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Emirates

Emirates Skywards bietet noch bis zum 4. Februar 2023 einige Überraschungen für seine Mitglieder

Emirates Airline verlost eine Million Meilen

Emirates feiert 30 Millionen Skywards-Mitglieder und verlost eine Million Meilen.
Energiezuschläge für Hotels und Herbergen sind laut der Verbraucherzentrale Berlin rechtens, müssen aber schon bei der Buchung transparent gemacht werden.

Energiezuschläge für Hotels und Herbergen sind laut der Verbraucherzentrale Berlin rechtens, müssen aber schon bei der Buchung transparent gemacht werden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Reiserecht Energiezuschläge von Hotels unter Bedingungen erlaubt

Nicht nur Privathaushalte, sondern auch die Tourismusbranche leidet unter den gestiegenen Energiekosten. Viele Hotels erheben deswegen Zuschläge. Wann sind diese zulässig?
Die Serra de Tramuntana auf Mallorca ist aktuell schneebedeckt.

Die Serra de Tramuntana auf Mallorca ist aktuell schneebedeckt. Foto: Isaac Buj/EUROPA PRESS/dpa

Serra de Tramuntana in Weiß Bis zu einem Meter Schnee auf Mallorca

Eigentlich ist Mallorca keine typische Destination für den Winterurlaub. Doch derzeit können Besucher durch verschneite Landschaften wandern. Wie lange bleibt das Winterwetter?
Am New Yorker Bahnhof Grand Central hat ein neues Verbindungsterminal eröffnet. Nun halten hier auch Züge aus dem Stadtteil Queens und von Long Island an.

Am New Yorker Bahnhof Grand Central hat ein neues Verbindungsterminal eröffnet. Nun halten hier auch Züge aus dem Stadtteil Queens und von Long Island an. Foto: Christina Horsten/dpa

Megaprojekt fertig Neuer Verbindungsbahnhof in New York eröffnet

Der New Yorker Bahnhof Grand Central ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch berühmt für seine Wandmosaiken. Nun bekam die Station ein neues Verbindungsterminal.
Wintersportler sind bei Saisonstart in Sachsens größtem alpinen Skigebiet am Fichtelberg unterwegs.

Wintersportler sind bei Saisonstart in Sachsens größtem alpinen Skigebiet am Fichtelberg unterwegs. Foto: Bernd März/dpa

Nach Pause Skilifte am Fichtelberg sind erneut gestartet

Die Skisaison am Fichtelberg währte im Dezember dank des Wetters nur kurz. Nun sind die Lifte in Sachsens größtem alpinen Skigebiet wieder in Betrieb.
Emirates

Bis Mitte des Jahres stockt Emirates sein Flugprogramm nach Australien auf

Emirates Australien-Frequenzen werden erhöht

Emirates reagiert auf die gestiegene Nachfrage nach Australien-Flügen und erhöht seine Frequenzen zu drei Zielen in Down Under.
Bezeichnungen hin oder her: Scheint die Sonne und ist der Schnee griffig, ist es ein guter Pistentag.

Bezeichnungen hin oder her: Scheint die Sonne und ist der Schnee griffig, ist es ein guter Pistentag. Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn

Pulvrig, sulzig oder vereist Pistenwissen kompakt: Neun Arten von Schnee

Nasser Schnee ist gleich Sulz? Nicht so ganz. Und was bedeutet eigentlich Bruchharsch? Eine kleine Schneekunde klärt auf.
Geschlossen: Am Mittwoch können sich Fluggäste den Weg zum BER sparen - alle Passagierflüge sollen warnstreikbedingt ausfallen.

Geschlossen: Am Mittwoch können sich Fluggäste den Weg zum BER sparen - alle Passagierflüge sollen warnstreikbedingt ausfallen. Foto: Paul Zinken/dpa/dpa-tmn

Tipps vom Reiserechtler Warnstreik am BER: Diese Rechte haben Reisende

Am Flughafen BER geht am Mittwoch nichts - wegen eines Warnstreiks sollen alle Passagierflüge ausfallen. Was bedeutet das für Betroffene?
Tui rechnet im Sommer mit höheren Preisen und verringerten Kapazitäten bei kurzfristigen Reisebuchungen.

Tui rechnet im Sommer mit höheren Preisen und verringerten Kapazitäten bei kurzfristigen Reisebuchungen. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Tui-Schätzung Last Minute dürfte im Sommer knapper und teurer werden

Nach drei harten Corona-Jahren blickt die Reisebranche zuversichtlich auf die Sommersaison und rechnet mit einer starken Nachfrage. Wie reagieren die Preise - und welche Rolle spielt der Zeitpunkt der Buchung?
Cyprus Airways

Diese Flugverbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und freitags, bedient

Cyprus Airways Neue Flugverbindung nach Larnaka (Zypern) ab Mai 2023

Ab dem 10. Mai 2023 startet Cyprus Airways regelmäßige Flugverbindungen zwischen den Flughäfen Basel-Mulhouse und Larnaka im Südosten Zyperns.

Chinatown steht auf der Liste der Sehenswürdigkeiten fast aller New York-Besucher ganz weit oben

Chinatown steht auf der Liste der Sehenswürdigkeiten fast aller New York-Besucher ganz weit oben

Reisen nach New York Chinatown-Kids machen New Yorker Viertel wieder hip

Chinatown steht auf der Liste der Sehenswürdigkeiten fast aller New York-Besucher ganz weit oben. Auf den ersten Blick wirkt die Gegend inzwischen wie ein Museum für Touristen - unter der Oberfläche aber arbeitet die nächste Generation am jungen, hippen Trendviertel.

Dort, wo die Insel sich nach Südosten hin ausbeult, dort liegt mitten in Manhattan ein ganz eigener Planet. »Welcome to Chinatown«, willkommen in Chinatown, steht in Leuchtschrift über der Canal Street.

Die Schilder wechseln plötzlich die Sprache, von Englisch zu Mandarin. Straßenhändler verkaufen Senfkohl, Ingwer, Stinkfrüchte, halblebendige Krebse und Hummer. Dazwischen Massage-Studios und Restaurants, viele haben gerupfte Enten in den Schaufenstern. Auf Parks und Plätzen machen hauptsächlich ältere Menschen Gymnastik, Tai Chi, schreiten im Paartanz oder hängen ihre Vogelkäfige an eigens dafür aufgestellte Stangen. Über der benebelnden Kulisse aus Geräuschen und Gerüchen tönt die quietschige Melodie einer Spießgeige.

Das Original-Chinatown von Manhattan

Mit rund 100.000 Einwohnern ist das Chinatown von Manhattan das größte der USA, auf engem Raum lebt hier die größte Ansammlung chinesisch-stämmiger Menschen in der westlichen Hemisphäre. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts kamen chinesische Einwanderer auf der Suche nach einem besseren Leben in die USA. Inzwischen gibt es fast ein Dutzend Chinatowns allein in New York, in Brooklyn und Queens vor allem. Doch das im südlichen Manhattan, bekannt aus unzähligen Hollywood-Filmen, ist immer noch das Original - und fester Bestandteil der Liste der Sehenswürdigkeiten fast aller New York-Touristen.

Einwandererkinder kehren zurück

Für Cynthia Koo ist Chinatown vor allem Heimat. Koo ist hier aufgewachsen, ihre Eltern sind in den 80er Jahren auf der Flucht vor der Armut im Süden Chinas gekommen. »Meine Eltern konnten kein Englisch, und weil sie dann hier in Chinatown gelebt haben, mussten sie es auch nicht lernen. Meine Kindheit war chinesisch, ich habe chinesisches Fernsehen geschaut und chinesische Musik gehört.«

Koos Eltern folgen irgendwann dem Amerikanischen Traum und kaufen ein Haus in Brooklyn, aber sobald sie kann zieht Koo wieder zurück nach Chinatown, diesmal zu ihrem Freund Valentino Wong, der ebenfalls einen Teil seiner Kindheit hier verbracht hat. »Es fühlt sich einfach wie Zuhause an«, sagt Koo. »Das scheint vielen Menschen wie uns so zu gehen, dass irgendwas sie immer wieder zurück nach Chinatown zieht.« Wong nickt. »Wir lieben Chinatown.«

Neue Rastaurants, Bars und Galerien

Die chinesischen Einwanderer wurden einst jahrzehntelang per Gesetz unterdrückt und durften beispielsweise keine Immobilien kaufen. Als sich das Mitte des 20. Jahrhunderts änderte, erwarben sie ganze Straßenzüge im heutigen Chinatown. Noch heute sind viele dieser Immobilien fest in der Hand chinesischer Familien - wohl mit der Hauptgrund dafür, dass sich das Viertel halten kann und noch nicht mit Luxus-Wohntürmen überpflastert worden ist wie viele andere Stadtteile drumherum.

Trotzdem verändert sich auch Chinatown stark. »Mir kommt die Gegend gerade sehr flüchtig vor«, sagt die 31 Jahre alte Koo. »Restaurants öffnen - und schließen ein Jahr später schon wieder.« Zwischen die chinesischen Supermärkte und Dim-Sum-Restaurants mischen sich dabei immer mehr schicke Bars, Galerien und Cafés. Die Gegend, die früher häufig als ramschig und dreckig verschrien war, wird immer mehr zu einem der neuen Szene-Viertel der Millionenmetropole. Einerseits durch nicht-chinesisch-stämmige Neuankömmlinge, andererseits aber auch - und das ist der große Unterschied zu den meisten anderen Vierteln in New York - durch die eigene Jugend.

Wiederbelebung durch junge Generation

»Viele junge Menschen, die in Chinatown aufgewachsen sind, kommen jetzt zurück und ziehen hier Geschäfte hoch«, sagt Koo. »All diese hippen Läden mit Eis oder süßen Desserts? Das sind Chinatown-Kids.« Koo ist selbst ein Chinatown-Kid: Unter dem Namen »Wonton in a Million« verkauft sie über das Internet niedliche Zeichnungen von Teigtaschen mit kugeligen Augen und spitzen Mündern auf Stickern und Heften. Und das so erfolgreich, dass sie 2017 ihren eigentlichen Job kündigte und sich seitdem aus ihrer Wohnung in Chinatown heraus ganz ihrer eigenen Firma widmet. »Es gibt eine ganze Generation junger Chinesen hier, denen ihr Viertel wichtig ist, und die hier etwas wiederbeleben oder aufbauen wollen. Wir kennen uns auch alle und helfen uns gegenseitig. Wir haben uns alle dem gleichen Ziel verschrieben: Chinatown interessant zu halten und Chinatown für die chinesisch-stämmige Gemeinschaft zu erhalten.«

Chinatown-Kids gründen - wie Koo - Instagram-taugliche eigene Firmen, oder beleben die Geschäfte ihrer Eltern und Großeltern neu. An fast jeder Ecke in Chinatown lassen sich die Ergebnisse dieser Arbeit sehen: Das Restaurant Nom Wah Tea Parlor und der älteste Laden des Viertels, Wing on Wo & Co, beispielsweise, waren einst verstaubte Familienbetriebe, bevor die junge Generation sie so hip machte, dass dort heute Mode-Magazine ihre Models fotografieren.

Vom Traditionsbetrieb zum Trendladen

Auch Paul Eng ist auf dem Weg dahin. Der Fotograf ist in Chinatown aufgewachsen, lebte dann lange in Moskau, wo er seine Frau Marina kennenlernte und zwei Töchter mit ihr bekam. Als sie nach Chinatown zurückkehrten, stand der Tofu-Laden, den seine Familie in dritter Generation auf der Mott Street betrieb, gerade vor dem Aus. »Wir haben nie über Chinatown hinaus expandiert, sondern den Tofu immer noch jeden Tag frisch gemacht. 'Du willst eine Portion? Hier ist eine Schachtel, oder ein Eimer.'«

Der Laden und ein paar Häuser in Chinatown waren die Altersvorsorge seiner Familie, sagt Eng. Er selbst wollte mit Tofu eigentlich nie etwas zu tun haben, aber dann überlegte er es sich doch anders - und ist gerade dabei, den Laden seiner Familie ein paar Straßen weiter und deutlich hipper neu zu eröffnen. Tofu nach dem alten Familienrezept - aber nicht mehr aus dem Eimer, sondern als schickes, süßes Dessert mit Sirup, Streuseln und Früchten. »Es kam einfach alles zusammen und hat gepasst. Ich mache das jetzt vor allem, weil ich kleine Kinder habe, für die Stabilität. Meine Familie hat sehr darauf gedrängt und ich freue mich, dass ich ihnen eine Freude bereiten kann - aber ich mache das vor allem für mich, meine Frau und meine Kinder und deren Zukunft.«

(07.08.2019, dpa)

 
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