencreme, bei kleinen Kindern eine Mütze mit Nackenschutz.


Noch mehr Reiseziele für Fernreisen mit Kindern

FLORIDA-URLAUB MIT KINDERN
Wegen der vielen Freizeitparks und der ausgeprägten Fast-Food-Kultur ist Florida bei Kindern das wohl beliebteste Fernreiseziel. Allerdings auch eines der teuersten, denn die Kosten für Unterkunft, Eintrittspreise, Verpflegung und Getränke summieren sich. Gut von Dezember bis einschließlich Osterferien.

NAMIBIA-URLAUB MIT KINDERN
Afrikas Tierwelt live! Eine Rundreise im Campervan ist ein tolles Erlebnis. Wegen der großen Entfernungen und eventueller Gefahren durch Wildtiere empfehlen wir Namibia mit Kindern ab etwa neun Jahren. Perfekt in den Sommerferien.

JAPAN-URLAUB MIT KINDERN
Japan fristet nach wie vor zu Unrecht ein Schattendasein. Hier gibt es keine Tropenkrankheiten, auf Hygiene wird geachtet, es gibt viele Spielplätze, gute Züge und ein dem unseren vergleichbares Klima. Über zusätzliche Impfungen braucht man sich nicht zu sorgen. Wermutstropfen: der vergleichsweise hohe Preis.

CURAÇAO-URLAUB MIT KINDERN
Eine von mehreren Karibikinseln, die für Familien optimal sind: bezahlbare Ferienhäuser und Miet - wagen, kindgerechte Strände, Supermärkte mit europäischem Standard. Dazu Nonstopflüge von Düsseldorf und exzellente Umsteigverbindungen mit KLM über Amsterdam. Ganzjährig geeignet.


TIPP – Richtig essen

Wer sich an einfache Regeln hält, verdirbt sich nicht den Magen
Pizza, Pasta und Pommes gibt es mittlerweile fast überall auf der Welt, auch mild gewürzte Reisgerichte und gebackenes Huhn kommen bei Kindern gut an. Während man gegen Reisedurchfall, der nach wenigen Tagen wieder abklingt, machtlos ist, gilt es Lebensmittelvergiftungen und Salmonellenerkrankungen vorzubeugen. Eierspeisen und Fleisch immer gut durchgegart bestellen, Huhn favorisieren, Muscheln meiden, Fisch zeigen lassen (guter Geruch, klare Augen = frischer Fisch), im Landesinnern ggf. vegetarische/vegane gekochte Gerichte bevorzugen, bei Obst auf schälbare Sorten beschränken. Eiswürfel und Salate nur an vertrauenswürdigen Orten ordern (fragen, ob Flaschenwasser verwendet wird). Zähne nicht mit Leitungswasser putzen. Auf Sahneeis, auch aus der Truhe, verzichten, denn man weiß nie, wann der Strom zuletzt ausgefallen ist und wie die Transportwege sind. Das Wichtigste: vor dem Essen mit handelsüblichen Desinfektionstüchern die Hände säubern.

Autor: Oliver Kühn, REISE & PREISE 2-2018

Diesen Bericht lesen Sie in der Ausgabe 2-2018. Mit vielen praktischen Infos, tollen Fotos und detaillierten Preisangaben für die Reiseplanung.

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