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Emirates

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Emirates Airline verlost eine Million Meilen

Emirates feiert 30 Millionen Skywards-Mitglieder und verlost eine Million Meilen.
Energiezuschläge für Hotels und Herbergen sind laut der Verbraucherzentrale Berlin rechtens, müssen aber schon bei der Buchung transparent gemacht werden.

Energiezuschläge für Hotels und Herbergen sind laut der Verbraucherzentrale Berlin rechtens, müssen aber schon bei der Buchung transparent gemacht werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Reiserecht Energiezuschläge von Hotels unter Bedingungen erlaubt

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Die Serra de Tramuntana auf Mallorca ist aktuell schneebedeckt. Foto: Isaac Buj/EUROPA PRESS/dpa

Serra de Tramuntana in Weiß Bis zu einem Meter Schnee auf Mallorca

Eigentlich ist Mallorca keine typische Destination für den Winterurlaub. Doch derzeit können Besucher durch verschneite Landschaften wandern. Wie lange bleibt das Winterwetter?
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Am New Yorker Bahnhof Grand Central hat ein neues Verbindungsterminal eröffnet. Nun halten hier auch Züge aus dem Stadtteil Queens und von Long Island an. Foto: Christina Horsten/dpa

Megaprojekt fertig Neuer Verbindungsbahnhof in New York eröffnet

Der New Yorker Bahnhof Grand Central ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch berühmt für seine Wandmosaiken. Nun bekam die Station ein neues Verbindungsterminal.
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Die Skisaison am Fichtelberg währte im Dezember dank des Wetters nur kurz. Nun sind die Lifte in Sachsens größtem alpinen Skigebiet wieder in Betrieb.
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Bezeichnungen hin oder her: Scheint die Sonne und ist der Schnee griffig, ist es ein guter Pistentag. Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn

Pulvrig, sulzig oder vereist Pistenwissen kompakt: Neun Arten von Schnee

Nasser Schnee ist gleich Sulz? Nicht so ganz. Und was bedeutet eigentlich Bruchharsch? Eine kleine Schneekunde klärt auf.
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Geschlossen: Am Mittwoch können sich Fluggäste den Weg zum BER sparen - alle Passagierflüge sollen warnstreikbedingt ausfallen. Foto: Paul Zinken/dpa/dpa-tmn

Tipps vom Reiserechtler Warnstreik am BER: Diese Rechte haben Reisende

Am Flughafen BER geht am Mittwoch nichts - wegen eines Warnstreiks sollen alle Passagierflüge ausfallen. Was bedeutet das für Betroffene?
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Tui rechnet im Sommer mit höheren Preisen und verringerten Kapazitäten bei kurzfristigen Reisebuchungen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Tui-Schätzung Last Minute dürfte im Sommer knapper und teurer werden

Nach drei harten Corona-Jahren blickt die Reisebranche zuversichtlich auf die Sommersaison und rechnet mit einer starken Nachfrage. Wie reagieren die Preise - und welche Rolle spielt der Zeitpunkt der Buchung?
Cyprus Airways

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Cyprus Airways Neue Flugverbindung nach Larnaka (Zypern) ab Mai 2023

Ab dem 10. Mai 2023 startet Cyprus Airways regelmäßige Flugverbindungen zwischen den Flughäfen Basel-Mulhouse und Larnaka im Südosten Zyperns.

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Früher Menschengewimmel, heute nächtliche Leere: Das Treiben auf der berühmten Sündenmeile ist durch Corona zum Erliegen gekommen. Foto: Carola Frentzen/dpa-tmn

Bangkoks Rotlichtdistrikt Patpong: Sündenmeile zwischen Geheimagenten und Gogo-Bars

Patpong klingt wie Ping-Pong. Tatsächlich hielt Bangkoks berühmter Rotlichtdistrikt lange kaum mehr bereit als die gleichnamigen Shows und schmuddelige Bars. Dann kam Corona - und eine neue Chance.

Den sündigen Reizen Bangkoks kann auch David Bowie Anfang der 1980er Jahre nicht widerstehen und lässt sich von einer leicht bekleideten Thai in die Gogo-Bar SuperStar lotsen. Mit einem Drink in der Hand schaut er im Video seines Songs «Ricochet» Asiatinnen beim lasziven Pole-Dancing zu.

Gedreht wurde das Filmmaterial in Patpong, einem der bekanntesten Rotlichtviertel der Welt. Damals waren die berüchtigten Straßenzüge noch ein Mekka für Nachtschwärmer und Sextouristen, die auf der Suche nach Sinnenfreuden in die verrufenste Ecke der Metropole strömten.

Die leuchtenden Lichter erlöschen langsam

Im Zuge von Corona ist auch Patpong zum Erliegen gekommen. Seit ein paar Wochen flimmern abends zwar wieder die Neonschilder von «French Kiss» bis «Barbar Fetish Club». Aber Touristen kommen kaum.

Einige der berühmtesten Etablissements, wie Bowies SuperStar oder die geschichtsträchtige Madrid Bar, haben das Virus nicht überlebt. «Die leuchtenden Lichter von Patpong gehen langsam aus, viele Bars und Clubs können sich nicht mehr über Wasser halten», schrieb die Zeitung «Bangkok Post» schon vor einem Jahr.

«Für Patpong ist die Pandemie aber im Grunde eine große Chance, sich neu zu erfinden», sagt Michael Messner. Der Österreicher, Sohn des bekannten Wiener Künstlers Ernst Fuchs (1930-2015), ist ein Bangkoker Urgestein. Früher war er selbst Besitzer verschiedener Bars im Viertel. 2019 hat er das Patpong Museum eröffnet, das den Werdegang des Vergnügungsbezirks erzählt.

Bananen und Business statt Busen

Wie also hat alles einst begonnen? Nicht mit barbusigen Mädchen, sondern mit einer Bananenplantage. Der chinesische Einwanderer Poon Pat, der 1930 vom König geadelt wurde und fortan Luang Patpongpanich hieß, kaufte das unbebaute Stück Land im Jahr 1946 für gerade einmal 3000 US-Dollar. Der Familie gehört das Land bis heute.

Luangs Sohn Udom studierte damals in den USA und pflegte Kontakte zur Vorgängerorganisation der heutigen CIA. Nach seiner Rückkehr nach Thailand entwickelt er in den 1950er Jahren mit Hilfe amerikanischer Kontakte ein Geschäftsviertel, in dem sich ausländische Unternehmen ansiedeln. Nicht umsonst wird der Distrikt Silom, in dem Patpong liegt, noch heute als «Bangkoks Wall Street» betitelt.

Zu den ersten Mietern gehören unter anderem IBM und Shell sowie die Nachrichtenagentur UPI und die Fluggesellschaft Civil Air Transport (die spätere Air America), die von amerikanischen Nachrichtendiensten betrieben wird. Später strömen amerikanische Soldaten im Zuge des Vietnamkriegs nach Bangkok. Geheime Einsätze in Laos und Kambodscha gegen die Vietkong werden von hier aus koordiniert.

Ort der Glücksritter und Go-Go-Bars

In Patpong tummeln sich Piloten, Geheimdienstler, Offiziere und Journalisten. Zu ihrem Amüsement öffnen Lokale und Musikclubs, darunter die Madrid Bar und der legendäre Soul-Club Mississippi Queen. «Glücksritter und schillernde Persönlichkeiten» seien damals Stammgäste in Patpong gewesen, sagt Messner.

1969 kommt einer der Knüller aus den «Golden Days» des Distrikts dazu: Das Grand Prix, gegründet vom ehemaligen US-Soldaten Rick Menard. «Das war die Geburtsstunde der Gogo-Bars in Asien», sagt Messner. «Die Essenz von Patpong waren Gogo-Bars, in denen Besucher Cocktails trinken und nicht jugendfreien Spaß genießen konnten - alles unter einem Dach», heißt es auf der Museums-Website.

Der Mix aus Laster, Ladyboys und Longdrinks lockte mit der Zeit zunehmend Touristen. Verschiedenste Etablissements, Restaurants und Massage-Salons öffneten ihre Pforten. Und die berühmt-berüchtigten Ping-Pong-Shows wurden ins Leben gerufen, bei denen junge Frauen kleine Bälle oder Dartpfeile aus ihren Geschlechtsteilen schießen.

In den 1990er Jahren begann der Abstieg. Patpong verkam zu einem riesigen Nachtmarkt mit Billig-Souvenirs und wollüstigen Westlern. Schwitzende Menschenmassen schoben sich auf der Suche nach dem sexuellen Kick durch die Sträßchen mit immer abgedroscheneren Lokalen. Dennoch gehörte ein Besuch der Sündenmeile für die meisten zum Standardprogramm einer Reise nach Bangkok dazu.

Platz für neue Leute und neue Konzepte

Seit Corona ist alles anders. Fast scheint es, als seien die Uhren auf Null gestellt. Zwei Jahre lang musste auch Patpong weitgehend schließen, erst seit Kurzem kommen wieder Touristen ins Land. «Viele alte Platzhirsche sind weg, das macht wiederum Platz für neue Leute und Konzepte», sagt Michael Messner.

Derzeit ist in seinem Museum bereits eine Kunstausstellung mit Porträts von Sex Workern zu sehen. Für die Zukunft hofft er auf mehr Kunst und Kultur im Viertel, um das angeschlagene Image zu verbessern. Denn Patpong war immer mehr als nur Gogo und Shopping. Es ist ein Teil der Geschichte Bangkoks.

Thailand und Patpong Museum

Einreise: Wer nach Thailand einreist, nimmt am Test&Go-Programm teil und muss am ersten Tag des Aufenthalts einen PCR-Test machen und die Nacht in einem im Voraus gebuchten Hotel verbringen. Am 5. Tag müssen Reisende selbst einen Antigen-Schnelltest machen und den Behörden das Ergebnis via App («MorChana») übermitteln. Details rund um die Einreise erläutert das Auswärtige Amt.

Infos zu Patpong Museum: Adresse: 5 Patpong Soi 2, Bang Rak, Bangkok 10500; Tel.: +66 91 887 6829; E-Mail: <info@patpongmuseum.com>; Öffnungszeiten: täglich (außer Mittwoch) 12.00 - 21.00 Uhr; Eintrittspreis: 350 Thai Baht (knapp 10 Euro)

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