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In Nationalpark bei Pangandaran auf Java/Indonesien finden menschenleere Strandabschnitte.

In Nationalpark bei Pangandaran auf Java/Indonesien finden menschenleere Strandabschnitte.

Foto: Johann Jilka

PANGANDARAN – Java – Indonesien Strandparadies in perfekter Lage

Pangandaran ist der perfekte Strandort. Jedenfalls, wenn Sie kein abgelegenes Ministrand-Paradies mit romantischen Beachcabanas erwarten. Der Fischerort ist der Badeort Javas. Doch keine Angst, wenn nicht gerade Ferien oder Feiertage sind, ist es hier ziemlich ruhig.

Pangandaran liegt an der Südküste auf der Landbrücke zur Halbinsel Penanjung, ungefähr auf halbem Weg zwischen Bandung und Jogyakarta. Der fünf Kilometer lange Strand hat eine wunderbare Umgebung. Auf keinen Fall versäumen sollten Sie eine Tagestour in den Pangandaran-Nationalpark, der fast die gesamte Halbinsel einnimmt. Der Eingang befindet sich am Ostende des Dorfes (Eintritt 50 Cent). Schon nach ein paar Schritten ist man im dichten Dschungel untergetaucht, die Affen schauen neugierig, man durchquert kleine Bäche, kommt an einsame Buchten mit feinem, weißem Sand, setzt sich in die Sonne oder schaut sich die Unterwasserwelt an (Taucherbrillen gibt‘s zu mieten). Man folgt entweder dem gut kenntlichen Pfad durch den Urwald oder wandert am Strand entlang. Wilde Rehe und Hirsche äsen auf Lichtungen, Höhlen mit Fledermäusen gibt es zu erkunden, Wasserfälle plätschern zwischen Urwaldriesen. Die Tour lässt sich leicht allein machen, Wasser und Verpflegung mitnehmen, vier bis sechs Stunden sollten Sie einplanen. Wer in die abgelegenen (und eigentlich verbotenen) Gegenden des Parkes will, sollte sich für 10 Euro am Tag einen Führer nehmen. Ein Bootstrip um die Halbinsel mit Badestopp kostet um 15 Euro – der Preis ist Verhandlungssache.

Absolut lohnend ist eine Entdeckungstour an der Festlandsküste bei Pangandaran. Ein Tagestrip entlang der Strandstraße in Richtung Westen ist auch für ungeübte Biker kein Problem. Motorräder verleiht für 5 Euro am Tag z. B. Din‘s Tourist Service. Echtes Indonesien gibt es zu sehen, sattgrüne Reisfelder, lichten Dschungel, Kokosnusswälder. Man trifft auf freundliche Leute, die es noch nicht gewohnt sind, ständig Touristen zu begegnen. Unterwegs können Sie an den einsamen, schwarzen Stränden von Bantu Hiu die Sonne anbeten und bei Bantu Karas, dem Surfermekka der Gegend, zur Abkühlung durch die wilden Wellen tauchen. Etwa fünf Kilometer von der Küste entfernt liegt der Green Canyon, in den man sich mit dem Ausflugsboot schippern lassen kann.

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Die Auswahl in jeder Preislage ist riesig, wer jedoch ein bestimmtes Hotel im Auge hat, sollte für die Hauptsaison besser reservieren.

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Einfach: Die Deutsche Carola Wachyuman betreibt seit 1972 das »Pondok Pelangi«, gelegen schön ruhig in einem eingewachsenen Garten (Jl. Pasanggrahan 7-13, Tel. 0062-265-63023, Bungalow mit kleiner Terrasse € 10–15). Gehoben: Umgeben von einem schönen Garten ist das mit viel Holz gebaute »Nyiur Resort Hotel« (Jl. Bulak Laut, Tel. 0062-265-639349, www.nyiurresorthotel.com, DZ mit AC € 40, Apt. € 100); mit Restaurant und Pool.

Per Bus von Bandung oder Jogyakarta (Fahrtzeit jeweils mind. 6 Stunden, € 4–8, im Minibus um € 10). Wer den Zug bevorzugt: Nächstgelegene Bahnstationen sind Tasikmataya und Banjar.

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