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Sicher fliegen: Erst ab zwei Jahren bekommen Kinder in Flugzeugen in der Regel einen eigenen Sitzplatz.

Sicher fliegen: Erst ab zwei Jahren bekommen Kinder in Flugzeugen in der Regel einen eigenen Sitzplatz.

Foto: Air Berlin

Bordservice

Mit Kindern in den Urlaub fliegen

Nicht alle Airlines bieten den gleichen Service für Kinder - teilweise bekommen sie nichts zu essen oder müssen schon ab zwei Jahren den Erwachsenenpreis zahlen. REISE & PREISE gibt Tipps.

Mit dem zweijährigen Sohn zum Giraffenschauen nach Südafrika oder mit dem Säugling von München zur Oma nach Hamburg - kleine Leute auf großer Flugreise sind keine Seltenheit. Doch der Service der einzelnen Airlines unterscheidet sich deutlich. Was Eltern bei der Flugreise mit ihren Sprösslingen beachten sollten:

Das müssen die Kinder bezahlen: Ermäßigungen für Kinder gibt es fast immer. So gewähren Lufthansa, Air Berlin und Condor auf internationalen Flügen Kindern unter zwei Jahren 90 Prozent Rabatt, bei Germanwings und Tuifly kosten die kleinsten Fluggäste pauschal 15 Euro, bei Ryanair 20 Euro. Innerhalb von Deutschland fliegen Kinder unter zwei Jahren bei Air Berlin und Lufthansa kostenlos.

Ab zwei Jahren wird es oft teurer: Bis zum zwölften Geburtstag gewährt Germanwings nur noch 20 Prozent Rabatt, Tuifly und Condor 25, bei Lufthansa hängt der Rabatt vom jeweiligen Tarif ab. Beim Billigflieger Ryanair müssen Kinder ab zwei Jahren den vollen Erwachsenenpreis zahlen. Bei den anderen Fluggesellschaften wird dieser erst ab dem 12. Geburtstag fällig.

So sitzen die Kleinsten: Kinder unter zwei Jahren bekommen in der Regel keinen Sitzplatz. Die stark ermäßigten Kleinkinderpreise gelten nur, wenn die Kinder auf dem Schoß einer Begleitperson fliegen. Nach einer EU-Verordnung sind dabei spezielle Schlaufengurte vorgeschrieben. Sicherer reisen Kleinkinder laut Experten in speziellen Rückhaltesystemen. Eltern können zum Beispiel Autositzschalen mit ins Flugzeug nehmen - dafür muss aber ein extra Sitzplatz gebucht werden.

Vor allem auf Langstreckenflügen gibt es bei vielen Fluggesellschaften auch Babykörbchen, die in der ersten Sitzreihe an der Wand befestigt werden. Bei Lufthansa sind diese beispielsweise für Kinder bis 14 Kilogramm zugelassen und werden auf Langstreckenflügen kostenlos gestellt. Tuifly und Condor bieten Körbchen für Kinder bis 8 Kilogramm, Air Berlin bei Flügen über 90 Minuten für Kinder bis zwölf Monate.

So viel Gepäck ist erlaubt: Hier machen sich die Unterschiede zwischen Linien- und Billigfliegern deutlich bemerkbar. Bei Ryanair dürfen kleine Kinder kein eigenes Gepäck kostenlos mitnehmen. Es muss wie bei Erwachsenen extra bezahlt werden. Lufthansa bietet dagegen 23 Kilogramm Freigepäck, Condor und Tuifly erlauben 20. Air Berlin erhöht die Freigepäckmenge ab Mai von 20 auf 23 Kilogramm.

Das wird an Bord geboten: Zeichentrick-Videos, Malzeug oder Fläschchenwärmer - die Airlines unternehmen einiges, damit die Kleinsten zufrieden sind. Lufthansa und Air Berlin bieten den Kindern auf Langstreckenflügen zum Beispiel ein eigenes Filmprogramm, Tuifly hat Spielzeug an Bord, Condor Malsachen und einen Kinder-Audio-Kanal, Air Berlin Malhefte und Puzzle, Germanwings eine eigene Kinderseite im Bordmagazin.

Standardausstattung: Wickelplätze an Bord gehören zur Standardausstattung. Bei den meisten Fluggesellschaften gibt es auch die Möglichkeit, Fläschchen oder Gläschen zu erwärmen. Lufthansa hat sogar eigene Babynahrung an Bord - und bietet - wie Air Berlin - für kleine Feinschmecker spezielle Kindermenüs an. Anders bei Ryanair. Bei dem irischen Billigflieger gibt es nicht einmal die Möglichkeit, an Bord Gläschen oder Fläschchen zu erwärmen.

(20.04.12, dpa)